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Review Pitch Black

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von jens wittmann
Auf die Filme aus Australien (und Neuseeland) ist immer Verlass.
So bietet dieser preiswert (nicht billig!) gemachte Sci-Fi Horror
kurzweilige Unterhaltung.
Etwas störend wirkten für mich die manchmal sehr wackelige
Handkamera
und die stereotypen Charaktere,
denen man sofort ansah ob er/sie überlebt oder nicht.

Der grösste Horror und König der Stereotypen war allerdings
nicht auf
der Leinwand, sondern sass direkt neben mir.
Dieser ungesund bis unappetitlich aussehende "Film-Nerd" nervte schon
vor Beginn des Filmes
seine Kumpels (und mich) damit, dass er sie wie ein Maschinengewehr
mit den (Original-)Titeln sämtlicher Filme, die er in seinem Leben
gesehen hatte beschoss. Als Zugabe gab´s da noch
Schauspielerbiografien, Querverweise und unausgegorene Kritiken.
Das Licht ging aus, der Horror ging weiter.
Bei jedem noch so kleinen Wortwitz stiess er ein künstliches
Stakkato-
Lachen von sich, um zu beweisen, dass
er der Englischen Sprache mächtig ist und so etwas wie Humor
besitzt.
Kam Action auf verfiel er in frenetischen Applaus und gab
undefinierbare Laute von sich, was
wahrscheinlich nur dazu diente seine Tics zu verbergen.
Als der Nachspann anfing konnte er sich nicht mehr halten und benahm
sich so als wäre der 1.FC Köln soeben Deutscher Meister
geworden.

Was ich mich jetzt frage, soll ich dem Film wegen dieses Nervlings
einen Punkt extra geben oder abziehen ?
:-)
Ich bleibe mal objektiv:

saß im Residenz, Köln

25 Bewertungen auf f3a.net

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Pitch Black
  • f3a.net: 7.3/10 25
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-05 23:08

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