s Seven Days to Live (2000) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Seven Days to Live

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Reviewer

Alan Smithee * 7.5

Konventioneller aber technisch fast perfekter Horrorfilm ala Shining. Umso
erstaunlicher, wenn man hoert, fuer wie wenig Geld der Film produziert wurde.

staunte im Metropol, Stuttgart

D.S. * 5.5

Tja ... das hätte auch eine durchschnittliche Stephen King-Verfilmung sein können. Das heißt natürlich, daß es für einen deutschen Film überraschend gut war, im Sinne von professionell, routiniert und mit einigen netten Effekten (ein paar waren aber nur peinlich). Andererseits heißt das aber auch, daß er eigentlich schrecklich langweilig war. Vorhersehbar, klischeebeladen, von der Story her reichlich dumm. Und überflüssig. Denn eigentlich nix als eine Mischung aus SHINIG (75%) und, später, IN THE MOUTH OF MADNESS (25%). Und das versinkende Haus ganz am Ende ist aus ... POLTERGEIST ??! Das heißt jetzt nicht, daß der Film schlecht war. Wie gesagt, für einen deutschen (!!) Film war er überraschend gut, sauber, professionell. Aber eben absoluter Durchschnitt; schaffte es nur selten, wirklich Spannung zu erzeugen oder gar zu schocken. Und hatte auch keinen Jack Nicholson. Oder Jürgen Prochnow ;-)
55%

verweste im Royal Palast, Berlin

Leimbacher-Mario * 3.5

Genauso (schlecht) wie aus Amerika?!

"7 Days to Live" ist eine deutsche (!) Horrorproduktion mit amerikanischer Beteiligung, die ganz auf ihre Übersee-Vorbilder schielt und diese haarklein, penibel und unkreativ kopieren will. Und das dann auch mit Biegen, Brechen und kreativer Bankrotterklärung hinkriegt. Nur leider wollte man wahrscheinlich zu sowas wie "Poltergeist" und "Shining" - landete dann aber eher auf TV-Niveau oder in der direkten DVD-Grabbeltisch-Ecke... Über ein Ehepaar, das den Sohn tragisch verlor und nun in einem abgeschiedenen Landhaus eigentlich einen Neustart wagen will. Doch dort wartet schon ein Fluch, der diese Tragik und den toten Sohn gerne aufnimmt und mit einem tödlichen Ultimatum verbindet...

Im Imitieren ist "7 Days to Live" echt nicht übel. Ein bisschen "Burnt Offerings" hier, ein bisschen später Carpenter dort, ein bisschen "Sieben", ein bisschen Stephen King und Amityville. Da werden etliche wohlbekannte und wohlfeine Zutaten in den deutschen Mixer gesteckt - mitsamt amerikanischer Besetzung (u. a. Amanda Plummer!). Flackernde Fernseher, alter Holzbau, große Fenster, Eheprobleme, ein fast J-Horror-artiger "Countdown 2 Death". Für sich genommen keine üblen Genregewürze. Nur funktionieren sie hier nicht ansatzweise effektiv genug zusammen, wirken wie einzelne Teilchen, nie wie ein großes Ganzes. Für eine deutsche Produktion dieses Jahrgangs respektabel und ambitioniert. Aber dann doch nicht wirklich, was man sehen will. Schuster bleib' wohl besser bei deinen Leisten. Professionell und generisch. Ein Abklatsch vom Abklatsch von der dritten Reihe. Gut ausgestattet. Mit solchen unfreiwillig komischen Momenten wie wenn auf einmal Straßenschilder "Noch 6 Tage" anzeigen "gesegnet". Gut ist das leider nie. Die Chemie beim Ehepaar ist noch solide. Ansonsten damals wie heute eine graue Maus in seiner Schublade, voller Klischees und Achselzucken. Nie komplett kaputt oder übel. Aber auch keine Sekunde, die man in seinem Leben benötigt oder auf die man gewartet hat.

Fazit: Kruder Mischmasch aus besseren Vorbildern und woanders gekonnter eingesetzten Mustern... Da wünscht man sich doch glatt eine kürzere Halbwertszeit des Todes!

11 Bewertungen auf f3a.net

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Seven Days to Live
  • f3a.net: 5.3/10 11
© Fantasy FilmFest Archiv 2026-03-14 18:19

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