s Film Noir (2007) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Film Noir

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Reviewer

Michaela * 8.0

Do you really want to remember ?

Film noir - der Titel sagt schon alles, ist ein Film Noir, wie er sein soll. Ein Mann mit Gedächtnisverlust versucht herauszufinden, wer er ist und was seine Mission war. Anscheinend war er ein ziemlicher Mistkerl, bis zu diesem Tag, an dem er sein Gedächtnis verlor. Oder doch nicht? Wer sind die Männer, die hinter ihm her sind, warum scheinen die Frauen, die er offensichtlich misshandelte, ihn trotz allem zu lieben? Fragen über Fragen, deren Auflösung langsam vor sich geht. Wahrscheinlich lag es daran, dass es der vierte Film heute war, und dass ich einfach nicht mehr sitzen konnte, aber irgendwann wurde mir das Ganze dann doch zu lang. Ich fand hier die technische Umsetzung des Films genial - Trickfilm mit teilweise realem Hintergrund. Gut gemachter Film Noir.

staunte im City, München

T-Killa * 4.0

The more i know...

verweste im Metropol 2, Stuttgart

FFFler * 7.5

Netter Frauenverschleiß

Bin ja bekanntlich kein großer Film Noir Fan, aber dieser hier hatte mich von der ersten Minute! Spannend, stilsicher und gut animiert wird hier die Geschichte von einem Mann erzählt, der neben einer Leiche aufwacht, sich an nichts erinnern kann und plötzlich von allen Seiten gejagt wird. Diese Ungewissheit, was es mit unserem Helden auf sich hat, überträgt sich auf den Zuschauer, der mit ihm mitfiebert ohne zu wissen ob er nun zu den guten oder den schlechten Jungs gehört. Die Gefahr sich in seiner Auflösung zu verzetteln war durchaus vorhanden, doch der Abschluss ist insgesamt schlüssig und überzeugend. Für Fans des Genres ein Muss, aber auch der Rest kann gerne mal ein Blick riskieren. Aufwertung bei Zweitsichtung durchaus möglich.

war im Metropolis 6, Frankfurt

Jochen * 6.5

"Film Noir" entfaltet einen typischen Detective-Plot à la "The Big Combo" oder "Murder, My Sweet". Look und Erzählform orientieren sich natürlich an den 40er- und 50er-Jahre-Filmen: Ein ausgiebiges Spiel mit Licht und Schatten, fast keine Szenen am Tag und viel Voiceover von der Hauptfigur namens David Hudson. Zu Beginn des Films wacht Hudson neben einer Polizistenleiche auf und kann sich nicht mehr daran erinnern, wer er ist und wie er in diese Situation kam. Wir verfolgen seine Suche nach Identität. Zeitlich ist "Film Noir" allerdings in der Gegenwart angesiedelt, was sich nicht nur im technischen Equipment, das im Laufe der Handlung zum Einsatz kommt, widerspiegelt, sondern auch in einigen S&M-Sexszenen seinen Ausdruck findet. - "Film Noirs" verwundene Detective-Story hält die Spannung fast durchweg aufrecht, lässt dem Zuschauer aber gleichzeitig genügend Raum, die schöne Optik aufzunehmen. So erzeugt der Streifen eine glaubwürdige Noir-Atmosphäre. Einzig die Animation ist harsch zu kritisieren: Zwar überzeugen Gebäude, Räume, Gegenstände und Figuren. Bei schnellen Bewegungen von Autos oder Figuren wirkt das aber ruckhaft, unnatürlich und reichlich lächerlich. Somit hat "Film Noir" eines meiner Vorurteile bekräftigt: Animierte Action funktioniert nicht. Insgesamt jedoch ein lohnendes Kinoerlebnis!

Frank * 7.5

Film wunderbar

In unregelmäßigen Abständen trifft man auf Filme, die in mindestens einem Aspekt eine Perfektion aufweisen, dass Sie Gänsehaut verursachen. Film Noir ist so einer.
Es ist vor allem die Musik, die in jeder Szene perfekt zum Film passt. Aber auch ohne diesen ist der Jazz-Soundtrack aus Saxophon, Klavier und Besen grandios und sollte Bestandteil jeder Sammlung von klassischem Jazz sein.
Die akustische Stärke des Films zeigt sich im weiteren Verlauf auch in der Wahl der Stimmen für die verschiedenen Figuren.

Dem gesellt sich eine absolut spannende Story hinzu, die bis zum Ende zu unterhalten weiß und nur nach und nach die vielen kleinen Rätsel auflöst, die dem Zuschauer und dem Hauptprotagonisten hier gestellt werden.
Auf einfallsreiche Weise wird das Thema der Identität/findung behandelt, wenn wir der männlichen Hauptfigur auf ihrem schwierigen Weg folgen, die eigene zu finden. Nachdem dieser gleich zu Beginn des Films mit Gedächtnisverlust neben einer Leiche erwacht, hat er im Folgenden alle Hände voll zu tun hat, die Ereignisse zu rekonstruieren.

Die schwarz-weiß Animation wird durch wohl platzierte Farbnuancen rot oder grün aufgepeppt, was dem Film einen Hauch Pop-Charakter verleiht.
Leider ist die Animation auch die Schwäche des Films, denn diese wirkt insgesamt zu kantig, was dem Film seinen Fluss nimmt. Besonders bei schnelleren Bewegungen wird dieses deutlich. So geben Inhalt und Musik zuweilen etwas vor, was die Animation nicht halten kann.
Ein größerer Detailreichtum bei einigen Bildern hätte dem Film noch etwas mehr Leben verliehen.

Fazit

Film Noir Feeling kommt hier jede Menge auf, die Stimmung trifft der Film perfekt.
Freunde der Animation fahren besser damit, ihre Erwartungen zurückzuschrauben.
Zwei Punkte fehlen wegen der Animation, ein halben Abzug gibt’s noch für Unebenheiten in der Story.

34 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Film Noir
  • Score [BETA]: 65
  • f3a.net: 6.5/10 34
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-10-29 02:22

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