s The Troll Hunter (2010) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Troll Hunter

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Reviewer

XhellbroX * 6.0

I can smell christians!

Dieser Shockumentary-Streifen folgt dem bekannten Prinzip von The Blair Witch Project, The Last Exorcism, Welcome To The Jungle, Rec., Cloverfield und ähnlichen POV-gefilmten Werken. Jedoch wird das Prinzip ziemlich schnell absurder Weise auf den Kopf gestellt. So folgt The Troll Hunter eher dem letztjährigen Festivalbeitrag "Monsters" und zeigt auf atmosphärische Weise vor einer tollen Naturkulisse wie eine derartige Verschwörung der Regierung aussehen könnte. Natürlich handelt es sich bei den Monstern des Films um die titelgebenden Trolle. Mit dem aus Märchen bekannten sprechenden Troll, welcher menschenähnlich ist haben diese mitunter riesigen Monster wenig zu tun. Schön ist, dass Norwegen einen weiteren innovativen Streifen herausgebracht hat. Schon "Rare Exports", welcher passender Weise Weihnachten 2010 in die deutschen Kinos kam, zeigte eine Neuinterpretation des Weihnachtsmärchens rund um den Weihnachtsmann. Genau wie dieser Film schafft es auch The Troll Hunter bis zum Ende zu unterhalten. Auch wenn die Idee und deren Umsetzung recht gut gelungen ist (man beachte die ganzen Details in Bezug auf die Lebensweise der Trolle) konnte mich der Film nicht so richtig gefangen nehmen, dass ich nägelkauend mitfieberte. Dazu war die Thematik doch zu abgehoben. Dennoch hatte ich die meiste Zeit während des Zuschauens ein Lächeln auf den Lippen. Very Entertaining!


Bitte beachtet die Credits "No trolls were harmed during the making of this movie!"

T-Killa * 6.5

Troll dich!

Dieser Film zeigt die filmischen Überbleibsel einer kleinen Gruppe Studenten, die sich aufgemacht haben rätselhafte Vorkommnisse in Norwegen aufzuklären. Immer öfter verschwinden Touristen, werden große Mengen Tierkadaver und verwüstete Wälder aufgefunden. Vor Ort werden der Bevölkerung erschossene Bären präsentiert, die laut Regierung an allem Schuld sein sollen. Allerdings hat keiner der wenigen Bärenjäger sie erschossen und auch die Spuren scheinen etwas anderes zu erzählen. Vielmehr beschuldigen die Jäger einen Mann, der sich erstaunlich oft in der Nähe der Tatorte befindet: Hans. Also folgen die Studenten ihm eines Nachts und enthüllen dabei Unvorstellbares.

Wer diesen Film gesehen hat, wird seine Umgebung mit anderen Augen sehen. Es gibt mehr als genug Hinweise auf das tatsächliche Vorkommen von Trollen, man muss sie nur erkennen wollen...

Die skurrile Grundidee des Films ist fantastisch. Was Hans an Anekdoten und Fakten zum Thema Trolle erzählt ist urkomisch. Die ganzen Einfälle zum Thema Trolle sind wunderbar zu einer kleinen, unterhaltsamen Geschichte gesponnen. Leider ist der Film aber stellenweise etwas langatmig. Dafür sieht man die schöne Natur Norwegens und auch einige Trolle in voller Lebensgröße.

Wer einen Sinn für skurrilen Humor in leisen Tönen und einen stabilen Magen hat (Wackelkamera!!!), sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.

verweste im Cinestar 7, Berlin

Filmfan * 7.5

Trollhäppchen

Trotz meiner schlechten Erfahrung mit "Doku"-Filmen mit Wackel-Kamera wie "Blair Witch Project" und "Cloverfield" bin ich in diesen Film rein gegangen. Zum Glück bin ich alles andere als enttäuscht worden.
Die Idee, dass es wirklich Trolle gibt, wird mit vielen liebevollen und etlichen lustigen bis skurrilen Ideen ausgeführt. Die Studenten, die die Doku drehen, sind auch nicht nervtötend wie in "Blair Witch Project" - man kann sie sogar lieb gewinnen. Die Tricktechnik ist solide und angemessen und die Landschaft wird auch schön in Szene gesetzt. An wenigen Stellen wirkt der Film eine Spur zu lang, aber das kann auch daran gelegen haben, dass ich mühüüüüde in den Film gegangen bin.

Kurz: der Film hat sich für mich gelohnt.

war im Metropolis, Frankfurt

Horrorblogorg * 7.0

André Øvredal ist in der Filmlandschaft noch kein bisschen bekannt. Das dürfte sich nach diesem wirklich wunderbaren Erstlingswerk aber schnell ändern. "Troll Hunter" muss sich auf keinen Fall hinter vergleichbaren Titeln wie "Cloverfield" verstecken und zeigt sogar wesentlich mehr von den Monstern. Die Animationen könnten fast nicht besser sein. Das Team für die Special Effects hat hier ganze Arbeit geleistet und dürfte euch spätestens zum Ende hin zum Staunen bringen!

Erstveröffentlichung

war im Cinestar 7, Berlin

Lucki * 7.0

wegen Filmen wie diesem gehe ich auf das FFF

Mit "Blair Witch Project" und "Cloverfield" konnte ich persönlich nichts anfangen, aber "Troll Hunter" war ganz nach meinem Geschmack. Statt mit nervtötenden/dämlichen Hollywood-Teenagern bekommt man es hier mit schrulligen norwegischen Einheimischen zu tun. Die Norweger sind an sich schon ein komisches Volk, und norwegische Bärenjäger sind noch komischer. Und einer von ihnen verhält sich ganz besonders komisch: Hans, der in Wirklichkeit gar keine Bären, sondern Trolle jagt. Der Typ war echt mal voll krass drauf. Der Film bekommt von mir einen dicken Pluspunkt für diesen völlig authentisch wirkenden und gleichzeitig herrlich überspitzt dargestellten Charakter.

Die Grundidee des Films natürlich auch sehr witzig, aber häufig kranken solche Filme daran dass sie nur um eine einzelne gute Idee herum konstruiert wurden und man es daher besser bei einem Kurzfilm belassen hätte. Nicht so "Troll Hunter". Ich hatte nach ca. 2/3 der Laufzeit zwar die Befürchtung, dass die guten Ideen nun aufgebraucht sind und die Filmemacher alle ihre Trümpfe ausgespielt hätten, aber damit hatte ich weit gefehlt! Da kamen noch eine Menge guter Ideen und Gags hinterher (z.B. die Sache mit den Stromleitungen). "Troll Hunter" ist völlig zurecht ein Film mit Spielfilmlänge.

Die Wackelkamera hat mich erstaunlich wenig gestört, obwohl ich das normalerweise hasse wie die Pest. Hier wurde aber nicht komplett sinnlos rumgewackelt, sondern nur wenn der Kameramann in Panik vor irgendwas davonläuft (okay, panisch davonlaufen kommt durchaus häufiger vor *g*). Daher hält sich das Gewackel in Grenzen und man bekommt dazwischen auch mit ruhiger Hand gefilmte Passagen, in denen sich Auge (und ggf. Mageninhalt) wieder beruhigen kann.

war im Cinema, München

Francis S * 8.0

Dieser Review enthält SPOILER!
Dies ist ein Film, der so richtig in keine Schublade passt, außer dass es eine Pseudo-Dokumentation à la Blair Witch Project ist.
In Troll Hunter will eine Gruppe Studenten die Arbeit eines Bärenjägers dokumentieren und sucht sich natürlich denjenigen aus, der von allen am meisten wegen seiner schrulligen Art auffällt. Der stinkende, abgerockte Wohnwagen, der mit tiefen Kratzspuren gezeichnete Jeep - all das hat seinen Grund, wie die jungen Leute gleich in der ersten Filmnacht feststellen müssen. Ab da rücken sie ihrem Objekt der Begierde nicht mehr von der Pelle und handeln letztlich sogar einen Deal aus: Sie dürfen filmen, wenn sie sich an die Regeln halten (!!!). Und so lernen die Studenten eine Menge skurriler Dinge über Trolle und warum es den "Troll Hunter" gibt.
Die Trolle werden im Film auch direkt gezeigt, was einerseits interessant ist und Spaß macht, was aber andererseits zu Lasten der Spannung geht. Ist aber nicht weiter schlimm, weil es auch viele lustige Dialoge und Momente gibt, die sowieso für Ent-spannung sorgen: "Muslim is ok?" "I honestly don’t know"

Jemand demnächst in Norwegen unterwegs? Na, ich wäre vorsichtig, wenn ich mich im Umkreis großer Strommasten bewegen würde. Ich mein ja nur so.

Erstveröffentlichung

war im Cinestar 7, Berlin

MarxBrother81 S * 5.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Blair Witch mit Action

Der norwegische Handkamera-Film TROLL HUNTER ist eins:
nett!
Er ist nicht überwiegend gut, dazu nervt er allzu schnell mit seinen hektischen Bewegungen.
Der Witz ist kühl wie der eisige Norden und die Geschichte, um ein Team von TV-Fritzen die einen Troll-Jäger bei seiner Arbeitsausführung begleiten, ist eher dürftig.
Einige Szenen wie der Angriff auf der Brücke wo der Jäger sich in ein sicheres Ritterkostüm versteckt oder die Schlusszene im Auto sind beeindruckend, können aber den schlechten Stil nicht kaschieren.
Schade, das hätte echt was werden können....

FFFler * 5.5

Rare Exports mit Trollen ...

Nach Aliens, Weihnachtsmännern und Osterhasen verkauft diese norwegische Produktion nun die Existenz von Trollen für bare Münze. Die Geschichte eines jungen Filmteams das einen Trolljäger bei seiner Arbeit begleitet ist dabei leider von Wiederholungen geprägt und schnell ermüdend. Dank der guten Inszenierung der Angriffe bereut man es am Ende aber dennoch nicht ein Kinoticket für Andre Ovredals Film gelöst zu haben.

Erstveröffentlichung

45 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Troll Hunter
  • Score [BETA]: 71
  • f3a.net: 6.9/10 45
  • IMDb: 7.3/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-12-01 22:45

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