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Review Nobody from Nowhere

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Der berühmte Unbekannte
von Christian

UN ILLUSTRE INCONNU ist ein kleines Wunderwerk. Sébastien Nicolas Leben ist nach eigenem Empfinden leer. So leer, dass er sich ein besonderes Hobby zugelegt hat. Er schlüpft in die Rollen anderer. Er studiert die auserwählten Personen bis ins Detail und hat maskenbildnerisch einiges drauf, denn er sieht diesen Menschen zum Verwechseln ähnlich. Bei einer seiner Figuren passieren plötzlich unvorhersehbare Dinge, sowohl mit dem Original als auch mit Sébastien selbst…

UN ILLUSTRE INCONNU ist klassisches Autorenkino. Die Geschichte wird in aller Ruhe aufgebaut; gefühlt gibt es zwei Halbzeiten. Wobei beide ihren Charme haben. Die zweite Hälfte besticht allerdings nicht nur durch aufkommende Spannung, sondern auf mehreren Ebenen, auf der Leinwand und im Kopf des Betrachters. Nicolas findet etwas und wir auch. Großartiges Kino.

Mathieu Kassovitz ist eine absolute Wunderwaffe. Ich habe ihn vor gut 10 Jahren in dem wunderbaren Film AMÉLIE als männlichen Hauptdarsteller geliebt. Gleichzeitig hat er uns als Regisseur mit LA HAINE einen Filmklassiker beschert. Nun konnte er seine ganze Magie präsentieren. Er trägt diesen Film mit einer nahezu oscarreifen Leistung.

8 Schminkkasten-Sets

saß im Savoy, Hamburg

40 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Nobody from Nowhere
  • Score [BETA]: 67
  • f3a.net: 7/10 40
  • IMDb: 6.4/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-22 00:49

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