s Dear Wendy (2005) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Dear Wendy

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Reviewer

DelosOzzy * 7.0

Dear Wendy!

Als Schlussfilm des 19. Filmfest Festivals gewählt erzählt er die Geschichte von einer Gruppe Kleinstadt Loser die durch den Besitz von Waffen zu Stärke und Selbstbewusstsein finden. Thomas Vinterberg und Lars von Trier inszenieren dieses Drama mit viel Gefühl und einer Botschaft, die die Bundesprüfstelle in Deutschland dazu veranlasst hat, dem Film keine Jungendfreigabe zu geben, was unverständlich ist und (wieder mal) Kopfschütteln bei mir auslöst. Armes Deutschland! Naja, wer will sieht ihn ja trotzdem. Der Film hat zwar seine Längen, ist aber sehenswert und das Shootout zum Schluss ist furios. Ein netter Ausklang für ein nettes Filmfest. Nicht mehr, aber weitaus auch nicht weniger.

war im Cinema, München

Parzival * 8.0

Bloodline S * 5.0

Dieser Review enthält SPOILER!
Dear Wendy soll wohl eine Satire auf den amerikanischen Waffenfetischismus sein. Dabei gelingt es ihm zunächst, die Entwicklung der stereotypen Protagonisten, die immer mehr der Faszination ihrer Waffen erliegen, einigermaßen glaubwürdig zu schildern. Obwohl sich hier zwar alle Klischees die man erwartet wiederfinden (mit Knarren ist man plötzlich wer, sogar Brüste wachsen), halten die guten Darsteller und die ironischen Dialoge bzw. Monologe einigermaßen bei Laune.

Leider ist die ganze Handlung von Anfang völlig voraussehbar, so dass keinerlei Spannung aufkommt. Das Ganze mündet dann in einem, lediglich durch ein paar nette grafische Spielereien aufgepeppten, aber ansonsten völlig konventinell inszenierten Showdown, dessen Zustandekommen weder nachvollziehbar, noch zwingend nötig ist. Hier hätte ich mir etwas mehr Originalität vom Drehbuch erwartet, oder zumindest eine glaubhafte Hinführung der Charaktere (auch wenn’s ironisch gemeint ist, sollte man doch die Logik nicht vollkommen auf der Strecke lassen).

Fazit: Ein zwar nicht langweiliger, aber leider völlig überraschungsfreier, unorigineller Abschlußfilm, der dem Zuschauer plump seine Botschaft auf’s Auge drückt und weit hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Lieber nochmal "Bowling for Columbine" anschauen.

guckte im Cinema, München

Herr_Kees * 8.0

Kinderfasching

goutierte im Metropol, Stuttgart

Stingray S * 7.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Zu "europäisch" für meinen Geschmack.

Eine vergleichsweise anspruchsvolle Kritik an der Waffenverliebtheit der Amerikaner. Mit einigen sehr netten optischen Gags (Schussbahnen der Kugeln, etc.). Von der Thematik her recht interessant und gefiel mir auch recht gut, war mir aber zu sehr auf europäisches Art-House-Kino getrimmt, als das es mich wirklich begeistert hätte. Sah alles nicht wirklich amerikanisch aus, sondern so, wie sich ein Europäer Amerika vorstellt. Und das Ende war an Unrealismus nicht mehr zu überbieten.
Als ich im Abspann dann Vinterberg und Von Trier gelesen habe, wurde mir einiges klar. War noch nie ein Fan der Dogmatiker. Aber wie gesagt, objektiv gesehen trotzdem ein recht guter Film.

bioskop * 9.0

Liebe Wendy,

ich wollte Dir nur noch einmal sagen, dass der Film über Dich wirklich fantastisch geworden ist. Lars und vor allem Thomas haben tolle Arbeit geleistet. Es war auch nicht zu erwarten, dass Jamie Bell genau so schießt wie er tanzt, nämlich großartig. Ich will Deine Leistung natürlich nicht schmälern. Du siehst blendend aus und funktionierst auf der großen Bühne wirklich toll.
Seht Euch Wendy an, wie sie strahlt und einen großen Schatten wirft auf das Amerika, wo sich alle doch so lieb haben. Danke Wendy, danke Thomas!

D.S. * 8.0

Die Waffen der Jugend

war im Metropolis, Frankfurt

FFFler * 7.0

Das kann nicht von Vinterberg und von Trier sein!

Lange hab ich mich gefragt warum es dieser Film zum Abschlussfilm des FFF 05 geschafft hat und diese Frage wurde mir in den letzten 20 Minuten beantwortet! Zuvor baute der Film sehr langsam seine durchaus interessante Geschichte ohne Höhepunkte aus, um sie dann in einem furiosen Finale gipfeln zu lassen. Ich frag mich zudem immer noch was Thomas Vinterberg und Lars van Trier geritten hat, denn der Film ist das glatte Gegenteil von ihren Dogmafilmen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, wobei ich mich trotzdem frage warum die FSK bei einem solchen Film mit FSK18 hadert, aber Creep mal locker FSK16 Freigabe besitzt.

staunte im Metropolis, Frankfurt

39 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Dear Wendy
  • f3a.net: 6.5/10 39
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-22 09:20

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