s Tucker & Dale vs Evil (2010) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Tucker & Dale vs Evil

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Reviewer

Smotti * 9.5

Der wahre "Eröffnungsfilm" 2010

Kurzfristig wegen Technikproblemen aus dem Kino1 in Saal8 verlegt und mit Schwierigkeiten die letzten Karten zu kriegen startete irgendwie doch noch, total glücklich mein FFF2010.

Tucker & Dale ist überraschend komisch und blutig ohne dabei plump oder albern daher zu kommen - und das halte ich für einen seehr schmalen Grad, der aber getroffen wurde, wie eine fliegende Axt einen Baum oder Sägeblätter eine Hornbrille trafen.

Ich habe lange nicht mehr so bei einem Film gelacht, ein Feuerwerk von gelungenen Überraschungen, Blut und Splatter und vorallem treffsicherer Komik. Für mich bemüht sich der Film scheinbar an das Erbe von Braindead und Evil Dead einzureihen... und ich glaube, es gelingt ihm auch.
Sehr viel Spaß dank jeder Menge Hillbilly-Rassismus, was eine southparkijeske Sozialkritik mitschwingen lässt.

Also, ich habe mir einen großen Spaß erhofft aber wurde nebenbei auch noch mit einem ziemlich guten Film verwöhnt, was will man mehr? ;0)

war im Cinemaxx 1, Hamburg

TylerDurden * 10.0

Hallefuckinglujah

Tatsächlich übertreibt das Programmheft nicht, dieser Film ist, was Shaun of the Dead für Zombie Filme ist.

Grandios, und vor allem witzig. Endlich wird eine gute Idee auch mal würdig umgesetzt.
Die beiden Redneks werden super verkörpert, die College Teens bringen sich
selbst wunderschön ins Jenseits, das war ein Kracher Party Film.

Respekt an das Drehbuch, für mich immer ein Kompliment, wenn das Kino noch am Lachen ist und die nächsten Sätze im Gelächter untergehen.
Dale wird auch hervorragend dargestellt, guter Griff beim Schauspieler,
und die Todesfälle sind auch einer nach dem anderen sehenswert.

Da gab es von meiner Seite nichts auszusetzen.

Deshalb sind die 10 Punkte unter Bewertung "Partyfilm / Horrorkomödie" gegeben.

glotzte im Cinemaxx 1, Hamburg

landscape * 8.5

Digital, also kein großes Kino

Danke an die Leitung, dass sie die Bits und Bytes in einen kleinen Saal verschoben haben - ist halt Digitalmaterial, also Farbsäume bei weißen Schriften, etwas flaue Gradation, etwas mauschel-muffiger Ton - was mir das Verstehen der Sprache anfangs schwer machte.
Im kleineren Rahmen machte dieser Popcorn-Streifen richtig Spaß - nicht ganz so abgefahren wie Lesbian Vampire Killers, doch durchaus liebenswert abgedreht, natürlich zitatengespickt, wie man es erwartet. Ein Film von Genrelovern für Genrelover, ohne in die Herbig-Bully-Falle zu treten und längst abgelachte Witze aneinanderzureihen.
Mein Eröffnungsfilm dieses Jahr, und ich bin bereit für mehr!

Edwinita * 9.0

Alle Hillbilly-Slasher-Filme sind falsch!

Das lehren uns die sanfmütigen Helden Tucker & Dale, die in einer rasanten Komödie die Opfer von gemeinen CollegeTeenies werden. Ich hatte zwar meine Zweifel, ob diese Idee für einen abendfüllenden Film ausreichen würde, aber es ging tatsächlich. Die umgedrehten Klischees, die Todesarten, die guten Schauspieler und ein ordentliches Drehbuch haben für einen super witzigen Film gesorgt. Das Kino hat gebebt und getobt, manche Besucher fielen vor Lachen fast aus ihren Kinositzen. Sehr sehenswert!

goutierte im Cinemaxx 7, Berlin

T-Killa * 8.5

Verkehrte Welt

Wenn in einem Horrorfilm eine Gruppe Studenten zum Campen in den Wald fährt und dabei an Hinterwäldler gerät, dann kennt der Genrefan den Plot schon in- und auswändig. Doch nicht hier! Die zwei tollpatschigen Hinterwälder verstehen die Welt nicht mehr, als sich plötzlich die Leichen zu stapeln beginnen, aber sie völlig unschuldig sind. Leider sieht das für alle anderen wie böswillige Absicht aus. So stolpern die Hillbillies von einem Missgeschick zum nächsten, und die Studenten, blind vor Vorurteilen, sinnen auf Vergeltung.

Bis auf die verdrehte Story bietet der Film zwar nichts wirklich neues, dafür aber beste Unterhaltung.

war im Cinestar 7, Berlin

Lovecraft * 8.0

I don't like fishing!

Das ganze Festival über habe ich bislang rumgemäkelt, daß es offenbar im Horror- und Thrillerbereich keine neuen Ideen gibt, und dann kommt da gestern mal so eben DER Partyfilm schlechthin mit einem schlichtweg genialen und innovativen Konzept daher: Den mittlerweile restlos in die Jahre gekommenen Backwood-Slasher einfach mal inhaltlich völlig auf den Kopf zu stellen und die harmlosen Hinterwäldler gegen aus ihrer Sicht völlig durchgeknallte "Suicide-College-Kids" zur Wehr setzen zu lassen, ist ein grandioser Einfall. Dabei setzen der sympathische Cast und die flotte Regie den absurden Splatterreigen mehr als angemessen um. Der Saal hat vor Vergnügen getobt, und bereits kurz nach Beginn bei der Szene mit dem Bienenstock und der Kettensäge bin ich vor Lachen aus dem Kinosessel gekippt. "Four Lions" mag inhaltlich die hochwertigere Komödie sein, wird vom Unterhaltungswert aber noch vom neuerlichen Blutgericht West Virginias getoppt. Ein Film zum Knuddeln und Liebhaben!

saß im Cinestar 7, Berlin

FFFler * 8.0

Crowd Pleaser

War für mich im Vorfeld die Spaßgarantie des diesjährigen Fantasy Filmfests und ich wurde nicht enttäuscht. Die aberwiztige und originelle Ausgangslage gibt Raum für viele Gags und nutzt das Potential, um das Horrorgenre auf hervorragende Art und Weise zu veralbern. Neben vielen herrlichen Ideen gefällt auch das Cast um Reaper-Star Tyler Labine und der superschnuckligen Katrina Bowden, und so bietet diese herrliche Parodie knapp anderthalb Stunden gute Unterhaltung.

saß im Cinestar 7, Berlin

Danielaf68 * 9.5

Rasant, witzig und überzeugend

Grandioses Spektakel, der Saal hat gegröhlt - und das zurecht.
Aberwitzige Einfälle, gute Schauspieler und ein rasanter Schnitt geben diesem Film alles, was ein Partyknaller braucht. Sehr empfehlenswert!

Francis * 10.0

I almost peed my pants

Zwei sympathische Hinterwäldler sind auf dem Weg zu ihrem neu erworbenen Wochenendhäuschen im Wald, als sie an der letzten Tankstelle auf eine Gruppe College-Kids treffen. Diese haben alle bekannten Horror-Filme gesehen und kennen zur Genüge Hillbilly-Stories. Ist also klar, dass die kleine Gruppe unsere zwei schüchternen Latzhosenträger für fiese Serial Killer hält.
Aus diesem Missverständnis wird der witzigste Film, den ich seit langem gesehen habe.
so funny ... i almost peed my pants.

Erstveröffentlichung

verweste im Cinestar 7, Berlin

neonballrooms * 7.0

Leider blieb der Film etwas unter meiner Erwartung, die durch die ganzen durchweg positiven Kommentare sehr hoch war. Am Anfang des Films hatte ich Angst, dass es ein total billiger Klamaukfilm à la Scary Movie für Arme wird, aber er hat dann doch noch die Kurve gekriegt, was hauptsächlich den beiden sympathischen und witzigen Hauptdarstellern zu verdanken ist und den liebevollen Anspielungen auf bekannte Horrorklassiker. Ich habe viel und oft gelacht, aber Filme wie Botched und Black Sheep fand ich besser. Trotzdem ist der Film definitiv seine Karte wert.

war im Cinedom 9, Köln

Filmfan * 10.0

Party On!

Für mich der lustigste Film des Festivals. Da kommt für mich nur noch "Four Lions" heran, wobei der Stil beider Filme natürlich vollkommen unterschiedlich ist. Die Optik des Films ist solide, die Hauptfiguren sind sympathisch und treffend besetzt. Das Timing der Gags stimmt.
Für alle Hinterwäldler eine kurze Einführung: Tucker und Dale sind zwei harmlose Hinterwäldler, die das neu erworbene Ferienhaus in den Wäldern am See auf Vordermann bringen wollen. In der Nähe campt eine Gruppe von College-Kids und unterhält sich mit Lagerfeuergeschichten. So präpariert werden die beiden Helden dank einiger haarsträubender Missverständnisse von den Studenten sofort als Hilly-Billy Slasher-Slasher "identifiziert". Bevor die beiden Helden wissen, wie Ihnen geschieht, stapeln sich dank herrlich haarsträubender Unfälle um sie herum die Leichen - ganz ähnlich wie im Film "A film with me in it". Das ganze wird noch mit einer zarten Romanze garniert.
Für mich der Party-Spaß des Hilly-Billy Slasher Genre - so wie Zombieland für das Zombie-Genre und "Lesbian Vampire Killers" für das Vampir/Sexploitation Genre.

war im Metropolis 1, Frankfurt

GeorgeKaplan * 8.0

Dosenbier und Kettensägen

"This Vacation sucks!" raunt Tucker blutüberströmt Dale zu. Scheiße nochmal, wieso klinken die städtischen College-Teens plötzlich der Reihe nach aus? Dabei wollte man doch nur ein gemütlliches Wochenende mit Angeln und Bier genießen.

TUCKER & DALE VS EVIL ist eine Horrorfilmparodie. Nun gibt es davon mehr als genug, allerdings sind die wirklich gelungenen an einer Hand abzuzählen. Es sind die, die das Genre ernst nehmen und huldigen, nicht die, die einzelne Szenen einfach in einer Nummernshow veralbern. Die Komik entsteht dann nicht aus Slapstick, sondern vielmehr aus einem liebevollen Umgang mit den genrespezifischer Regeln, ohne diese offensichtlich zu verletzen. TANZ DER VAMPIRE funktioniert etwa auch als reiner Vampirfilm, FRANKENSTEIN JR. geht sogar soweit, die alten Kulissen wieder auferstehen zu lassen. TUCKER & DALE ist nun der Ritterschlag für den Backwoodslasher.

Denn es ist alles drin, was man von einem Backwoodslasher erwartet. Unschuldige Frauen werden gefesselt, die Kettensäge röhrt, der Häcksler tut seinen blutigen Dienst, der Sheriff steckt anscheinend mit unter einer Decke und es gibt sogar einen Banjo-Soundtrack, der seit der Urmutter als Backwoods DELIVERANCE einfach dazugehört. Bloß - es ist nicht das wonach es aussieht. Und darin besteht die große Kunst des Films, einerseits alle Erwartungen an einen Backwoodslasher zu erfüllen, andererseits aber mit leichter Hand dem Zuschauer einen Spiegel vorzuhalten, da alles wirklich nur ein Spiel mit den Zutaten ist.

Fazit: Großer Partyspaß für Genreliebhaber, Schenkelklopfer garantiert, der wahre Eröffnungsfilm des FFF.
8 von 10 abgetrennten Finger!

war im Cinedom 9, Köln

Michaela * 8.0

Was alles schiefgehen kann, haben wir ja schon bei "Serial Lover" oder auch "A Film with me in it" gesehen, aber so blutig und gleichzeitig lustig wie bei Tucker und Dale schon lange nicht mehr. College Kids vs. Hillbillies, die bekannten Klischees werden durch den Kakao gezogen (oder vielmehr das Blut) und nichts ist so wie es scheint. Oder?

war im Cinema, München

glorrk * 9.5

Grandios!

...dies beschreibt diesen Film am Besten.
Eine Splatterkomödie der ersten Kategorie.

Zwei treudoofe Freunde möchten in den Wäldern von West Virginia ihre Ferienhütte ausbauen und werden jedoch von Collegestudenten für die Klischee-Hillbilly-Slasher gehalten, womit das Verderben seinen Lauf nimmt. Die Leichen stapeln sich, und dabei wollten sie doch gar nichts böses!

Die beiden Hauptfiguren werden liebevoll gezeichnet, man empfindet sofort mit ihnen mit. Der Film legt ein gutes Tempo vor, ohne zu übertreiben, er erzählt eine sehr lustige, durchaus tragende Geschichte, die Effekte kommen gut rüber und wirken niemals aufgesetzt. Es ist einfach alles stimmig in diesem Film. Man wird in jeder Hinsicht bestens unterhalten!

Volle Wertung, ein halber Respektpunkt-Abstand zu Braindead ;-)

war im Cinema, München

lexx * 7.0

Tucker & Dale rocken das Festival!

Nervende Teenies, saublöde Tötungszenen, CGI Effekte die teilweise grottenschlecht sind, dieser Film beleidigt den Festivalbesucher.
Aber stopp, da sind ja noch Tucker & Dale, sympathische Hinterwäldler die im ersten Moment den bösen Part eines Backwood Slashers vermitteln, letztlich aber keinem Fisch eine Schuppe ausreißen können. Und genau hier fängt der Film an Spaß zu machen, überhaupt ist jede einzelne witzige und nennenswerte Nuance Tucker & Dale zu verdanken, denn super nervige Teenies, die nach und nach in dämlicher Art und Weise ihr Leben lassen, das wäre für mich unerträglich langweilig gewesen. Das der ganz Spaß umgedreht wird und dadurch endlich mal wieder mehr oder weniger Innovatives in dem Genre ans Tageslicht gerät, ist dem Film sehr hoch anzurechnen. Das er fast die ganze Zeit über Tucker & Dale ins Visier nimmt, auch, denn so wird daraus ein richtig schönes Kleinod, dass mit Freunden und der üppig reichlichen Menge an Alkohol und Fast Food, zum Partykracher mutiert.
Zwei Vorstellungen, beide komplett ausverkauft - Tucker & Dale rocken das Festival!

goutierte im Metropolis 1, Frankfurt

Schwarzschlumpf * 10.0

Eine perfekte Horrorkomödie

Es hat einfach alles gepasst. Handlung, Drehort, Darsteller und die Verfilmung des Ganzen war dermaßen gut - ich kann mich auf Anhieb nicht erinnern, bei einem Film zuletzt so viel gelacht zu haben.
Für mich persönlich steht Tucker & Dale vs Evil auf einer Stufe mit Tanz der Vampire und Shaun of the Dead, wobei jeder seinen Teil des Horrorgenres abdeckt und nicht nur als Persiflage, sondern auch als Hommage gilt.
Die DVD ist schon so gut wie gekauft. Unter anderem, weil ich das Gefühl nicht los werde, einiges vor Lachen nicht mitbekommen zu haben.

war im Cinema, München

D.S. * 8.0

Von Fans, für Fans

"Tucker and Dale" ist ein unglaublich sympathischer Film, den jeder Fan von Backwoods-Streifen mögen wird. Da kann man sich beinahe zu 100% sicher sein, denn Regisseur Eli Craig outet sich in fast jeder Szene des Films als riesiger Liebhaber derselben - also nicht als jemand, der aus der Popularität einer Filmgattung Profit schlagen möchte und das ultimative Ende derselben durch eine flaue Persiflage einläutet bzw. beschleunigt. Sondern als jemand, dem die Konventionen, Regeln und Stories des Genres vertraut sind und am Herzen liegen. Deshalb gelingt es ihm so bravourös, sie gegen den Strich zu bürsten, zu brechen, zu erweitern und neu zu definieren. Auf eine durch und durch amüsante, in vielen Szenen sogar zum Schreien komische Art und Weise - aber trotz eines hohen Slapstick-Anteils niemals als respektlose Veralberung, sondern als liebevolle, schwer augenzwinkernde Hommage.

Das zeigt sich insbesondere in den Momenten, in denen der Film Schlüsselszenen und -elemente aus Klassikern der Gattung zitiert. Und dabei bis ins Absurde schraubt. Vor allem die Verbeugung vor Leatherface bleibt auf ewig im Gedächtnis: als absoluter Kult.

Die Story des Films wurde inzwischen schon oft genug abgehandelt. Es bleibt aber festzuhalten, dass sie nicht nur als flacher Hintergrund für Gags am Fließband dient, tatsächlich ist die Witzdichte etwa bei "Four Lions" ungleich höher. Vielmehr hat sie ihre Berechtigung in sich selbst: das Aufeinandertreffen der besonders missverständlichen Art von College-Kids auf der einen und Hillbillies auf der anderen Seite trägt den Film tatsächlich von Anfang bis Ende, lässt einen gespannt auf den Ausgang des Konflikts warten, hat interessante - genretypisch haarsträubend konstruierte - Ideen im Portfolio und ist sowohl perfekt getimt als auch dramaturgisch geschlossen inszeniert.

Dass "Tucker and Dale" so gut funktioniert, liegt zu einem guten Teil aber auch an den Darstellern der beiden Titelfiguren. Insbesondere der u.a. aus der hervorragenden TV-Serie "Reaper" bekannte Tyler Labine als Dale ist einfach perfekt besetzt als herzensgutes, treudoofes Landei, das keinem Menschen jemals etwas Schlechtes würde wollen können - aber vor allem aufgrund seines Äußeren von den Großstädtern ganz anders eingeschätzt wird. Die Freundschaft unserer beiden Pseudo-Rednecks könnte das Publikum schon fast ergreifen, wenn da nicht ständig diese wahnwitzigen Zwischenfälle wären...

Die College-Kids hingegen fallen leider sowohl hinsichtlich ihrer Zeichnung als auch ihrer Darstellung ein gutes Stück ab. Klar, auch in den ernst gemeinten Genrevertretern sind die eben meistens nur Kanonenfutter. Hier fällt das aber schon etwas stärker ins Gewicht, schließlich bestreiten sie etwa die Hälfte der Szenen, hinterlassen aber im Einzelnen nur wenig Eindruck.

Wie auch immer: niemand, der auch nur ein klein wenig etwas für Backwoods- oder Slasher-Streifen übrig und Lust auf ein dickes Grinsen im Gesicht hat, darf sich "Tucker and Dale" entgehen lassen. Punkt, Ende, Aus. 8 Punkte.

war im Metropolis 1, Frankfurt

Athanasios Mazarakis * 8.0

This summer vacation sucks!

Tjaja, da will man ein bisschen "mantime" verbringen und was ist - diese *peeep* Collegekids lassen einen nicht in Ruhe!

Willkommen bei Tucker & Dale, meinem offiziellen Eröffnungsfilm fürs diesjährige FFF in Stuggi. Herrlich schöne Komödie, der eigentlich recht zart mit als Splatterkomödie zu bezeichnen ist - soooviel Blut fliesst da eigentlich nicht. Naja, bis auf eine (aber schon aus dem Trailer) bekannte Stelle.

Die Geschichte ist fix erzählt: Tucker und Dale wollen fischen gehen. Auf ner Tankstelle treffen sie ein paar Kids, darunter Ali, angehende Bachelorabsolvention in Psychologie (Bonuspunkt ;) ). Tucker und Dale wollen nur Bier saufen und fischen, die Kids aber machen ihnen durch das reihenweise Selbstableben einen Strich durch die Rechnung.

Der Film entwickelt noch am Ende eine nette Wendung, die aber eigentlich nichtmal nötig gewesen wäre. Sehr gute Unterhaltung, hohes Niveau. Alles supi. ;) Man kann den Film wirklich ohne weiteres empfehlen, auch nicht so erfahrenen FFF-Gängern. Spass ist garantiert.

Einziges Riesengemecker: 1.) Wieso läuft die Klimaanlage im Metropol 1 nicht, wenn der Kinosaal voll ist? 2.) Wieso wurde der Film mit einem Halleffekt abgespielt? Besonders am Anfang war es sauschwer den Inhalt zu verstehen... ich hoffe mal, bei weiteren Filmen ist dies nicht mehr der Fall. Der Kinogenuss war dadurch leider doch arg eingeschränkt...

war im Metropol 1, Stuttgart

Alan Smithee S * 8.0

Dieser Review enthält SPOILER!
"Tucker & Dale vs. Evil" sorgte bei uns in Frankfurt gleich zweimal für ausverkaufte Vorstellungen. Da ich vorab im Foyer ein wenig die Zeit vergessen hatte, musste ich dummerweise neben dem Notausgang "Platz" nehmen. Dem Vergnügen tat das aber kaum einen Abbruch, da ich so in vielen Szenen nicht nur im übertragenen Sinne vor Lachen auf dem Boden lag :).

Tucker und Dale sind zwei Hillbillies, die eigentlich nur in ihrer neuen Ferienhütte Urlaub machen wollen. Dale - ein wirklich liebenswerter Kerl - leidet unter seiner äußeren Erscheinung und traut sich vor Schüchternheit kaum, an einer Tankstelle eine Gruppe durchreisender Teenager und Collegestudenten anzusprechen, die ihn allerdings einfach nur für "creepy" halten. Bei einem nächtlichen Angelausflug kommt es zu einem unerwarteten Wiedersehen mit der Gruppe: Ally erschreckt sich vor Tucker und Dale und fällt in den See, worauf sie von den beiden gerettet wird. Ihre Freunde missverstehen die Situation jedoch und denken, sie sei von ihnen entführt worden... In der Folge kommt es zu einer Reihe unglücklicher Missverständnisse und fehlgeschlagener Rettungsversuche, bei denen gleich mehrere Teenager ihr Leben lassen. Tucker und Dale wissen nicht, wie ihnen geschieht und glauben, sie hätten es mit einer wildgewordenen Gruppe Verrückter zu tun, die kollektiv Selbstmord begehen will...

"Tucker & Dale vs. Evil" hielt, was er versprach, und dürfte seinen aktuellen Status als ultimative Slasherfilm-Parodie bestimmt noch lange behalten. Der Film ist wesentlich origineller, als der Trailer vermuten ließ, und illustriert in vielen aberwitzigen Situationen Allys These, dass das meiste Unheil in der Welt durch mangelhafte Kommunikation hervorgerufen wird. Zum Ende hin entwickelt sich das Ganze sogar noch zu einer wirklich süßen Liebesgeschichte mit zwei sehr sympathischen Antihelden, die man hoffentlich noch weitere Male sehen wird ;).

war im Metropolis 1, Frankfurt

filmlemming * 8.0

You girls are going camping?

Alan Tudyk und Tyler Labine entpuppen sich als perfektes Leinwandduo und schaffen es, den Streifen durchgängig auf ihren Schultern zu tragen. In bester Laurel & Hardy-Manier spielen sie sich die Witze gegenseitig zu. Hier hat vor allem das Drehbuch gute Arbeit geleistet. Wenn beide darüber nachgrübeln, wieso ein Schüler nach dem anderen in ihrem Wald draufgeht, hat das wahrlich Kultpotential.

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Bewertungen

Tucker & Dale vs Evil
  • Score [BETA]: 85
  • f3a.net: 8.3/10 100
  • IMDb: 8.7/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-09 00:09

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