s The Alzheimer Case (2003) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Alzheimer Case

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Reviewer

NoSFeRaTu666 * 9.0

Ein sehr guter Film, der gefällt.

Mit kleinen Lachern und einem coolen alten Killer eines der Highlights auf dem FFF 2004.

war im Cinema, München

Bobshock * 5.0

Tatort

Wenn die Geschichte nicht so belanglos und langweilig wäre und die Personen nicht so farb- und humorlos rüberkommen würden, hätte aus dem Pseudo-Ripley/Memento-Aufguss ein guter Krimi werden können. Hier ist viel Potential verschenkt worden: Tolle Kamera, feine Hintergrundmusik, passende Kinderschänder-Thematik, saubere Regie und gute Darsteller. Doch was am Ende bleibt, ist seichte Tatort-Unterhaltung mit einem vorhersehbaren Ende und einigen Längen. Der Film ist wie der Hauptdarsteller: Ausgesprochen unkultig und hölzern.

Elektro * 5.0

"shit, freddy, dog shit, cow shit... shit."

Zu meiner Überraschung ist dieser Film ein recht konventioneller Krimi ohne grössere Besonderheiten und daher eine kleine Enttäuschung. Die Krankheit an sich spielt eine eher untergeordnete Rolle, und genau in dieser Hinsicht hätte ich mir schon ein wenig mehr Kreativität im Handlungsablauf gewünscht. Falls der Killer Sympathien hervorrufen soll, das hat er auf seine hölzerne Art und Weise bei mir nicht geschafft. Schwächer als ich erwartet habe, schade!

war im Metropol, Stuttgart

Herr_Kees * 7.5

Erinnerungswürdig

Ein zweiter MEMENTO ist ALZHEIMER ganz sicher nicht, denn während MEMENTOs Stärken in seiner Konstruiertheit und formalen Strenge liegen, konzentriert sich THE ALZHEIMER CASE mehr auf seine Geschichte und seine Charaktere. Und während MEMENTO in der Filmwelt spielt (oder in der Movie Movie World, wie Tarantino das ausdrückt), spielt dieser Film mit allen Mitteln in der Realität.

So ist die fortschreitende Krankheit des Auftragskillers hier kein handlungsbestimmendes Gimmick sondern sorgt nur ab und zu für kurze Irritationen. Und auch die frotzelnden Dialoge zwischen den konkurrierenden Abteilungen der Kripo und der Bundespolizei gehen deutlich tiefer als die oberflächlichen Spaßdialoge, wie man sie aus Hollywood kennt. Denn sie sind Ausdruck der innenpolitischen Verhältnisse Belgiens und spielen damit eine tragende Rolle in dieser Mischung aus Politthriller, Kriminalfilm und Psychodrama.

Fazit: Solider, spannender Krimi mit pointierten Dialogen, guten Darstellern und kompakter Story. Intelligente Unterhaltung mit politischem Tiefgang. Sehr empfehlenswert.

verweste im Metropol, Stuttgart

Jimmy_Conway S * 8.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Gelungener Kriminalfilm

Ein Kriminalfilm aus Belgien, der gleich zwei brisante Reizthemen unserer Zeit aufgreift: die (für den Betroffenen) schleichende, aber unaufhaltsame Alzheimer-Krankheit, sowie Kinderprostitution, die bis in hohe Kreise von Polizei und Politik reicht. Im Mittelpunkt steht ein Auftragskiller, dem seine fortschreitende Alzheimer-Erkrankung sichtlich den Broterwerb erschwert, und der sich schließlich gnadenlos mit denjenigen anlegt, die ihn mit der Tötung eines 12-jährigen Mädchens beauftragt haben. Dabei wechseln sich, durchaus in Abhängigkeit von der persönlichen Befindlichkeit des Protagonisten, rasant inszenierte und ruhige, eher nachdenklich stimmende Szenen ab. "The Alzheimer Case" gelingt eine gute, ausgewogene Mischung zwischen Action und Drama. Der Film ist überaus stilvoll und unterhaltsam inszeniert, darüber hinaus glänzt er mit einer guten Portion trockenem Humor und vor allem viel Wortwitz. Dennoch wird das Thema durchaus ernst genommen, was sich vor allem gegen Ende in einer zunehmend düstereren Stimmung ausdrückt, während die Verwebungen von Kinderprostitution und Polizeikorruption als ermittlungstechnisch schwer zu durchdringendes Netz glaubwürdig geschildert werden, was bis zum glücklicherweise ehrlichen Ende durchgehalten wird.

So ist "The Alzheimer Case" also letztlich trotz seines eher konventionellen Aufbaus eine sichere Empfehlung, wenngleich auch kein Meisterwerk seines Genres. Recht entspannend wirkte, dass man hier zur Abwechslung mal deutsche und nicht englische Untertitel präsentiert bekommt. Der Film wurde vom Publikum durchweg sehr positiv aufgenommen.

war im Cinema, München

Umelbumel * 5.5

Kein Hit...

Ein Solider Film mit Längen. Die Story ist in Ordnung und er fängt ziemlich gut an, wird aber von Szene zu Szene langweiliger. Die Schauspieler sind allerdings gut und es gibt auch 1,2 Witze (BMW's sind doch auch scheiße :-)). Allerdings kommt der Film nicht zu einem Ende, immer noch eine und noch eine andere Szene machen die Zuschauer doch schon ziemlich unruhig. Alles in allem in Ordnung aber kein Muss.

war im Cinemaxx, Hamburg

furie * 6.0

Die Erwartungen waren zunächst nicht besonders hoch, denn bisher kamen ja noch nicht all zu viele filmische Höhepunkte aus dem kleinen Belgien. Aber dieser Film ist ein wirklich spannender und fesselnder Beweis dafür, das es auch anders geht. Der Film fängt mit der Verhaftung eines Vaters an, der den Körper seiner 10 jährigen Tochter an gut bezahlende Kundschaft verkauft. Ein zweiter Strang erzählt vom alten Auftragskiller Angelo Ledda, der an Alzheimer leidet und einen aller letzten Job annimmt bevor er sich aus dem Geschäft ziehen wird. Getötet werden soll unter anderem auch das kleine Mädchen. Als er sich weigert, wird ihm prompt ein Kollege auf den Hals gehetzt. Jetzt schwört er seine Arbeitgeber um die Ecke zu bringen. Zwischen Anfällen seiner Fortschreitenden Krankheit und der Flucht vor der Polizei, mit denen er jedoch in Kontakt steht, deckt er einen Kinderprostitutionsfall auf, der sich bis in die Politik zieht. Spannend bis zum Ende, voller Überraschungen und lustigen Einlagen, zeigt der Film das Spiel zwischen Verfall und Genialität des Geistes. Spielerisch und Ideenreich, das einzige Manko mag jedoch die technische Umsetzung sein, denn die erinnert stark an einen Schimanski-Tatort.

war im Metropolis, Frankfurt

FFFler * 6.0

Zu hohe Erwartungen

Nachdem ich diesen hochgelobten Film beim Fantasy Filmfest aufgrund des gleichzeitigen laufenden "Haute Tension" nicht sehen konnte hab ich das nun auf DVD nachgeholt und war schon ein wenig enttäuscht. Ich hab mir wohl einfach zu viel erwartet, denn schlecht ist der Film sicherlich nicht. Er ist nur an manchen Stellen etwas langweilig und der Regisseur nahm sich manchmal einfach zu viel Zeit um die an sich gute Story in Gang zu bringen. Darstellerisch konnte mir der Film auch gefallen und auch das Ende war nicht schlecht, dennoch hab ich mir mehr erwartet.

23 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Alzheimer Case
  • f3a.net: 6.9/10 23
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-10 19:44

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