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Review Harpoon

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Schiffbruch ahoi
von D.S.

Die kleine, kompakte, sich aufs Essentielle beschränkende Indie-Produktion HARPOON ist smart, fies und macht Spaß – viel mehr, als man angesichts der preisgünstigen Optik, den durchweg eher unsympathisch gezeichneten Protagonisten und der extrem â€×begrenzten“ Ausgangssituation vielleicht erwarten würde: Drei junge Leute (darunter als â€×Jonah“ Munro Chambers, das â€×Turbo Kid“ höchstselbst) treiben auf einer kleinen Yacht auf dem Atlantik, der Proviant ist äußerst knapp, die Konfliktherde sind dafür zahlreich.

Daraus entwickelt sich jedoch nicht etwa ein dialoglastig-anstrengendes Kammerspiel, sondern ein beizeiten richtig gemeiner Thriller um Freundschaft und Eigennutz, der sich bei fortschreitender Laufzeit immer wohliger in eine Aura des erstaunlich Makabren kuschelt.

Twists, Turns, psychologische – sowie auch einige sehr physische – Unappetitlichkeiten; all das immer wieder nonchalant kommentiert von einer sarkastisch gestimmten Erzählerstimme: Hätte HARPOON ein bisschen mehr fürs Auge zu bieten, hätte er glatt Hit-Potential.

Auch so verbringt man hier aber eine rundum unterhaltsame Festivalzeit, bei der man einiges über Aberglauben auf hoher See lernt – Bananen bringen Unglück! – ... und noch mehr über die Gefahren, die mit enger Freundschaft kommen können, wenn der Wind sich dreht. Gute 6,5 Punkte.

glotzte im Harmonie, Frankfurt

35 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Harpoon
  • Score [BETA]: 76
  • f3a.net: 6.2/10 35
  • IMDb: 7/10
  • Rotten Tomatoes: 95%
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verf├╝gbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2021-06-14 10:28

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