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A Scanner Darkly

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A Scanner Darkly
USA 2006
Regie Richard Linklater

Aus dem offiziellen Programm:
Das Warten auf Richard Linklaters Adaption von Philip K. Dicks gewohnt paranoiden, aber ungewöhnlich passionierten Abgesang auf die Drogenkultur hat sich wirklich gelohnt. Es ist die beste Dick-Verfilmung seit TOTAL RECALL. Genial der Einfall, mit großem Staraufgebot (Keanu Reeves, Winona Ryder, Robert Downey Jr. ...) zuerst real zu filmen und fertig zu schneiden, um danach das Ganze mit einem aufwändigen, peinlich peniblen Verfahren in Zeichentrickbilder zu übersetzen. Nicht nur, dass diese ungewöhnliche Form für Dicks fiebrige Gedankenkonstrukte über fragmentierte Identität und totale Kontrolle wie gemacht zu sein scheint, es gelingt dem texanischen Regisseur auch, die Story auf den Stand der Post-9/11-Ära zu schwingen, ohne dabei die Romanvorlage von 1977 zu verwässern.

Im dem abgefahrenen psychedelischen Thriller sind Krieg gegen Drogen und Krieg gegen Terror längst eins. Jeder bespitzelt jeden, ohne es zu wissen. Die Undercover-Cops sind dabei selbst die schlimmsten Junkies und nur dann sie selbst, wenn sie nicht sie selbst sein müssen: Ihre Meetings halten sie in Shapeshifter-Ganzkörperkondomen ab, um ihre Identität geheim zu halten. Wenn es jemals ein perfektes Stimmungsbild für die USA im Zeitalter der Homeland Security gegeben hat, dann in diesem erschütternden und immer wieder aberkomischen Albtraum, in dem die Figuren alles sehen können, aber nichts verstehen.
“...not just the best Philip K. Dick adaptation since TOTAL RECALL but an adaptation that brings quite a bit to the original. This paranoid drug-opera will soon be coming to a theater near you, improving the summer movie season even more than it did Cannes’s American presence.”
Village Voice
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Official Selection 2006

 
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A Scanner Darkly
  • f3a.net: 6.3/10 45
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-28 05:24

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