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Review The Strangers

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Dieser Review enthält SPOILER!

The Hook Up
von Timo

Der Überraschungshit aus den Staaten stellt sich im Nachhinein als ungenießbar heraus. Nicht nur, dass Bryan Bertino auf seinem Weg zum belanglosen Finale durch jedes erdenkliche Genreklischee tappt, er reizt auch die letzte halbwegs spannende Einstellung durch zehnmaliges Wiederholen so dermaßen aus, dass man es nur schwer glauben mag. (Wie man trotz Genreregeln einen halbwegs spannenden Film drehen kann, zeigte dieses Jahr beispielsweise auch EDEN LAKE.) Ganz großartig dachte ich mir: "Da hat aber einer den japanischen Horrorfilm ganz genau begutachtet". Schließlich übernimmt THE STRANGERS - leider ebenfalls viel zu oft - diese unsäglich reisserischen Der-Mörder-steht-jetzt-mal-45-Sekunden-im-Hintergrund-und-die-Screamqueen-dreht-sich-erst-um-wenn-er-gerade-weg-springt-Montagen, die wir alle aus RINGU, ONE MISSED CALL, SHUTTER und Co kennen. Sowieso stellt THE STRANGERS seine Spannung viel zu oft hinten an, um irgendwelchen stupiden Wechselmanövern den Vortritt zu lassen. Raus aus dem Haus, in die Scheune, ins Haus, ans Auto, ins Haus, ins Haus... und werden immer wieder laufen gelassen. So dämlich haben sich Killer und Opfer wahrlich nur selten beim Tödestänzchen angestellt. Nicht aber, weil man mit der Beute noch etwas spielen möchte, sondern eher weil der Drehbuchautor die Seiten voll bekommen musste um eine Kinoauswertung zu erreichen. Nein, hat keinen Spaß gemacht, sondern war einfach nur unnötig wie Fußpilz. Wenigstens die Schallplattenidee rettet THE STRANGERS vor dem absoluten Aus.

war im Metropolis 6, Frankfurt

66 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Strangers
  • Score [BETA]: 65
  • f3a.net: 6.2/10 66
  • IMDb: 6.8/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-02-22 08:56

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