s Deadly Cargo (2003) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Deadly Cargo

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Reviewer

Felix Schweiger * 5.0

Fracht-mittel-mass

Ein Tauchausflug gerät nach der Bootsexplosion(!) zum Fiasko als man sich entscheidet auf einem rostigen Überseeschiff Unterschlupf zu suchen. Natürlich ohne bei der Besatzung aufzufallen, denn die haben ja grad jemanden umgebracht und über Bord geworfen.
Anfangs noch atmosphärisch dicht verliert sich die Stimmung mehr und mehr im Verlauf des Filmes. Das Finale ist leider dann nur noch unpassend, was insgesamt sehr schade ist, denn sonst hat man sich redlich Mühe gegeben. So bleibt das Ganze grad mal Durchschnittsware.
Fazit: Schiffsthriller mit groben Macken. Aber wenns draußen grad regnet kann man ja reingehn.

goutierte im City, München

Papa_Schlumpf * 5.0

Deadly Cargo

Um eins vorweg zu nehmen: Mit "Open Water" kann sich "Deadly Cargo" in keiner Weise messen. Der Film ist zwar bemüht eine ebenso bedrohliche Stimmung aufkommen zu lassen, aber der Versuch alleine reicht halt nicht.

Die Story an sich ist schlüssig und man kann eigentlich auch nichts wirklich Negatives über den Film sagen, aber so richtig ist der Funken bei mir nicht übergesprungen. Wie hat der "Erst-Reviewer" so schön geschrieben: "Wenn schlechtes Wetter ist, kann man sich diesen Film ruhig im Kino ansehen." Aber wer etwas Geduld hat, muss das wahrscheinlich nicht einmal. Deadly Cargo eignet sich auch hervorragend fürs Fernsehen und dürfte spätestens in zwei Jahren im Montags-Kino des ZDF zu sehen sein.

Fazit: Kein verlorener Kinoabend - aber wenn man mich nächstes Jahr fragt, welche Filme ich 2005 beim Fantasy Filmfest gesehen habe, werde ich mich wohl an Deadly Cargo nicht mehr erinnern können.

DelosOzzy * 6.0

Frachter Versteckspiel

Katz und Maus Spiel zwischen schiffbrüchigen Tauchern und mordender Tankercrew, welche illegale Waren transportieren. Solide Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten. Ingesamt verliert der Film mit zunehmender Dauer an Unterhaltung und das Ende ist leider etwas zu kitschig inszeniert, aber insgesamt ein Film der durchaus sehenswert ist. Kein verlorener Abend, aber auch kein Hurra Gefühl danach.

war im City, München

Tetsuo * 1.0

Oh Gott!

Was soll ich sagen? Hatte ich in den letzten vier Jahren täglich immer nur Glück? Und mußte es einmal soweit kommen?
Fakt ist, Deadly Cargo ist der mieseste Film den ich bisher auf dem FFF gesehen habe. Was für eine Mörder-Gurke!!!
Die ersten 10 Minuten sind durchaus erwartungsfroh spannend. Was aber dann kommt ist... nichts! Absolut nada! Eine armselige Story, mies umgesetzt. Von dem total lächerlichen Schluß ganz zu schweigen. Langeweile pur!
Was mich aber am meisten ärgert (und das ist in der Tat eine direkte Kritik), ist die Beschreibung im FFF Magazin "Packend und dicht inszeniert als ein Stakkato des Schreckens brilliert dieser katalanische Thriller(...) mit einem Tempo, das kaum Luft zum Atemholen lässt".
Sorry Leute, aber Ihr solltet Euch die Filme wenigstens selber vorher anschauen!
Dieser Film war Dreck, Dreck, Dreck und hat auf einem Filmfest aber auch gar nix verloren!

verweste im City, München

superwidescreen * 1.0

Meer der Langeweile

Ein übles Machwerk! Was bei dieser extrem langweiligen "Open Water" meets "Ghost Ship" (aber ohne Ghosts) Actionnummer am meisten nervt ist die Tatsache, dass hier nicht einmal die Technik stimmt: der Film wurde zwar im CinemaScope-Format gedreht und mit einer Dolby Digital Surround EX-Tonspur versehen - aber was nützt das alles, wenn der Kameramann nur unscharfe und verwackelte Bilder liefert und der Mischtonmeister nur eine viertklassige Tonkulisse zaubert?
Vielleicht sollte man auch noch die hanebüchene Story und die drittklassigen Schauspieler erwähnen...
Gäbe es doch wenigstens noch ordentlich unfreiwillige Komik - aber die ist wohl im Meer versunken...
ICH RATE AB!

goutierte im Metropol, Stuttgart

Stingray * 6.5

Solider Hochseethriller mit guten Darstellern

Am Anfang hatte ich die Befürchtung, daß das eine Art Open Water 2 wird (nichts gegen Open Water, der gefiel mir, aber eine Neuauflage des Themas brauche ich nicht unbedingt), aber dann auf dem Schiff wurde alles sehr interessant. Das Ensemble spielte sehr gut, die Charaktere waren für einen Thriller dieser Machart vergleichsweise mehrdimensional. Die Story entwickelte sich auch gut voran. Leider gab es mir deutlich zu viel Verfolgungsjagden durch dunkle Gänge und optisch war der Film auch ziemlich langweilig, von der Hauptdarstellerin mal abgesehen. Diese hat gut gespielt und kam sympathisch und überzeugend rüber.
Noch ein schöner One-Line am Schluss und fertig ist ein nicht unbedingt herausragender, aber dennoch unterhaltsamer Thriller.
Leider ist das Bild unter aller Sau unscharf gewesen. In wie weit das ein Problem des Kinos oder des Films war, kann ich schlecht sagen. Auf jeden Fall habe ich davon schwere Kopfschmerzen bekommen.

verweste im Cinecitta', Nürnberg

Alexander * 2.5

Tödliche Langeweile

Der Film ging mir gewaltig auf die Nerven! Logiklöcher, so groß wie die Leinwand im Metro-6, ultrakonstruierte Handlungsstränge, wenig Abwechslung und wegen dem Speedy-Gonzales-Geplapper sind die Untertitel so schnell, daß man kaum dazu kommt, mal vom Text auf die BILDER zu schauen. Von 1-2 dramaturgisch gut inszenierten Wendungen abgesehen, beläßt es der Film mehr oder weniger dabei, seine Opfertypen möglichst dumme Aktionen vollziehen zu lassen, auf dass die Bösewichte dann auch möglichst bald die Chance haben, ihre üblen Charaktere zu offenbaren. Bei Splatterfilmchen macht sowas Spaß, aber in einem "Mysterythriller" ist es einfach nur langweilig, wenn die Protagonisten weniger Hirn haben als zelebral entkernte Nebendarsteller. Jedes Jahr gibt es ein oder zwei Nullheimerfilme auf dem FFF (letztes Jahr waren das "OCTANE" und "LD50"). Machen wir also einen Haken dran und freuen uns, dass es nur noch besser werden kann.

glotzte im Metropolis, Frankfurt

TravisB S * 2.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Stakkato des Schreckens...???

Also, was haben wir denn da.

Packende und dichte Inzenierung...?
(eher holprig und unbeholfen)

hervorragende Besetzung ?
(habe ich vergeblich gesucht, einzig die Hauptdarstellerin zeigt etwas Können)

Tempo, das kaum Luft zum Atemholen lässt?
(wir gehen das Schiff hoch und jetzt gehen wir es wieder runter, oh wir müssen noch mal hoch und dann wieder runter, aber bloß keine Hektik, wir haben ja Zeit)

Also, bis zur Ankunft am Schiff kann man dem Film etwas Gutes abgewinnen.
Die Vergleiche mit Open Water sind gerechtfertigt und dieses Thema wird zum Glück auch nicht lange benutzt.
Was aber dann kommt, ist dann doch eher bescheiden. Auf beiden Seiten (Crew und Schiffsbrüchige) handeln die Charaktere total unlogisch. Spannung kommt keine auf (für einen Thriller/Suspense Film etwas von Nachteil, oder?), Action gibt es auch keine als Ersatz und die "True Romance-Dennis Hopper-Szene", in der ein Darsteller
###KLEINER SPOILER###
beschließt, sich zu opfern, indem er der Crew eine Geschichte über den prozentualen Anteil der Schwulen auf See erzählt, sogar wie im oben erwähnten Film mit Musik untermalt, um sie dann soweit bringen zu wollen, dass sie ihn töten, um weitere Befragungen zu vermeiden, ist nicht wirklich konsequent genug durchgeführt.
###KLEINER SPOILER ENDE###

Eine spannungsarme Szene (die Szene mit den Schlangen hätte wirklich nicht sein müssen) jagt die nächste, eine unlogische Handlung folgt der nächsten bis zum "Finale". Das ist dann auch noch völlig unlogisch aufgebaut.
Das Ende an sich weiß ebenfalls nicht zu überzeugen und wirkt geradezu lächerlich.

Die 2 Punkte gebe ich für den Anfang und den halben für die Hauptdarstellerin.
Der Rest ist unterdurchschnittlich und nicht zu empfehlen.

goutierte im Metropol, Stuttgart

18 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Deadly Cargo
  • f3a.net: 3.8/10 18
© Fantasy FilmFest Archiv 2021-04-23 19:40

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