s Faust: Love of the Damned (2000) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Faust: Love of the Damned

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Reviewer

Felix Schweiger S * 4.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Setzten!

Brian Yuzna is Back.
Soweit so gut. Brian ging nach Spanien um dort seine Filmträume zu verwirklichen, und macht Faust.
Auch gut. Aber was bekommt man zu sehen?
Zum einen eine Geschichte bekannt aus Spwan/the Crow/etc.
Furchtbare Dialoge, mittelmässige Schauspieler und überzogene Masken. Entweder man macht eine Trashfilm, dafür fehlt aber die Konsequenz, oder man macht was neues, dann sollte es aber nicht so dämlich ein. Der Film pendelt von einem Extrem ins andere, ist alles so ein Bisschen und nix richtig. Die Story ist bekannt (Verzweifelter schließt Pakt der Rache wegen, wendet sich aber dann gegen seine Erschaffer und rettet Alles) und bietet wenig neues. Die Splattereien sind blutig aber unmotiviert, und mache Effekte passen nicht zum rest des Films.
Fazit:
Schade Schade, Yuzna kann das Besser. Verschenkte Chancen überall. Mit nem Sixpack und n Paar Kumpels auf Video Okay.

staunte im Cinema, München

Alan Smithee S * 4.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Too much of too little

What a mixture of comedy, gore, splatter, satanism,cheap monsters, etc etc. (Where was the horror?)Some of the amusing things were probably not meant to be that way,I was never quite sure whether the actors were doing this tongue-in-cheek or actually taking themselves seriously (probably both depending on the scene - which didn't help). I think one problem the film has is that it's trying to be too many things at once. However, I loved the Albino snake and the Wolverine claws! And had a good laugh at the way 'M' showed his lady who has the pants on in the house.

guckte im Cinema, München

Markus Rau

Zu diesem Film kann ich nur sagen: ENTTÄUSCHEND!!! Von Yuzna hatte ich mir viel mehr erwartet, die Effekte sind zwar zum teil recht blutig, aber der Titelheld sieht ja so bescheuert aus!!! Allein aus diesem Grund funktionierte der Film nicht. Außerdem ist der Regiestil zum Teil recht wüst, soll heißen, der Film pendelt unentschlossen zwischen Mainstream und Independant, gibt sich einerseits hart & cool, um dann wieder nur lächerlich, vielleicht auch wegen dem begrenzten Budget zu wirken! Nicht wirklich sehenswert!!! Vielleicht doch, aber nur wegen der heißen Frau an der Seite der Oberbösewichts, die rettet so manche Szene!!!

Alan Smithee S * 8.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Brian Yuzna is back again!

Endlich,der neue Yuzna!Nach zwei Ausflügen in die Zahnarztlichen gefilde endlich wieder was mystisches vom Re-annimatormann!Die komplexe Story der Comics wurde grösstenteils gut umgesetz,obwohl die comicvorlage mit noch etwas rüderer Härte zur Sache kommen.Die Schauspielerischen leistungen waren auch gut rübergebracht,ausser Andrew Divoff,der in den Wishmaster Filmen wesentlich besser rüberkam!Mark Frost hat seine Rolle als John Jaspers gut rübergebracht,auch Monica van Campen(Luder!!!)war Klasse!Jeffrey Combs war nicht übel,obwohl er in den Re-animator Filmen überzeugender war!Alles in allem ein gut umgesetzter Filme,gute CGIs,gute Gore-fx,die auch Hart rüberkammen.Vorallem ist es angenehm zu wissen,das uns (warscheinlich)kein Sequel zu Faust erwarten wird!Der Film hat richtig Appetit gemacht auf den bevorstehenden dritten Re-animator Teil,Beyond Re-animator.für alle den Faust zugesagt hat,die uncut RC2 Dvd erscheint schon in wenigen Tagen!!!
Weiter so Brian!!

guckte im Residenz, Köln

D.S. * 3.5

Total fucking Letdown.

Hm. Bin ich versehentlich im allerneuesten Ittenbach-Streifen gelandet? Nein. So gute Narration, Kameraführung und Setdesign wären bei einem reinen Amateurstreifen nicht drin. Was ist das dann? Brian Yuzna? Der Mann, der RE-ANIMATOR und THE DENTIST erschaffen hat?? No Way!!!!

Okay, auf der Habenseite verbuchen wir mal reichlich Gore, unterhaltsame erste 20 Minuten, wie gesagt die Kameraführung und Schauspieler, die über SCHREI, DENN ICH WERDE DICH TÖTEN-Niveau hinauskommen. Aber verdammt, bei einem alten Helden wie Brian Yuzna, bei Akteuren wie Jeffrey Combs sollte das doch wohl selbstverstädnlich sein, oder???

Also: was bitte ist hier in alle Beteiligten gefahren? Die Kostüme und 90% der Effekte wirkten wie eine alberne BATMAN-Parodie, die Story verlief so überraschend wie eine Folge MARIENHOF, die Verhaltensweisen waren so glaubwürdig wie Helmut Kohl in der Spendenaffäre, die Charaktere und Dialoge stammten aus der dunkelsten Klischeehölle. Und das Frauenbild war direkt aus den 50er Jahren importiert. Ja, Mann, sei richtig mies und demütigend zu den Frauen, und sie werden Dich vergöttern und Deine Füße ablecken! Und wenn sie noch so gut ausgebildete Psychotherapeutinnen sind, zeig ihnen Deine Muskeln (und was für ein echter Kerl Du bist), und sie werden sagen: "I wanted you from the first moment I saw you" - auch wenn Du genau in jenem Moment nur ein katatonischer, sabbernder Freak warst. Ja, Mann, in Wirklichkeit stehen sie eh darauf, vergewaltigt zu werden - und wenn nicht, dann zumindest auf grobschlächtige Monster, die ihnen zu verstehen geben, daß man sie nur aus pathetischem Mitleid am Leben läßt. WAS FÜR EIN SCHEISS!!!!!

Wenn der Film sich dann wenigstens nicht ernst nehmen würde! Wenn das einfach nur ein kleiner, trashiger Fun-Film wäre! Aber nein, wir haben hier einen (von der Story her) sehr ambitionierten Philosophy-goes-Splatter-Movie-Versuch vor uns. Der aber nur in Sachen Splatter die Erwartungen erfüllen kann (obwohl ... auch in dieser Hinsicht ging Yuzna schon mal deutlich heftiger zur Sache!). Was aber die Story (und erst recht die "Philospohie") angeht: dagegen sind ja sogar die "radioaktiv-verstrahlte-Ameisen-erobern-die-Welt-weil-wir-so-böse-sind"-Filme aus den 50ern und 60ern innovativ und fortschrittlich!! Platter und billiger geht das wirklich kaum. Und das einzige, was an diesem Film echt scary ist, ist die Frage, welche Drogen alle Verantwortlichen wohl zu sich genommen haben. Und noch dazu ist das ganze LANGATMIG wie irgendwas!! Ich und alle meine Begleiter sind zwischendurch weggedöst!!!

Nee, also wirklich ... aus Respekt vor Brian Yuzna, wegen der Kameraarbeit und vielleicht wegen der ersten halben Stunde vergebe ich 35% - und das ist mehr als gnädig!!! Wenn Ihr sehen wollt, was Brian Yuzna drauf hat - besucht die Filme der Hommage. Und wenn ihr RE-ANIMATOR 50 x hintereinander seht: das bedeutet Lichtjahre mehr Fun als eine Stunde FAUST. Ernsthaft. Es sein denn, natürlich, ihr tragt jeden Tag Longsleeves mit ach-Gott-wie-furchteinflößenden Schriftzügen peinlicher Death Metal-Bands. Dann ist FAUST wahrscheinlich der Film, auf den Ihr Euer Leben lang gewartet habt. Ist auch echt heftiger als die SESAMSTRASSE. Zum Beispiel.

P.S.: Vielleicht sollte ihm auch mal jemand sagen, daß FEAR FACTORY die personifizierte musikalische LANGEWEILE sind???

glotzte im Turm-Palast, Frankfurt

Alan Smithee * 1.0

Dreck

Was hat sich Yuzna bei diesem Haufen Mistr eigentlich gedacht? Ein großer Künstler war er ja noch nie, aber er hat es fast immer geschafft unterhaltsames Popcorn-Kino abzuliefern. "Faust" ist gar nichts. Ein Drehbuch war nicht vorhanden. Die Schauspielerleistungen sind unter aller Sau, vor allem Mark Frost als Titelheld macht jede Szene mit ihm zur Qual. Hinzu kommt der absolut nervtötende Metal-Score der jeden Anflug von Atmosphäre sofort wieder zunichte macht. Na gut, dass mag den Yuzna-Fan nicht interessieren, denn der erwartet ja eh nur Splatter. Davon bietet "Faust" ab und zu etwas, aber ehrlich gesagt: Im Jahr 2001 lockt das doch wirklich nur den dümmsten Hund hinter dem Ofen hervor. Hinzu kommen einige ekelhafte Folterszenen und schlüpfrige Sex-Szenen, die das ganze nahe in Richtung Pornographie rücken. Ich habe ja echt kein Problem mit den etwas bizarreren Filmen, aber wenn das das einzige ist, auf das Wert gelegt wurde, finde ich das einfach nur armselig. Die Zeit, in der man sich für ein paar blutige Momente jeden Scheiß angegeuckt hat, sind halt einfach vorbei. Deshalb komme ich zu dem Fazit, dass Yuzna hier mit einem absolut publikumsverachtenden Streifen ("Ein bisschen Blut und Titten und die blöden Horror-Fans sind eh zufrieden!") versucht hat einfach nur die schnelle Kohle zu machen. Ohne mich! Ich glaube nicht, dass er sich mit diesem Film einen gefallen getan hat.

guckte im Residenz, Köln

Eraserhead * 8.0

Immer noch Verlass!

Die Comic-Puristen stöhnten entsetzt und die angeblichen Yuzna-Fans wandten sich teilweise auch für mich völlig unverständlich mit Grausen ab. Dabei wars ein echter Yuzna-Shocker, der sich wie wohl alle Yuzna-Filme selber nicht ganz so ernst nimmt. Das fanden wohl die Comic-Fans nicht so toll, von mir aus können die aber Ihre Comics alleine zu Hause aufm Klo lesen und sich ein abgeifern!
Rasant gemacht der Film, die Musik passt und dröhnt. Handwerklich super gemacht und die Farben liessen eine gute Stimmung aufkommen ohne all zu poppig zu wirken.
Einziger Nachteil: Auch Yuzna kommt wohl nicht mehr an den MTV-Like-Stakkato-Schnitt vorbei, was teilweise nervte. Brian, halte mit der Kamera doch wie früher einfach nur drauf und lass den Splatter für sich sprechen. Hätte noch eine Spur gewalttätiger ausfallen können, aber ein Highlight allemal!

war im Turm-Palast, Frankfurt

Roughale * 7.0

Introduced by Yuzna himself...

One of the highlights of the 2001 FFF as it was the only picture that was introduced by the director himself, well maybe he did not have a lot to say, but it was good as he stayed and was open to questions afterwards (way after half past midnight...).

This was a comic book film version and such films follow certain schemes and rules and should be reviewed as such. The gore factor was high as expected and pleased most in the crowd.

Jeffrey Combs was there again, but in a different role as detective, not bad, but he was better as mad scientist in the Re-Animator films or shy and mad detective in The Frighteners.

All other roles were acted ok, no complaints or high praises here...

The costume of Faust was very ok, I really liked the similarities to the Batman costume and the steel claws were much better than the weak X-Men...

Maybe not Yuzna's best film, but definitely not his worst, I liked it!

glotzte im Cinemaxx, Hamburg

Dr.Gaul

Kein Re-Animator...

..., aber ein solider kleiner Bier- und Chips-Reißer! Ich finde ein typischer Yuzna Streifen, irgendwo billig und trotzdem auf eine gewisse Weise leidenschaftlich, auch wenn mir der Humor diesmal zu kurz kam. Aber das liegt wohl an der Vorlage. Trotzdem fand ich die Verquickung von Sex und Gewalt schon auf Yuzna-typische Weise derb, zumal er durchaus jemand ist, der keine großen Hemmungen zu haben scheint, wie er nach dem Film selbst andeutete. Das hat dem Ganzen dann einen schön schmutzigen Anstrich verliehen, etwas, das seinerseits schon die großartigen Hammer Filme zu ihrem berüchtigten Ruf verholfen hat, wenn damals auch nicht so explizit wie heute. Für damalige Sehgewohnheiten mochten die aber noch mehr reingehauen haben, wie Yuznas Werke heutzutage...! Horrorfilme müssen auch irgendwo a bisserl schmutzig und billig sein, das steht ihnen ganz gut. Deswegen brauchen sie noch lange nicht dumm zu sein!Ordentlich gemachter Billigfilm, aber ohne großen Erinnerungswert! Mag sein, daß die Wahl des Hauptdarstellers auch net so glücklich war...! Naja, freu mich schon auf den neuen Re-Animator...!!!

goutierte im Cinemaxx, Berlin

Alan Smithee * 1.5

Yuzna kann es viel besser

Ich hatte mir den Film im Vorfeld schon auf DVD aus Spanien besorgt,
da ich ein Fan von Yuzna und der zugrundeliegenden Comic-Serie bin.
Aber als ich das Machwerk dann auf der grossen Leinwand gesehen habe,
konnte ich gar nicht schnell genug zu Hause sein, um das Teil direkt bei
eBay zu verscheuern (inkl. von Yuzna unterschriebenem Kinoplakat).
So ein Rotz ist mir seit Jahren nicht untergekommen. Wenn auch nur
irgendwer auf die Idee kommen sollte, Mark Frost eine weitere Rolle
anzubieten, sollte man dieses Individuum direkt an die Wand stellen.
Dagegen waren sogar die GZSZ-Darsteller oskarverdächtig...Ausserdem
hat sich Metal noch nie sonderlich gut als Soundtrack gemacht (ich bin
eingefleischter Metal-Fan), es wirkte einfach nur störend. Weiterhin fehlte
dem Film eben die Kompromisslosigkeit in punkto Sex und Gewalt, die
eben das Comic ausmachen...

war im Residenz, Köln

18 Bewertungen auf f3a.net

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Faust: Love of the Damned
  • f3a.net: 4.6/10 18
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-12 10:35

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