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Review Nobody from Nowhere

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Der talentierte Monsieur Nicolas.
von Alexander

„Everything you do is simply delicate
Everything you do is quite angelicate
Why can't I be you?“

The Cure – Why Can’t I Be You?

„Un illustre inconnu“ ist ein Leckerbissen für Freunde des klassischen, französischen Autorenkinos. Der Film steckt voll subtiler Kraft und leiser, emotionaler Wucht. Mit eindringlichen Bildern wird hier eine Geschichte erzählt, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht.

Die Idee in den Charakter einer fremden Person zu schlüpfen und deren Identität vollends anzunehmen mag nicht neu sein, und stellenweise erinnerte mich der Film ein wenig an die „Ripley“ Filme, inbesondere an „Ripleys Game“ (FFF 2002).

Zu Anfang mutet „Un illustre..“ noch mehr an wie ein Drama um eine Person, die sich irgendwann im Leben selber verloren hat und fortan ohne wirklich eigene Identität durchs Leben geht. Sehr bald entwickelt sich der Film jedoch zu einem klassischen Kriminalstück der ruhigeren Gangart, lässt sich dabei dankenswerterweise viel Zeit in Ruhe seine Charaktere und ihre oftmals gebrochene Beziehung zueinander zu entwickeln und zieht einen schließlich mit dem schmerzhaften Bewusstsein, das eigentlich jeder der Protagonisten in diesem Kammerstück eine verlorene Seele ist, in seinen Bann.

saß im Cinestar, Frankfurt

40 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Nobody from Nowhere
  • Score [BETA]: 67
  • f3a.net: 7/10 40
  • IMDb: 6.4/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-18 02:50

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