s Kiss, Kiss, Bang, Bang (2005) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Kiss, Kiss, Bang, Bang

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Reviewer

Philmtank * 9.5

Eigentlich erübrigt es sich für diesen Film eine Kritik zu schreiben, da alles Wissenswerte bereits im Programmheft erwähnt wurde. Das Besondere daran ist, dass ausnahmsweise alles stimmt!! Das hier kann man bedenkenlos jedem Freund intelligenter Unterhaltung empfehlen. Blendend erzählter, mit spritzigen Dialogen versetzter, bitterböser Comedy-Crime-Thriller. Pflicht!!!!

staunte im Cinema, München

Markus Alexander * 9.0

Für jeden, der den Humor in "The Long Kiss Goodnight" klasse fand, hier der Film mit der dreifachen Dosis. Ein super Auftakt des Fantasy Filmfestes!
Allerdings sind gute Englischkenntnisse erforderlich, um die schnellen, trockenen Oneliner zu verstehen.

war im Cinema, München

Felix Schweiger * 9.0

All you need to make a movie is a girl and a gun

Harry ist ein kleiner Gelegenheitsgauner. Und jetzt ein Schauspieler kurz vor dem Durchbruch. Sein Produzent bezahlt ihm sogar ein paar Detektivstunden mit dem schwulen Perry und ehe er sich versieht steckt er mitten drin, zwischen Leichen im Badezimmer und abgetrennten Fingern.
Mit Freude sehen wir Harry beim stolpern durch den Sündenpfuhl L.A. zu und können gleichzeitig ein wenig mitraten, wie es denn wohl gewesen sein mag, warum wer wen umgebracht hat. Groschenromane auf mehreren Ebenen zitierend, mit schwarzem Humor und viel Tempo inszeniert (in der Mitte könnt man noch ein ganz klein wenig straffen, dann wär der Film perfekt) macht es einen Heidenspass hier im Kino zu sitzen, und so verzeiht man auch gerne die genereübliche alles-hängt-zusammen Zufallsmischung.
Fazit: sehenswerter Pulp-Thriller bei dem alles stimmt. Renn los und kauf dir eine Karte!

guckte im Cinema, München

Jimmy_Conway

Clever und unterhaltsam

Ich hatte im Vorfeld Bedenken hinsichtlich der Verständlichkeit einer nicht-untertitelten OV bei einem solchen Film. Die schlechte Nachricht: ich hatte sie ein gutes Stück weit zu Recht. Die gute Nachricht: der Film macht auch Spaß, wenn man nicht jeden Wortfetzen versteht. Dafür sind in erster Linie die stilsichere Inszenierung, der Dialogwitz und die Erzählstruktur samt selbstreflexivem Erzähler verantwortlich. Gerade letzteres sorgt für einen angenehm ironischen Unterton - wobei Black allerdings clever genug war, diesen Clou nur pointiert und nicht im Übermaß einzusetzen. Neben Spaß und Action haben sich allerdings auch einige unangenehme Szenen eingeschlichen, in denen der Film nicht nur seinen Darsteller, sondern auch seine Zuschauer, nun ja, richtig bei den Eiern packt. Unbedingt erwähnen möchte ich noch: schönster Vorspann, den ich seit langem gesehen habe (ja, im ernst: ich mag es, wenn Filmemacher solche Möglichkeiten nutzen und die Anfangs-Credits nicht nur als Pflichtübung betrachten!), und schönster Schlusssatz, den ich seit langem gehört habe ("to the good people in the Midwest:..."). Ein abschließendes Urteil möchte ich mir trotz allem aber dennoch erst bilden, wenn ich eine untertitelte oder synchronisierte Fassung gesehen habe.

war im Cinema, München

korinther * 8.0

Gar nicht dumm...

Hat mich positiv überrascht, sehr kompromißlose Mischung aus Action, Schwarze Komödie und Film Noir - früher hätte man so etwas vielleicht Tarantinoesk genannt, dafür ist es aber wohl zu gut und eigenständig.
Bildsprache, Schauspieler und Story können voll überzeugen und selbst das etwas abgedrehtere Ende passt sich gut und logisch ins Geschehen ein. Ein kluger Partyfilm.

saß im Metropol, Stuttgart

Herr_Kees * 9.5

Black is back!

Nach 9 Jahren das erste Lebenszeichen von Dialog-Gott Shane Black. Der Mann, der durchschnittliche Actionthriller wie LAST BOY SCOUT und LONG KISS GOODNIGHT mit seinem herrlichen Sarkasmus aufbrezelte, legt mit seinem Regiedebüt eine herrlich gelassene Raymond-Chandler-Hommage hin, die so selbstbewusst-selbstreferentiell daherkommt, dass das SAT-1-Unwort "FilmFilm" endlich eine angemessene Bedeutung bekommt.

Robert Downey Jr., der endlich wieder spielen darf und seit ALLY MCBEAL nicht mehr so gut war, gibt eine köstliche Vorstellung als erfolgloser Kleinkrimineller/Schauspieler/Privatdetektiv/Erzähler, der von einer Verwicklung/Verletzung in die nächste stolpert und sich auch immer mal wieder die Freiheit nimmt, den Film anzuhalten, Nebenhandlungen und Rückblenden einzuflicken und selbstironische Kommentare abzugeben.

Insbesondere im entspannten ersten Drittel gerät der Film dabei fast auf eine Ebene mit Genreparodien im Stil von NAKED GUN, die immer ein bisschen cleverer sind als der Rest. Diese Cleverness gefährdet dann zeitweise auch die Handlung des Films, die nicht gerade seine Stärke ist - zu schnelle Entwicklungen und Oneliner lenken nur unzureichend von den Logiklöchern im Plot ab.

Aber was soll’s, diesem Film schaut man ohnehin am liebsten zu, wenn er ziellos durchs Genre spaziert und links und rechts ein paar scharfe Bemerkungen, Gags und Verfolgungsjagden fallenlässt.

Fazit: Grandiose Unterhaltung mit bestens aufgelegten Darstellern, scharfsinnig-witzigen Dialogen und etwas harter Action. Definitiv einer der coolsten Filme der letzten Jahre.

war im Metropol, Stuttgart

Holger Hellmuth * 9.5

Wohl als Hommage an Raymond Chandler gedacht (die Zwischentitel sind alles Namen seiner Bücher), denke ich, er hätte Spass an diesem Film gehabt. Auch hier kann man sich die Dialoge auf der Zunge zergehen lassen, so humorvoll habe ich das schon lange nicht mehr erlebt.
Ansonsten ist der Film weniger ein Chandler, sondern eher im Stil eines Landis. Wer sich noch an 'Into The Night' (deutsch glaube ich 'Kopfüber in die Nacht') mit Jeff Goldblum und Michelle Pfeifer erinnern kann, dieser Film fühlt sich genauso an. Nur noch viel bessere Dialoge und viel Kokettieren mit dem Zuschauer durch Kommentare aus dem Off. Was den einen oder anderen stören könnte, mir aber wirklich gefallen hat.

goutierte im Metropol, Stuttgart

Parzival * 9.0

Ich kann mich den vorherigen Kritiken nur anschließen. Dies ist ein klasse Eröffnungsfilm. Witzige Charaktere (Downey Jr. ist klasse, und auch Michelle Monaghan spielt super, was sie bald neben Tom Cruise in MI:3 beweisen kann!), intelligente Dialoge, bei denen man allerdings wirklich gut Englisch sprechen muss, einen klasse Jazz-Soundtrack, und einige coole Zitate und story-twists. Besonders überzeugend war der originelle off-Erzähler, der immer wieder in die Handlung eingreift. Alles in allem erinnert das an Tarantino, aber es ist viel besser, weil witziger und origineller!

D.S. * 9.0

Spiel, Spaß, Spannung, gute Laune.

Ich kann mich all meinen Vorrednern nur anschließen: dieser Film ist eine einzige Unterhaltungs-Bombe, zum Bersten voll mit trockenem Humor, bösartiger Situationskomik, Referenzen auf dies und das und jenes, farbenfrohen (und überwiegend famos gespielten) Charakteren... und einer deutlich spürbaren, riesigen Lust am Erzählen.

Eine Film-Noir-Geschichte in einem Nicht-Film-Noir-Setting, sich in teilweise atemberaubendem Tempo durch unterschiedlichste Handlungsstränge schlängelnd, immer wieder vorangetrieben durch Dialoge (und Off-Monologe), die so fies und gnadenlos zynisch sind, daß man nur noch den Kopf schütteln mag. Dabei sollte man sich allerdings kurz fassen, denn sonst verpaßt man schon die nächste Unglaublichkeit.

Sicher, die Handlung hat ein paar Lücken, aber letztendlich steht sie auch wirklich nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es hier darum, dem Publikum verschiedenste Figuren vorzuführen und es miterleben zu lassen, in welche Schlamassel diese permanent geraten, mit welchen - teils erstaunlich brutalen - Ereignissen sie konfrontiert werden und was sie daraus machen. Daß sich dabei die unterschiedlichsten Charaktere und "ihre" Handlungsinhalte näher und näher kommen, sich ineinander verweben und schlußendlich ein faszinierend facettenreiches Bild der Abgründe Los Angeles’ zeichnen, geschieht auf so elegante und vor allem unterhaltsame Weise, daß man fast automatisch begeistert und bewundernd vor sich hin grinst. Erzählkunst der Sonderklasse, die hier lustvoll zelebriert wird.

Falls der Film allerdings tatsächlich, wie dem Programmheft zu entnehmen, als Shane Blacks Abrechnung mit der Filmindustrie, als sein "Fuck You" an Hollywood gedacht ist - dann hat er meiner Meinung nach leider versagt. Zumindest beim ersten Sehen jedenfalls lassen der überbordende, fiese Humor und die rasante Skurrilität der gezeigten Ereignisse kaum zu, daß man eine solche Message herausliest.

Wie auch immer: Für mich ist "Kiss Kiss Bang Bang" ein grandioses Filmerlebnis, eine wahre Perle, die sich kein Liebhaber ungewöhnlicher Situationen bzw. ungewöhnlich erzählter Geschichten entgehen lassen sollte. Mit Sicherheit der beste FFF-Eröffnungsfilm seit vielen Jahren, vielleicht sogar seit "Scream". Am liebsten würde ich ihn gleich noch mal sehen. Und noch mal.

war im Metropolis, Frankfurt

GeorgeKaplan * 9.0

Holla, was für eine Eröffnung, ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Luftig leicht fängt der Film mit angenehmen Loungeklängen und coolem Titelvorspann an, nur um sich dann im Morast von Hollywood zu suhlen. Jeder spielt hier seine Rolle, ob gewollt oder ungewollt, und der ganze Film dreht sich um Bluffen und Täuschen (auch die beste Szene des Films wird eingeleitet mit den Worten "Du glaubst ich bluffe?! Du glaubst ich bluffe?!"). Zwischenzeitlich spielt der Film auch mit sich selbst, kehrt das gerade Gezeigte ins Gegenteil um oder bleibt einfach stehen, um sich zu fragen, was die Szene eigentlich gerade sollte...!

Ach ja - eine Geschichte wird auch noch erzählt. So richtig verstanden hat die von uns keiner, weil das Genuschel nicht immer einfach zu verstehen war. Aber das macht nichts, was hier an Wortspielereien und absurden Situationen drin ist, reicht für drei Filme. Bei der deutschen Fassung werden wir die Story sicher besser verstehen, aber die Synchro wird sicher auch einiges versauen.

saß im Cinedom, Köln

Eraserhead * 8.0

Filmfeststart! Bang! Bang!

Endlich mal wieder ein würdiger Eröffnungsfilm mit Blut, Spaß, Action und einer dezenten Prise Sex. Wenn ein Film so gelobt wird, wie in den vorangegangenen Rezensionen, schraubt man automatisch die Erwartungen ziemlich hoch und wird meist enttäuscht. Diesmal nicht! Ein fieser Film-Noir mit Independent-Look aus der Mainstream-Ecke. Glänzende Darsteller, allen voran der fette Val und der von naturaus degenerierte Uns-Drogenschwein-Robert Downey jr., der wahrscheinlich schon schlimmere Wochen in Echt hinter sich hatte und man ihm deswegen den Most-Tortured-Man nach Sean Penn in U-Turn zweifelsohne abnimmt.

Meine Haare sind fettig, die Achseln stinken, mein IQ ist auf Low-Level - das Fantasy Film Fest kann beginnen!!!

guckte im Metropolis, Frankfurt

Alexander * 8.0

Lachrausch

Der Film ist ein riesengroßer Spaß, ein lupenreines Gag-Feuerwerk,
vollgestopft mit messerscharfem Dialog-Witz, das so rasant abgebrannt wird,
daß es manchmal schwer fällt jedem Handlungsstrang zu folgen. Ein grandioser
Robert Downey Jr. feiert hier sein lange verdientes Comeback. Fast hat man
das Gefühl das Downey in seinen Schlabberklamotten die letzten 15 Jahre den
Kokain-Rausch aus "Less Than Zero" ausgeschlafen hätte um nunmehr reichlich
verwirrt erneut durch die Kulissen des gleichnamigen Films aus den 90ern
gejagt zu werden, ohne richtig zu begreifen, wie ihm eigentlich geschieht.
Die Weihnachts-Partyszene, inklusive Swimmingpool, künstlichem Schnee und
Kuss auf die Wange dürfte jedenfalls als astreine Hommage an jenen Film
gemeint sein und macht, wie so vieles, richtig Laune. An seiner Seite fläzt
sich Michelle Monaghan durch die Geschichte und sieht dabei so rattenscharf
aus, daß selbst die Schnitten aus Sin City vor Neid verblassen könnten.
Es ist unmöglich sich jeden flotten Spruch aus diesem Meisterwerk zu
behalten, zu hoch ist das Tempo das hier vorgegeben wird, und während man
noch am Ablachen ist, kann man bereits Beobachten wie einem die Handlung an
der übernächsten Biegung davonrennt. Dieser Film verlangt volle
Aufmerksamkeit und ich hatte bedingt durch die 3 "Mississippi Planter’s
Punch" die ich kurz zuvor unten an der Bar geniessen durfte, reichlich
Probleme auf der Spur zu bleiben. Ein absoluter Hochgenuss und Highlight,
uneingeschränkt empfehlenswert!

war im Metropolis, Frankfurt

Szaltax * 4.0

Schade....

Wenn ich nach dem gehen würde, was ich über den Film schon gutes gelesen hab, müsste es eine ziemliche Granate sein.
War es aber leider nicht. Val Kilmer war für mich das Highlight im Film, über ihn konnte ich oft lachen. Robert Downey Jr......schauspielerisch einwandfrei, schade, dass ich bei seiner Aussprache oft nicht alles verstanden habe.
Die Story fand ich nicht sonderlich spannend, es kam mir vor, als liefe der Film Stunden. Und diese Längen sind der Grund für mich, den Film nicht besser bewerten zu können.

war im Cinemaxx, Hamburg

Bobshock * 6.5

Typischer Opener

Ich war auch ein bisschen enttäuscht nach all den Lobhudeleien, denn der Film war weitgehend spannungsfrei und hatte (im Gegensatz zu dem nachfolgenden "Casshern" oder dem eher zu vergleichenden "Sin City") keine eigene Handschrift, die ihn aus dem Pool der Filme hervorhebt. Was bleibt, ist das weitgehend jugendfreie, aber schwarzhumorige Zusammentreffen von drei sehr guten Schauspielern: sexy beast: Michelle Monaghan, symphatischer loser: Robert Downey Jr. und mal wieder richtig witzig: Val Kilmer! Empfehlenswert und kultig, aber kein Knaller.

QuintenQuist * 9.0

Buddies

Ich mag diese Actioner der 80er Jahre, in denen sich irgendwelche Freaks zusammenraufen und eine Mafiabande oder einen Kaffeelaaden plattmachen, und selbst, wenn man nicht weiß, was Shane Black mal geschrieben hat, er hat sich die Filme gut angesehen, so dass man The last Boy Scout und Lethal Weapon leicht als Referenzen ausmachen kann.
Die großen Unterschiede liegen dann darin, dass Kiss Kiss dank eines Off- kommentars sehr sehr sebstreferentiell und -ironisch daherkommt und außerdem nicht übertrieben viel Action bietet.
Die kommt eher durch Robert Downey auf, der die Hauptrolle spielt neben Val Kilmer, was toll ist, ein weiterhin charismatischer Plapperkopf, unterstützt von brillanten L.A.-Bildern und einigen absurden Ideen.
Den Versuch des Programmheftes, die fantastischen Filme, zu denen Black die Bücher schrieb, madig zu machen, darf man getrost ignorieren.
Dieser hier ist nicht so zynisch wie Last Boy Scout und hat nicht die wilde Action eines Lethal Weapon und auch ein Vergleich mit The long Kiss Goodnight, wahrscheinlich einem der besten Actioner der vergangenen 25 Jahre, wäre unfair.
Das kann und will dieser Film nicht leisten, er ist woanders stark, stärker, unterhaltsam und auch anrührend.

Ich mag diese Filme und ich mag es, wenn so etwas mal wieder die große Leinwand füllt.

Herausragend

war im Cinemaxx, Hamburg

landscape * 9.0

Schöne Eröffnung

Eine bessere Einstimmung auf O-Ton-Filme kann ich mir auch nicht vorstellen, den roten Faden habe ich wohl noch mitbekommen, aber für Details reichen meine Sprachkenntnisse nicht.
Großer Spaß, die Story! Hat mich an Kinky Friedman erinnert, schön selbstironisch erzählt, harmlos mit einigen drastischen Szenen und einigen angenehm schrägen Bildideen. In der Summe wie Yum Yum-Suppen: aufregend, aber nicht dauerhaft sättigend.
Zu den Dialogen kann ich nicht so viel sagen, die, die ich verstanden habe, waren gut. Visuell gibt es viele starke Szenen, extreme Ausleuchtungen, und ein wenig Post-Production-Geschraube (ich sag nur "Filmriß"); mir wurde nicht langweilig.
Der Film ist nicht so aus einem Guß wie L.A. Confidential oder so, aber auch nicht rein werbeästhetisch daherkommend wie Armageddon.
Guter Eröffnungsfilm, konsensfähig wie "Verrückt nach Mary".

war im Cinemaxx, Hamburg

FFFler * 8.5

Würdiger Opener

Zwar muss ich gestehen, dass ich wohl einige der Wortspielchen der beiden Hauptcharaktere nicht mitbekommen habe, aber das hat meinen Spaß nicht minder getrübt, denn hier bekommt man die lustigsten One-Liner seit langem geliefert. Ebenso Charaktere, die so eigen angelegt sind, dass man sich über ihre teilweise bemitleidenswerten Situationen überaus amüsieren kann. Der Humor ist das große Plus dieses Filmes, aber auch seine groß aufspielenden Darsteller Kilmer und vor allem Downey jr. sorgen dafür das man den Saal mit einem breiten Grinsen verlässt! Muss ich mir unbedingt noch mal in der synchronisierten Fassung anschauen.

war im Metropolis, Frankfurt

Umelbumel * 8.5

Was fürn Start!

Hätte es einen besseren Start als Kiss Kiss Bang Bang geben können? Eigentlich nicht! Der Film hat wirklich Lust auf die anderen Filme des FFF gemacht. Zwar wurde ich von der Musik am Anfang ein klein wenig abgeschreckt (fand ich fürchterlich unpassend ;-) ) aber was mich dann erwartet hat war ein ganz toller Film. Der Film hat mit super Ideen, verdammt lustigen Szenen und sehr guten Schauspielern aufgetrumpft. Wie ich finde ein ganz klares Highlight, das man sich mal angesehen haben sollte. Ich hoffe das der Film gut laufen wird, da er das wirklich wirklich verdient hat. Super!

war im Cinemaxx, Hamburg

Kosmas * 10.0

Krimi Noir mit Augenzwinkern!

Ein wirklich sehr gelungener Film. Shane Black versteht es ein Genre auf den Kopf zu stellen. Dass sich der Film nicht ernst nimmt, bekommt man schon gleich zu Beginn zu hören. Dass Voice Over vom Robert Downey Jr. Charakter setzt damit auch die Stimmung für den Rest des Filmes.

Und Robert Downey ist auch der Star des Filmes. Wer seine Dialoge versteht (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl) und sich nicht amüsiert ist entweder zwangsdepressiv oder geht zum Lachen in den Keller. Oder vielleicht gar beides? ;o)

Auch der Rest der Schauspieler überzeugt auf der ganzen Strecke. Man könnte von der Wiedergeburt von Val Kilmer reden. Der weibl. Entdeckung (Monaghan) des Filmes, die mittlerweile auch in MI:3 für Furore gesorgt hat usw.

Das Problem, was Verleiher hatten und warum er denke ich nicht so gut im Kino lief, ist die Tatsache, dass man den Film nicht wirklich in ein Genre packen kann. Also wußte man nicht wie man ihn bewerben soll. Auf DVD wurde er nun wieder entdeckt und das zurecht. :o)

war im Metropol, Stuttgart

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Bewertungen

Kiss, Kiss, Bang, Bang
  • f3a.net: 7.8/10 64
© Fantasy FilmFest Archiv 2021-06-19 02:42

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