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Review Turbo Kid

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Der ultimative Crowd-Pleaser
von ArthurA

Das Achtziger-Kino zu imitieren ist schon lange "in", doch wenigen Filmen gelingt das so gut und so erfrischend (obwohl jede Einstellung einem auch irgendwie vertraut erscheint) wie Turbo Kid. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man den Filmemachern anmerkt, wie viel Leidenschaft und Begeisterung sie in den Film gesteckt haben. Turbo Kid ist der beste Endzeit-Trashfilm der Achtziger, der nicht in der Dekade entstanden ist! Synthie-Score, Charakternamen wie Zeus, Skeletron oder Frederic the Armwrestler und sehr viele herrlich übertriebene Splattereinlagen machen den Retro-Spaß nahezu perfekt. Turbo Kid ist womöglich auch der blutigste Jugendfilm aller Zeiten, denn trotz der aufgekurbelten Gedärme (!), der abgehackten Gliedmaßen und der explodierenden Körper ist der Film in seinem Kern eine fast schon unschuldige Abenteuergeschichte von einem Jungen, der unversehens zum Helden wird. In einem anderen, ernsthafteren Film wäre Frederic, der stark an den jungen Clint Eastwood aus Leone-Zeiten oder an Indiana Jones angelehnt ist, der Held der Geschichte, doch nicht hier. Dies ist die Story von Kid und Apple, und es ist das Zusammenspiel zwischen den beiden, ihre Freundschaft und die zarte Romanze, die das Herzstück des Films bildet. Dabei ist Apple das prototypische Manic-Pixie-Dream-Girl, allerdings mit einem cleveren Twist. Ihre übertrieben positive Art wird vermutlich den einen oder anderen Zuschauer in den Wahnsinn treiben, doch mir zauberte jeder ihrer Auftritte ein Lächeln ins Gesicht, was an Labeoufs hingebungsvollem Spiel liegt und ihrer tollen Chemie mit dem zurückhaltenden Protagonisten.

Erstveröffentlichung

war im Residenz, Köln

72 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Turbo Kid
  • Score [BETA]: 80
  • f3a.net: 7.6/10 72
  • IMDb: 7.5/10
  • Rotten Tomatoes: 90%
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-23 02:44

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