s Switch (2011) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Switch

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Reviewer

meiklsan * 6.0

Künstlich konstruiert...

...oder an den Haaren herbeigezogen, begrüßt uns dieser französische Kriminalfallfilm über die ersten 45 Minuten hinweg, prall und übertrieben gespickt mit gängigen Täter/Opfer-Klischees und vorhersehbaren Handlungen. Die Stereotypen sind auffällig kitschig und absichtlich überzeichnet und gaukeln dem Betrachter ein scheinbar altbekanntes Muster vor.

ABER.

Basierend auf der titelgebenden SWITCH Idee einer problemlosen online "home for a home"-Möglichkeit entwickelt sich aus dem gemütlichen, anfangs fast ironisch anmutenden Nachmittagsfilmchen, das er in Berlin auch ist, ein durchwegs ernst zu nehmender Crime-"Verwechslungs"-Thriller und überraschender Rätselauflöser mit "Schmackes". Denn unsere durchwegs ansehnliche, anfangs unschuldige Protagonistin entfacht ein wahres Feuerwerk an Eigenenergie und Surprises und tanzt den Ordnungshütern damit gewaltig auf der Nase herum und teilt als Hero im Schafspelz auch ordentlich aus.
Warum aber mehrmals im Film ihre nackten Brüste bewußt stilvoll in Szene gesetzt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis?
Ist aber definitiv hübsch anzusehen!
Wer also einen actionreichen Franzosen-Krimi mit wenig Tiefgang, aber überraschender Story sehen möchte und ein wenig Gespür für Ironie hat, der ist hier richtig aufgehoben.
Als Nachmittags- oder Vorabend-Film zum Vorglühen bestimmt geeignet.

D.S. * 6.0

Nicht clever genug

Lovecraft * 6.0

Paris sehen und sterben

Es zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Thriller des Jahrgangs 2012: Technisch und darstellerisch ist alles auf hohem Niveau, allerdings gibt es seitens der Logik massive Probleme.

Dies gilt ganz besonders für "Switch", der mir dank des flotten Tempos, der schönen Bilder, des tollen Soundtracks und der guten Darsteller viel Spaß gemacht und unterhaltsame knappe zwei Stunden bereitet hat. Karine Vanasse überzeugt wie bereits in "Blind Spot", Eric Cantona verfügt über erhebliche Ausstrahlung, und, meist hinter einer Sonnenbrille verborgen, ist auch Karina Testa, das Final Girl aus "Frontier(s)" mit von der Partie. Trotzdem sollte man während und nach dem Film möglichst nicht die von Jean-Christophe Grangé zusammengeschusterte Story genauer abklopfen, zu konstruiert und logikfrei geht es dort zu. Wer dies jedoch halbwegs ausblenden kann, dürfte mit diesem französischen Thriller nicht enttäuscht werden.

guckte im Event Cinema, Berlin

Herr_Kees * 4.0

Umschalten

glotzte im Metropol 1, Stuttgart

27 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Switch
  • Score [BETA]: 54
  • f3a.net: 5.9/10 27
  • IMDb: 6.2/10
  • Rotten Tomatoes: 40%
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-11-29 11:12

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