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Review The Pack

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Handzahm.
von Alexander

Sicherlich kann man mit dem notwendigen, festen Willen die zahlreichen Logiklöcher finden, die diesen Film auf dem diesjährigen FFF scheitern ließen, und auch dem Regisseur vorwerfen, nichts, aber auch gar nichts von Hunden zu verstehen.

Dennoch hat „The Pack“ seine Momente der Spannung und ist zumindest bemüht dabei, eine gewisse Atmosphäre nahenden Unheils aufzubauen. Die menschenleeren Bilder der in der unendlichen Weite australischer Natur „gefangenen“ Familie wirkten zumindest stellenweise bei mir, und die atmosphärisch in Szene gesetzten, Böses verbergenden Wälder haben mich ebenfalls nicht unberührt gelassen.

Leider fürchte ich mich aber nicht vor Hunden, auch nicht vor denen mit langen Zähnen und schwarzem Wolfsfell, aber soll ich das jetzt Regisseur Nick Robertson als Regiefehler vorwerfen?

Für Menschen, die ein Problem mit Hunden, insbesondere der wilden Gattung haben, könnte der Film sogar als Grusler funktionieren. Die als „home invasion“ umgesetzte Bedrohung der pelzigen Beisser ist objektiv betrachtet trotz zahlreicher dummer Schnitzer im Drehbuch gar nicht mal so schlecht umgesetzt.

Fazit: „The Pack“ ist ein handzahmer kleiner „Horror“-Film, dem man in Deutschland voraussichtlich die FSK 12 bescheinigen dürfte, so dass er spätestens in einem Jahr auf einem TV-Sender in ungekürzter Fassung zu sehen sein wird.

Als kleiner Gruselfilm für Zwischendurch sicherlich nicht verkehrt, doch dürfte man „The Pack“ schneller wieder vergessen haben, als die Lottozahlen vom letzten Samstag.

saß im Cinestar, Frankfurt

44 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Pack
  • Score [BETA]: 41
  • f3a.net: 4.1/10 44
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-18 02:16

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