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Review Rabid Dogs

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Hunde, die bellen, beissen auch
von Lizzie

Keine Ahnung, wie das Original des Films ist, aber eins ist klar: dieses Remake ist eine coole Sache, die mich über die gesamte Laufzeit auf der Kinosesselkante gehalten hat und keine Minute gelangweilt hat. Dabei denkt man, man habe die Konstellation schnell durchschaut: ein Raub geht schief, und die Bande dilettantischer Gangster (ein unberechenbarer, gefährlicher Vollidiot, ein Mitläufer und ein – so scheint es – offenbar doch sensibler, mitfühlender Typ, der irgendwie in die Sache hineingeraten zu sein scheint) flüchtet ohne Plan mit drei Zufallsgeiseln im Schlepptau, darunter ein kleines Mädchen, das von seinem Vater eigentlich gerade ins Krankenhaus gefahren werden sollte, um eine lebenswichtige Nierentransplantion zu bekommen. Aber so einfach macht es sich der Film nicht, hier das erwartete Grundmuster abzuspielen, und so schwankt man beim Ansehen zwischen atemlosem Entsetzen und rasendem Puls. Das einzige, was ich dem Film vorwerfen könnte, ist eine gewisse Glätte: alles ist cool anzusehen, aber richtig haften blieb er dann im Nachgang bei mir auch nicht – die Protagonisten sind mehr Schachfiguren in einem hochspannenden Spiel als echte Charaktere, mit denen ich wirklich mitgefühlt habe. Was es allerdings auch leider macht, die Härte dieses Actionkrimis nicht nur zu ertragen, sondern sogar zu genießen. Was nicht das Schlechteste für einen unterhaltsamen Abend ist. Kurzum: eine Empfehlung!

war im Savoy, Hamburg

58 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Rabid Dogs
  • Score [BETA]: 63
  • f3a.net: 7.5/10 58
  • IMDb: 5.0/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-25 05:21

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