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Review Bound to Vengeance

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Rache ist Bullshit
von Leimbacher-Mario

Ein klassischer Torture Porn könnte man in den ersten Momenten denken. Oder Rape & Revenge. Keins davon ist richtig. Ihr denkt das wär gut? Falscher kann man kaum liegen. Reicht es, wenn ich sage, dass ich da doch lieber den 146. Hostel-Aufguss geguckt hätte?

Die Grundrisse der Geschichte (gefesseltes Mädchen im Keller befreit sich, fesselt ihren anscheinenden Peiniger & zwingt ihn, sie zu seinen anderen Gefangenen zu fahren) klingen durchaus in Ordnung, sogar innovativ. Der Film ist das aber nicht mal ansatzweise. Horror-Freunde werden enttäuscht, Thriller-Freunde haben keinen Spaß, Splatter-Fans kommen nicht auf ihre Kosten, Drama-Fans schalten früh ab, Trash-Fans langweilen sich - gibt es jemanden, der doch noch Spaß an "Bound to Vengeance" haben könnte? Masochisten vielleicht. Denn der Film ist pure Geißel & verschwendete Lebenszeit.

Einzig & allein dem Ende, welches man sich selbst noch weiter spinnen & die Entwicklung der Hauptfigur ins Extrem treiben kann, gefiel mir. Und ein paar ungewöhnlich genutzter Songs. Der Rest war einer der absoluten Tiefpunkte des diesjährigen FFF. Die unnötig eingeschobenen, um eine Verbindung bemühten Kamera-Aufnahmen setzen dem Ganzen nur die Krone auf. Zum Glück hat das Leiden nach 80 Minuten ein Ende. Ein Film, der versucht Haken zu schlagen, sich dabei aber immer wieder langlegt & jegliches Interesse bei mir, trotz interessanter Konstellation schnell verspielt hat!

Fazit: Ein Rohrkrepierer, der ins Nichts führt. Schrecklich & nicht erschreckend!

war im Cinedom, Köln

49 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Bound to Vengeance
  • Score [BETA]: 42
  • f3a.net: 5.8/10 49
  • IMDb: 5.8/10
  • Rotten Tomatoes: 20%
  • Metacritic: 31/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-21 03:47

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