s The Seed (2021) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Seed

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Reviewer

Leimbacher-Mario * 5.5

Bikinibabes in the Slimeball-Sun-o-Rama

Drei Frauen von heute starren in den Himmel,
denken aber eigentlich nur an Fame und Pimmel.

Da stürzt 'ne Sternschnuppe herbei,
und legt ihre Innereien langsam und schmerzhaft frei.

Zwischen Körperkult und Fleischwunden,
möchte man diesen verkappten Parfum-Werbespot aus der Hölle erkunden.

Da geht’s rund, Idylle und Urlaub waren einmal,
da wird selbst die Sonnenanbeterin plötzlich ganz fahl.

Ein Alien bekommt hier meinen Like,
diese eingebildeten Tussen zu stutzen ist’n Strike.

I pushed my Seed in my push for Life,
hier helfen weder Flammenwerfer noch fettes Knife.

Das wäre früher 'ne schleimige Videotheken-B-Seite geworden,
vielleicht hätte man ihn als Ergänzung zu â€×Society“ beworben.

Hübsch und kompetent in Szene gesetzt,
wirkt er zudem alles andere als gehetzt.

Die Farbe aus dem All trägt hier Lippenstift in Rot,
schnell sind hier nicht nur Holland und Mädelsfreundschaften in Not.

Invasion der Vagina Snatcher,
hier kriegt 'nen Herzinfarkt, nicht nur Margaret Thatcher.

Zwischen Schleim und unterdrückter Lust,
schiebt dieser kleine, fiese Nacktschildkröten-E.T. sicher keinen Frust.

Typische, heutige Fantasy-Filmfest-Mitternachtsware,
ist’s 'ne blutige Brühe, sicher keine klare.

Mal Bikinikatalog, mal leichter Influencerdiss,
ist â€×The Seed“ weder Hit noch wirklicher Driss.

Etwas â€×The Untamed“ oder gar â€×Possession“ in dümmer und flacher,
ganz sicher nicht der neue Bodyhorrorkracher.

Weiß man jedoch, was einen die glatten 90 Minuten erwartet,
stellt man sicher, dass die Enttäuschung nicht ausartet.

Fazit: Drei Mädchen und ein Alienbaby - â€×The Seed“ ist ein recht stylischer und plakativer 80s-Bodyhorror-Rückwurf, eigentlich ziemlich nach meinem Geschmack. Night of the Cum-et! Weird, wunder- und wundenvoll. Aber eben komplett ohne Tiefe und echte eigene Punkte, Eigenheiten, Ideen. Für Kenner auch nicht mehr allzu eklig.

Herr_Kees * 5.5

Drei Frauen und ein Muppet

â€×Thank God you‘re pretty!“, möchte man diesem Film ständig zurufen. Sam Walkers Langfilmdebüt sieht wirklich fabelhaft aus, vom Vorspann über die Präsentation der Location, die eigentlich schon als Architekturporno bezeichnet werden muss, bis hin zur Inszenierung seiner drei Hauptdarstellerinnen und den späteren visuellen Effekten. Licht, Kamera, Farben, Bildgestaltung, visuell beherrscht der Mann sein Handwerk.

Viel mehr Positives lässt sich über THE SEED allerdings nicht sagen: Die Figuren (â€×AMAZING!“) nerven vom ersten Moment an, die Darstellerinnen haben untereinander keinerlei Chemie und man fragt sich, was die drei Frauen überhaupt hier zusammengeführt hat. Das Creaturedesign ist im Grunde unterirdisch und wirkt im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Fremdkörper in dem Film, der sich ja doch die meiste Zeit einigermaßen ernst nimmt. Man fühlt sich an die seligen 80er, an Henenlotters BASKET CASE oder gar Jacksons MEET THE FEEBLES erinnert, but not in a good way.

Erst im letzten Drittel, wenn Blut und Bodyhorror überhandnehmen, wird noch ein nettes Trashfest daraus. Etwas mehr Mut und vor allem ein besseres Drehbuch, dann hätte man hier richtig Spaß haben können.

Dr_Schaedel * 3.5

Blödeöde

Yes, we have no bananas! Herzlichen Glückwunsch, Sam Walker, in Ihrem wohl ersten Langfilm funktioniert praktisch überhaupt nichts. Daran können weder die Videobotschaft mit kleinem Making-of (das Beste an der ganzen Vorstellung) noch die durchaus professionelle Kameraführung, besonders wenn es um die Inszenierung dreier ausnehmend hübscher und zu keinem Zeitpunkt mehr als nötig verhüllter sowie einer ziemlich unappetitlichen Kreatur geht, sowie die im Rahmen ihrer Möglichkeiten doch recht gelungenen Creature- und Gore-Effekte oder der z. T. recht subtile Score von Lucrecia Dalt etwas ändern.

Ich staune selbst, dass ich mich jetzt gerade hinsetze und eine Review über einen Film schreibe, der dem Genre nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen hat. Öde und tot wie ein Smartphone im Meteoritenschauer spult der Film seine gnädigen 90 Minuten ab. 90 Minuten, in denen ich zum zweiten Mal in meiner FFF-Historie einen Walkout in Erwägung gezogen habe.

ALIEN, ERASERHEAD, INVASION OF THE BODY SNATCHERS, THE WITCHES OF EASTWICK, UNDER THE SKIN, THE VOID … die Liste der Klassiker, durch die sich Walker zitiert, nein: plagiiert, ist lang. Wohl dem, der es vorgezogen hat, an diesem kühlen Septemberabend zu Hause zu bleiben und sich einen der genannten Titel auf Blu-Ray zu geben.

Bimbos vs. Aliens, das hätte saulustig werden können. Ich stelle mir gerade vor, wie das Ladies-Trio von ABSOLUTELY FABULOUS hier aufgedreht hätte. Aber leider funktioniert THE SEED auch als Horrorkomödie nicht. Viel zu unmotiviert leiern die drei Chargen dieses Casts ihre unlustigen Dialoge, die ihnen das Drehbuch vom Reißbrett vorgibt, selbst kaum motiviert herunter. Jede Zeile ist ebenso vorhersehbar wie jede einzelne Wendung in der Geschichte. Und die wenigen Nebenfiguren bringen auch nicht viel mehr Pfeffer in die Story, am ehesten noch ***SPOILER***die nur als Prop existente Nachbarin Mrs. Burnel. Aber die lässt man ja buchstäblich links liegen.

Das ist alles nicht einmal Trash. Das ist einfach nur schlechte Unterhaltung. Und verschwendete Lebenszeit. Sogar die Heimfahrt war spannender.

staunte im City, M├╝nchen

PinkyHH * 2.5

Unerträglich

Viel lässt sich zu dem, was die anderen Kritikenschreiber genannt haben, nicht mehr ergänzen. In meinen Augen ist es klar eine Gurke. Es ist mir ein Rätsel, warum der Film trotz der deftigen Aufzählungen von Verfehlungen (alle berechtigt) noch so viele Punkte bekommen hat. Ich bin da konsequenter und ertrage irgendwann auch keinen Müll mehr und bewerte diesen auch als solchen.

Zwei-ein-halb der drei Hauptdarstellerinnen-Sternchen-Innen sind einfach nur unerträglich. Da ist es irgendwann egal, was das â€×Monster aus dem Meteoritensturm“ mit denen anstellt.

12 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Seed
  • Score [BETA]: 50
  • f3a.net: 4.9/10 12
  • IMDb: 4.8/10
  • Rotten Tomatoes: 50%
  • Metacritic: 52/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verf├╝gbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2022-09-26 01:46

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