s Reign of Fire (2002) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Reign of Fire

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Reviewer

Alan Smithee * 8.0

Endlich mal wieder gscheite Drachen

Juchhu, endlich wieder mal ein Film über Drachen !! Nach dem entäuschendem "Dungeons & Dragons" und dem mittelmäßigen Dragonheart endlich mal ein Drachen-Film der was taugt.
Die Drachen haben die Erde in ihrer Gewalt und nur wenige nehmen den Kampf gegen die Drachen auf. Die Menschen haben sich in kleinen Gemeinschaften zusammengeschlossen und versuchen zu überleben. Der Film handelt vor allem von einer dieser Gemeinschaften die versuchen über die Runden zu kommen, während die Drachen ihnen die Ernten verbrennen. Eines tages kommt ein Batailon US-Dragon-Slayers des Weges, mit dem Plan einen vernichtenden Schlag gegen die Drachen zu führen. Dafür wären ein paar Rekruten aus der Gemeinschaft nicht schlecht..
Mehr will ich mal zur Geschichte nicht verraten. Von der Handlung her ist der Film ganz ok, nix was einem vom Hocker reißt, trotzdem ist der Film schön inszeniert, langweilig wirds eigentlich nie ! Die Effekte sind super, die Drachen kommen richtig schön bedrohlich rüber. Leider wird mit den Effekten etwas gegeizt, anscheinend waren die Hollywood-Mimen zu teuer um noch ein paar mehr Drachen-Szenen mit einzubauen. Vor allem der Teil wo die Drachen die Erde übernehmen wird fast ausschließlich in Zeitungs-Rückblenden erzählt.
Sieht man mal von ein paar platten Sprüchen ab, kann der Film durchaus überzeugen, auch ein paar nette Gags (Star Wars und der weisse Hai) lockern den Film gelegentlich auf. Und die Drachen sind wirklich super designt, auf jeden Falll ein absoluter Kino-Film.

Felix Schweiger * 7.0

Drachen haben nichts zu lachen

In der nahen Zuknuft. Endzeit! Die Drachen haben die Erde wieder übernommen und alles in Schutt und Esche gelegt. Alles? Nein eine klein Burg von unbeugsamen Briten hört nicht auf Wiederstand zu leisten. Dann kommen auch noch die Amis, und die Jagt beginnt. Aber wer jagt wen?

Supercoole Bild und Toneffekte erfreuen Auge und Ohr, da stört es weniger daß die Story doch etwas einfältig ist.
Immerhin bleibt den Helden keine Zeit für eine Romanze, der Streifen steigert sein Tempo kontinuierlich, und irgendwie macht er einfach Spass. Abzug für das Grosse Stroryloch (soo groß, da passt sogar ein männlicher Drache durch) und nervige Deutsche Untertitel.

Fazit: Flott und Hollywood, Popcorn kaufen, ansehen, freuen und dann wieder vergessen.

war im Cinema, München

Markus Alexander * 9.0

Apokalyptischer Endzeit-Movie: die Erde liegt
in Schutt und Asche seitdem ein urzeitlicher
Drache aus seinem unterirdischen Versteck
befreit wurde. Napalm-speiende Drachen beherrschen
nun die Welt und einige übriggebliebene hilflose
Menschen verstecken sich im schottischen Bergland.

Doch Rettung naht: ein Trupp Amis ist eingeflogen
umd den Engländer etwas unter die Arme zu greifen ;-)

Spannende Story, tolle Effekte, bedrohliche Athmosphäre
mit witzigen Einlagen. Aufwendig inszeniert, endlich
wieder eine sehenswerte Apokalypse-Film.

Herr_Kees S * 5.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Ich will Feuerwehrmann werden!

Irgendwie haben’s die Drachen nicht so mit Zahlen. Deshalb erst mal eine Aufklärung: Der Film spielt laut Einblendung im Jahr 2020, nicht wie laut Programmheft 2084 (was aber letztlich scheißegal ist) und läuft etwa 100 Minuten und nicht, wie im Programm angegeben, 133 oder 140 Minuten. Was hätte man mit diesen knapp 40 Minuten noch alles anstellen können! Zum Beispiel die Charaktere mit ein wenig Background versorgen. Oder ein paar Worte über die Evolution der Drachen verlieren. Oder aber, einen vernünftigen Showdown drehen. Oder bin ich schon versaut? Man ist ja von zeitgenössischen Actionfilmen inzwischen solche Über-Showdowns gewohnt, dass man dafür die letzten 20 Minuten des Films einrechnet. Mindestens. Hier löst sich aber alles nach ein paar Schüssen und fünf Minuten in, äh, Rauch auf, nachdem man festgestellt hat, dass man es ja jetzt nur noch mit einem Drachen zu tun hat (lassen wir das mit der Logik mal außen vor, das würde zu lange dauern). Tja, da trennt sich der Trash vom Weizen. Schade eigentlich, aber vermutlich war einfach kein Geld mehr da. Aber das mit McConaughey als coolste Sau des Jahres (Programm) geht amtlich in Ordnung.

goutierte im Metropol, Stuttgart

D.S. * 7.0

Deutsche Untertitel?????

Vorab der heftigste Kritikpunkt: zumindest in Frankfurt wurde REIGN OF FIRE nicht etwa als OV gezeigt, wie im Programmheft angekündigt, sondern mit deutschen Untertiteln. Und das ist wirklich eine Schande, denn gerade die stimmungsvollen, "großen" Bilder machen hier eine Menge aus - und es ist mehr als unschön, wenn sie mit (extragroßen) Untertiteln zugepflastert werden. Was sollte das???

Zum Film selbst: die Story wurde hier ja nun schon mehrfach breitgetreten, und sie ist außerdem auch etwas dünn, ehrlich gesagt. Der Überlebenskampf der verbliebenen Menschen gegen die perfekten Monster; eine neue Hoffnung durch einen rüden Kriegertypen; Schlachten ohne Gnade... viel ist da nicht zu erzählen. Das macht aber nicht unbedingt allzuviel aus, schließlich geht es hier um Drachen. Und die sind WIRKLICH beeindruckend, evil, gewalttätig. Sehen verdammt gut aus und richten einiges an Zerstörung an.

Insgesamt erinnert mich der Film ziemlich an PITCH BLACK: ein Haufen mehr oder weniger Gestrandeter, in einer eher feindlichen Umwelt (die übrigens auch in etwas seltsamen Farben gezeichnet ist: kaum Rot- und Gelbtöne vorhanden, alles eher bläßlich), gegen heimtückische und haushoch überlegene Monster, dazu ein paar Charaktere vom Reißbrett, und fertig ist der Slam-Bang-Action-Hit mit Macho-Attitüde.

Jups, genau das, die Figuren und die Attitüde, fand ich dann teilweise etwas nervig (und nicht so cool umschifft wie bei PITCH BLACK), und im Gegensatz zum genannten Film ist hier nicht viel mit Gruseln. Dafür ordentlich Action. Geht schon okay, aber reißt nur teilweise (die Drachen eben...) vom Hocker.

goutierte im Turm-Palast, Frankfurt

Alan Smithee * 4.0

Geschnitten?? Was ist das für ein Ende?

Der Film fängt hervorragend an, aber das Ende (von dem ich an dieser Stelle lieber nicht ausführlich berichten möchte) versaut den Film. Es paßt nicht zu dem teilweise rabenschwarzen Humor, der den Rest des Films ausmacht.
Außerdem ist es doch irgendwie komisch, daß der Film knappe 90 Minuten dauert, wo er in allen Zeitschriften mit 133 bzw. 140 Minuten angegeben wird, oder?????

war im Residenz, Köln

Alan Smithee * 3.0

Nachdem die gute weiße Supermacht USA die Erde von allen Bösewichten und Schurken befreit hat, kann sie nun wieder einmal unter Beweiß stellen, dass die ganze Welt auf ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen ist und es ohne sie sowieso nicht geht.
Amerikanische Soldaten rücken in England ein, um alle Welt von der totalen Schreckensherrschaft der Drachen zu befreien. Krieg ist wieder das heilige Mittel, andere Wege wie Kompromisse oder die Nutzung unseres Verstandes werden abgelehnt. Fast ein Spiegel der unseren gegenwärtigen Zeit.
Im Film haben die Amerikaner als einzige ihren klaren Kopf bewahrt, alle anderen sind einer neuen Religion verfallen und üben sich in asketischer Lebensweise. Die Drachen sind für die übrigen Menschen auch nicht das größte Übel, viel schlimmer ist der Hunger und die von ihnen selbst verbrannte Erde.
Den Krieg scheinen die Amerikaner sogar allein führen zu wollen, doch vermittelt uns der Film die Botschaft zu geben, dass die Zeit für einen Alleingang noch nicht so weit sei und die USA immer noch auf militärische oder geopolitischer Hilfe angewiesen ist.
Die Frau spielt in der Welt des Films keine Rolle mehr, abgesehen von der Yankee-Tusse in Uniform. Der Verlauf der Geschichte wird im Film (und wie sonst auch noch)von Männern bestimmt, Frauen sitzen im Hintergrund, verantwortlich für Heim, Herd und sexuelle Befriedigung des Mannes.
Die Welt ist patriarchal und zeigt Züge einer beginnenden Monarchie. Diese gezeigte Welt ist schlecht, der Film ist schlecht.

goutierte im Cinemaxx, Berlin

Roughale * 7.5

Drachen, Drachen, Drachen...

Also ob das nicht genug Grund ist sich den Film auf dem FFF zu geben. Die niedlichen Schosstierchen werden doch in Filmen relativ ignoriert und wenn’s dann schonmal dazu kommt sind sie stubenrein und handzahm. Da freute man sich doch schon über den Drachen in Shrek...

Aber nun haben sie die Erde platt gemacht und die Überlebenden sagen ihnen den Kampf an. Die eine Gruppe, die sich unter Leitung vom nicht so amerikanisch psychotischen Christian Bale verkörpert wird und eine Amerikanische Haudrauftruppe unter einem erfrischend anderen Matthew McConaughey.

Der Film rockte gut und war ein Zuckerl für’s Publikum der dankend angenommen wurde. Popkornkino, ja, aber definitiv der sehr unterhaltsamen Art und mit einem guten Humorfaktor (herrausragend die Star Wars Theateraufführung) und brauchbaren Effekten (auch wenn man gerne der Zerstörung Londons beigewohnt hätte ;-)

Fragt sich nur, warum der Film in der deutschen Fassung 60 Jahre später spielt - dumm...

goutierte im Grindel, Hamburg

Alan Smithee * 6.5

nur kurz...

Die Laufzeiten werden oftmals falsch angegeben, solange der Film nicht wirklich irgendwo mal lief wissen die Vorführer halt nicht genau wie lang der Film ist. REIGN OF FIRE ist nirgends geschnitten worden...
dass der Film laut Plakat 2084 spielt liegt wohl daran, dass der Film ursprünglich wirklich ein wenig in der zukunft spielen sollte. Siehe US-Trailer.. das steht das auch schon dran. Allerdings sieht man London am Anfang so wenig, dass sich die Macher wohld achten, dass kann man sich schenken und flugs die Jahreszahl strichen.. dumm, dass der deutsche Verleih den Film 2084 - Herrschaft des Feuers nennen wollten, da aber der Film ja auf November verschoben wurde wird das sicherlich geändert... im Vorspann stand ja auch nurn noch Herrschaft des Feuers.
Davon alles abgesehen... tolle Effekte, fieses Drachendesign, besonders starkes Intro... leider ist die Story doch sehr gewöhnlich, da hätte man so viel mehr draus machen können. Der Schluss ist doch aber ordentlich gemacht und spannend... was habt ihr da alle dagegen? Naja, über Logik sollte man aber nicht nachdenken... auf diese Art hätte man den Drachen auch sicher früher schon platt machen können oder?
egal.. spannend war’s...

war im Grindel, Hamburg

ZardoZ S * 1.0

Dieser Review enthält SPOILER!
Was habe ich mich auf den Film gefreut? Die Idee ist so genial und was haben sie daraus gemacht?!? Den größten Scheiß den ich seit langem im Kino sehen musste...

140 Minuten war vielleicht mal der Director’s Cut lang... denn im Film der nun knapp 90 Minuten läuft fehlt einfach alles... ich weiss gar nicht wo ich anfagen soll. Im Drehbuch stecken so viele logische Fehler und Lücken das es weh tut. Natürlich muss auch in einem solchen Film Patriotismus großgeschrieben sein und unser "Held" braucht natürlich ne große Axt weils toll aussieht...

In Dragonheart wurde mehr Drache gesehen! Die meiste Action wird im Film nur erzählt, wie die Drachen die Städte zerstören und gegen die Menschheit richtig kämpfen wird nur in Zeitungsberichten erwähnt!
Es gibt nur zwei mickrige Kämpfe und das wars dann - der Rest ist dann einfach ausgestorben - toll...

Der größte Fehler:
Wenn drei einfache Menschen den Oberdrachen mit Pfeil und Bogen auslöschen können, warum haben es dann die ganzen Armeen nicht geschafft?
Nicht einmal das Hollywood-Typische Hirnabschalten hilft, denn Unterhaltung wird bis auf die erste Drachenjagd nicht geboten...

Ich hoffe mal stark auf einen DC, der dann einen richtigen Film bietet - wenn das aber schon Bowmans Vorstellung des fertigen Film sein sollte, dann gehört er selbst den Drachen dem Fraß vorgeworfen. Pfui!

war im Metropol, Stuttgart

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Reign of Fire
  • f3a.net: 5.8/10 33
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-22 22:32

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