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Review Common Wealth

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Nett.
von D.S.

Wahrscheinlich werden mich jetzt einige in Gedanken kreuzigen (und das, obwohl ich garantiert KEINEN Koffer mit 300 Millionen Peseten besitze), aber dieser Film war nicht mehr als: nette Unterhaltung. Hat Spaß gemacht, man konnte gut lachen, schön strange Charaktere, ziemlich konsequent.

Aber gefehlt hat meiner Meinung nach eine ganze Menge von dem, was De La Iglesia bisher auszeichnete: Subversion.

Klar, verglichen mit den meisten amerikanischen (oder auch deutschen) Filmen ist das hier immer noch ein recht wilder Ritt, gibt es Bösartigkeit und schwarzen Humor, gibt es unschöne und originelle Todesarten zu sehen.

Aber ich wurde oft das Gefühl nicht los, daß hier eine Menge rumgeschliffen wurde, daß man eben nicht bis zur LETZTEN Konsequenz gegangen ist, daß man halt doch hier und da den Mainstream zumindest ein bißchen im Auge hatte. EL DIA DE LA BESTIA natürlich, aber auch noch PERDITA DURANGO, gingen hier wesentlich rüder zu Werke - und waren überraschender, berauschender, unterhaltsamer. Und auch weniger vorhersehbar. Was vielleicht auch daran liegt, daß sie nicht nur auf einer einzigen, zugegeben großartigen, Idee beruhten - die im Fall von COMMON WEALTH leider einfach nicht ausreicht, um den Film über die ganze Spielzeit zu tragen.

Das Geschehen kommt einem stellenweise recht bekannt vor, und, wie gesagt: oft hatte ich den Eindruck, daß man aus den Charakteren und Situationen noch einiges mehr hätte herauskitzeln können.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: der Film ist gut; und Spaß ist garantiert. Aber De La Iglesia kann es besser.

staunte im Turm-Palast, Frankfurt

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Common Wealth
  • f3a.net: 7.7/10 11
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-07 02:41

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