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Reviews The Whisper

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Reviewer

D.S. * 7.0

There’s something out there and it’s coming to get us

Um aus der Reichweite ihres unkontrolliert gewalttätigen Vaters zu gelangen, zieht Lucia mit ihrem kleinen Bruder Adrián in das entlegene alte Haus ihrer verstorbenen Mutter, das tief im Wald liegt. Schnell muss sie jedoch feststellen, dass in unmittelbarer Nachbarschaft eine brutale Gang operiert, die Snuff-Videos produziert und dafür beständig Nachschub an möglichst unschuldigen, hilflosen Opfern benötigt. Glücklicherweise hat Adrián von seinem Vater eine ganz besondere Gabe geerbt …

Der neue Film des Uruguayers Gustavo Hernández (THE SILENT HOUSE, FFF 2010) ist eine twistreiche, unvorhersehbar zwischen Genres pendelnde Mischung aus (Home Invasion) Thriller und blutigem übernatürlichen Horror. Er besticht vor allem durch seine unglaublich spannungsvolle Inszenierung von engen, geschlossenen Räumen, die immer wieder in enorm effektiven Schocks mündet. Je weniger man über den Plot weiß, desto besser: Zu einem großen Teil lebt EL SUSURRO nämlich auch von seinen Überraschungen. 7 von 10 Punkten.

Leimbacher-Mario * 5.0

Das Flüstern im Walde

Der südamerikanische „The Whisper“ schlägt einige Haken, stolpert manchmal über die eigenen Füße und verblüfft doch am ehesten noch mit seiner Unberechenbarkeit, wenn ein Geschwisterpaar auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Vater auf einen Snufffilmring trifft…

Flucht vor sich selbst

Auf dem Papier klingt das wie der perfekte Rausschmeißer nach einem langen Festivaltag. In Wahrheit ist „The Whisper“ aber eine unterbelichtete, grau-monotone Masse ohne echten Esprit oder anhaltende Spannung. Und das trotz eines eiskalten Kniffs und Wendepunkt, den man so nicht kommen sieht. Und trotzdem hat mich „The Whisper“ echt fast eingeschläfert statt aufgeweckt. Ich hätte einen Schrei gebraucht statt einem Flüstern. Und da spielt es kaum eine Rolle, was er noch für Haken schlägt, wenn er diese ausleuchtet, als ob man nur mal eben drei Lampen im Baumarkt besorgt hat und all seine Masken, Effekte und Kreaturen damit kaschiert, verschenkt und vergeudet. Das macht „The Whisper“ fast sogar noch ärgerlich zusätzlich zu seiner Lahmheit und seiner dunklen Hässlichkeit. Durch eine einfühlsame Schwester-Bruder-Beziehung, frische Gesichter und einer knackigen Laufzeit ist's am Ende halb so wild. Er tut nicht weh. Aber im Sonderpostenregal wird er in Zukunft zwischen ***SPOILER***„Daybreakers“, „Abigail“ und Co. kaum Welle machen. Jackson ist aber immerhin doch wohl der coolste Kater!

Fazit: Mal flüstert's, mal beißt's, mal sieht man nix, mal sieht man wenig… „The Whisper“ ist Horrorgrabbeltischware aus Südamerika mit leichtem Exotenbonus, aber noch eher mit technischen Unzulänglichkeiten und echt wenig Höhepunkten. Aber immerhin einem lässigen Kater und einem überraschenden Kniff - der dann aber auch wieder nur spärlich genutzt wird…

goutierte im Residenz, Köln

Herr_Kees * 7.5

Les Aberrantes

Vater und Tochter bei einem Raubüberfall. Blutüberströmte Leichen. Die Tochter und ihr kleiner Bruder auf der Flucht ins verlassene Haus ihrer Großmutter. Eine junge Frau, die von bewaffneten Männern durch den Wald gejagt wird. Eine versteckte Kamera. Aufnahmen eines brutalen Snuff-Movies. Ein geheimnisvolles „Flüstern“.

Mit wenigen zunächst unzusammenhängend scheinenden Szenen baut Regisseur Gustavo Hernández (THE SILENT HOUSE) bereits zu Beginn eine fesselnde Mystery-Stimmung auf. Man ist gebannt und versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen, während immer neue Wendungen und Entwicklungen hinzukommen. Hernández kombiniert gekonnt die (Sub-)Genres, von Mystery über Home Invasion-Thriller und Folterfilm bis zum blanken Horror und bringt nicht nur den Genremix zum Funktionieren, sondern auch alle ausgelegten Fährten und verwendeten Motive überraschend gut zusammen.

Der Film verfügt über einige immens spannende, stark inszenierte Szenen und ein packendes, sogar richtig emotionales Finale. So muss „fantastisches“ Kino sein.

guckte im das Metropol, Stuttgart

Alexander * 6.0

Eher dunkel als düster

Ein komplett im Dunkeln spielender Genremix, der mich deutlich mehr begeistert hätte, wenn man das Gebotene in den häufig extrem unterbelichteten Szenen nicht nur erahnen, sondern auch wirklich hätte erkennen können.

Etwas dämlich auch, das der größte Spoiler für den Film bereits auf dem Plakat abgedruckt ist, was den eigentlich recht unerwartet eingebauten „Twist“ dann doch etwas die Überraschung nahm.

Ansonsten mehr atmosphärisch als spannend, mehr interessant als gruselig. In der ersten Hälfte ein wunderbarer „Mystery“ - Film mit sehr vielen verrätselten Puzzleteilen, in seiner zweiten Hälfte dann mehr ein straighter Horror ohne viel Neues.

Das emotionale Ende hob „The Whisper“ für mich immerhin noch über die 5 Punkte.

„We're running with the shadows of the night
So baby, take my hand, you'll be alright „

Pat Benatar, Shadows of the Night

16 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Whisper
  • Score [BETA]: 65
  • f3a.net: 6.1/10 16
  • IMDb: 6.8/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2026-11-02 03:04

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