s Frostbite (2006) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Frostbite

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Reviewer

DelosOzzy * 6.0

Schweden-Beisser

Juhuuu, endlich mal wieder ein Vampir-Film :) Einige Gothics waren da und das Kino war gut gefüllt.
Die Opening-Sequenz war richtig nett und unfreiwillig komisch. Deutsche Soldaten im eisigen Einsatz in der Ukraine mit lustigen Dialekten. Da gab’s doch mal endlich was zu lachen am FFF für mich.
Danach verflachte der Schweden-Beisser etwas und man hatte schon Angst, daß er fast im Schnee stecken bleibt. Aber man hat die Rechnung ohne die Hunde gemacht, jaja, Vampir werden ist nicht leicht...besonders, wenn die Hunde anfangen zu sprechen ;) (der Schweiger Felix fand sie auch sehr luschtig *ggg*)
Die Teenie-Party mit den "Vampir werd Pillen" wird gegen Ende des Films so richtig spaßig und ich habe mich schon auf richtig gute Kampf-Splatter-Szenen à la Braindead gefreut, als leider die Kamera wieder weg war.
Viel Situationskomik rettet den mittelmäßigen Vampirfilm und der ein oder andere Effekt war gar nicht so schlecht. Ingesamt kein rausgeschmissenes Geld, aber auch kein Überflieger.
Eine Anmerkung noch zum City Kino München: Es ist schon unglaublich, wie FFF-Besucher leiden müssen, in einem Kino ohne Klimaanlage (gefühlte 35 Grad!), dazu noch ein Vampir-Film im Schnee von Schweden...nie hab ich mir die Mädels aus den Mainstream-Massenkinos mit den Eis am Stiel-Kisten so gewünscht wie an diesem Abend!

guckte im City, München

Michaela * 8.0

Unterhaltsam

Ein etwas anderer Vampirfilm, mit einigen witzigen/schrägen Szenen, durchaus unterhaltsam. Etwas verwegen, SS-Schergen in einem Vampirfilm unterzubringen. Aber dieses Mal verschlägt es die Vampire nicht ins sonnige Kalifornien (!), sondern ins dunkle Schweden, wo der nächste Sonnenaufgang erst in einem Monat stattfindet. Praktisch für die Vampire. Das Kostüm des Obervampirs war nicht so beeindruckend. Im großen und ganzen hält sich dieser Vampirfilm auch an die "Regeln", was Licht, Kreuze, Knoblauch angeht.

staunte im City, München

T-Killa * 9.0

Vampires on the rocks!

Ein super Film!
Der Film hat alles, was man sich von einem (Teeniehorror-)Vampirfilm wünscht:
- eine mysteriöse Vorgeschichte
- einige Actionszenen
- viel Blut
- massenhaft Leichen(teile)
- tollen Soundtrack (im Abspann läuft The Hives - Diabolic Scheme)
- Highschoolkids, die eine Party schmeißen (mit vielen Drogen)
- einige Tieropfer
- eine ordentliche Portion guten Humors
- witzige Credits

Aber kein Ende!
Der Film endet da, wo es in manch anderen Filmen erst so richtig losgeht.
Es fehlt die große Endabrechnung.
Wahrscheinlich spekuliert man auf einen zweiten Teil.

Die Story:
Mutter zieht mit Tochter in eine Großstadt, weil Mammi im Krankenhaus mit einem führenden Gentechniker arbeiten will. Der experimentiert im Geheimen an einer Komapatientin mit Pillen aus Vampirblut, die menschliche DNS mit der von Vampiren verbindet. Diese Pillen geraten dann über Umwege als Drogen auf eine Highschoolparty, zu der natürlich auch die Tochter eingeladen ist.

Grusel- und Schockszenen sucht man hier vergebens, dafür erhält man beste Unterhaltung.

guckte im Metropol 1, Stuttgart

Rohrkrepierer

Tanz der Vampire

Bei "Frostbite" habe ich ursprünglich mit einem ambitionierten Fanprojekt, einem semiprofessionellen Film gerechnet.

Die ersten Minuten ließen mich auch zumindest annährend in diesem Glauben, doch im weiteren Verlauf zeigte sich mehr und mehr, dass man es hier mit einem verdammt gut gefilmten und mit exzellenten Spezialeffekten ausgestatteten Kinofilm zu tun hatte. Und genau da liegt auch ein wenig der Knackpunkt dieses netten Vampirfilmchens.

Zu perfekt und glatt inszeniert, kann diese sehr schwedische Horror-Komödie nur bedingt den anvisierten Charme spielen und auf den Zuschauer überspringen lassen.

Zweifellos handelt es sich um einen guten Film, keine Frage, aber ein wenig mehr Mut zum Absurden, zum Trash und zum Splatter hätte "Frostbite" doch sehr gut zu Gesicht gestanden und ihn sicherlich aus der Masse an ähnlich gearteten Filmen hervorgehoben.

So bleibt es eben bei einem glatt polierten Produkt für den Mainstreamzuschauer, das dennoch mit einigen Einsprengseln sehr schwedischen - und damit sich langsam entfaltenden - Humors und ein paar wenigen unverbrauchten Ideen punkten kann und sicherlich seine Fans finden wird - trotz oder vielleicht auch wegen herben Ideenklaus, vor allem in der Endsequenz.

glotzte im Cinecitta' 3, Nürnberg

D.S. * 7.5

Herzhafte Skandinavier

Das war er: mein Partyfilm des Jahres. Spätestens ab der Mitte von "Frostbite" bekommt man in regelmäßigen, immer kürzer werdenden Abständen einen Lacher um die Ohren gehauen, der einen auf dem Boden liegen läßt: sei es dank Situationskomik, herrlicher Dialoge oder schräger Storyeinfälle, hier bleibt kaum ein Auge trocken und man verläßt den Saal mit einem fetten Grinsen auf den Lippen - wenn auch das abrupte Ende einige Sympathiepunkte kostet.

Dabei fängt "Frostbite" eigentlich durchaus ernsthaft an - den unfreiwilligen Humor der schwedisch-deutsch sprechenden SS-Schergen im Vorspann mal außer Acht gelassen. Im Provinzkaff in Lappland, in das Mutter und Tochter gerade gezogen sind, ist nicht nur soeben die schier endlose Polarnacht angebrochen, sondern auch die Zeit ungeklärter Todesfälle, die insbesondere jüngere Einwohner mit seltsamen Bißwunden an der Halsschlagader hinterlassen...

Mysteriös auch wirkt der Oberarzt an Mutters Krankenhaus, der nur eine einzige Komapatientin behandelt - mit geheimnisvollen, rot schimmernden Pillen. Eine solche findet ihren Weg zu einem überdrehten jungen Assistenzarzt, und damit findet dann gleichzeitig der Film endgültig seinen Weg zum Lach-Fest. Dabei sind die wenigsten seiner Witze platt, vielmehr überraschen ständig absurde Situationen und vor allem auch jede Menge feiner, origineller Details auf dem Weg zum Schlachthöhepunkt, der großen Teenieparty. Diese selbst ist dann vielleicht insgesamt nicht so blutig und Vollgas gebend, wie man es sich wünschen könnte. Wobei es hier eine famose Szene gibt, die für alles andere mehr als entschädigt - ich sage nur "Gartenzwerge".

Über das Vampir-Design kann man sich streiten, über die ein wenig schleppenden ersten 30 Minuten des Films vielleicht auch. Was dann aber an frischem Humor geboten wird, zählt zu den Highlights des Festivals und will zwar nichts anderes, als in einem Vampir-Setting einfach nur freudvoll zu unterhalten, tut das aber gnadenlos gut.

Bitte keine herausragende Story, derberen Gore oder ernsthafte Vampirismusatmosphäre erwarten. Stattdessen bereit für eine fröhliche Party sein, dann gibt man "Frostbite" auch 7,5 Punkte und sieht häßliche Vorgarten-Wichte künftig in einem etwas anderen Licht.

war im Metropolis 6, Frankfurt

bigJay * 7.0

Vampir auf schwedisch

So richtig weiß Frostbite nicht, ob er nun ne Teeny-Horror-Klamotte oder ein Vampirfilm sein will. Aber es gibt ein paar klasse Gags und der Film weiß durchaus Spaß zu machen. Nichts für die Ewigkeit, aber auf dem Festival gut anzusehen.

guckte im Metropolis 6, Frankfurt

Kosmas S * 7.0

Dieser Review enthält SPOILER!
Ein schwedischer Horrorfilm, der konsequent seine Linie durchzieht, von Anfang bis (fast ans) Ende. Für dt. sprachige/verstehende ist vor allem der Anfang sehr witzig, wenn Schweden deutsch reden. Herrlich. Aber auch sonst gibt’s Humor en Masse. Wer hat z.B. schon Angst vor einem Pudel-Mörder? Außer, der Mörder ist ein Vampir ... ;-)

glotzte im Metropol 2, Stuttgart

GeorgeKaplan S * 7.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Blutrote Polarnacht

Richtig sympathischer, kleiner Vampirfilm, der alleine schon deshalb besser ist als die amerikanischen Versionen, weil er nicht auf chic macht, sondern einfach eine Idee konsequent durchdenkt.

Dazu zählt etwa, den Film tatsächlich in der kalten Polarnacht beginnen und enden zu lassen (von der Vorgeschichte mal abgesehen), aber auch, die alten Vampirregeln nach wie vor gelten zu lassen: Es ist schon amüsant zu sehen, wie ein Candlelightdinner mit den Schwiegereltern in Spe zur Kotzeinlage wird, weil Vampire auf Knoblauch eben nicht so wirklich stehen. Die anschließende Party hätte vielleicht noch eine Spur heftiger sein können, aber auch so fliegen schon genug Körperteile durch die Gegend.

Dazwischen gibt’s ziemlich skurrile Einlagen mit Hunden und Kaninchen. Mein persönliches Highlight bleibt aber ein Gag, der schon in "Tanz der Vampire" funktionierte, und hier noch mal variiert wird.

staunte im Cinedom 9, Köln

BARROCK * 7.5

Wenn Kaltes an Ihren Zähnen schmerzt...

Wow, hätte ich nicht gedacht! Die Schweden haben einen schönen und atmosphärischen Vampirfilm geschaffen, der ab der Hälfte sogar zu einem kleinen Party-Film wird ; )

Der Film hat eigentlich alles, eine einigermaßen coole Story, gute Effekte, Grusel, klasse (wenn auch ab und zu verrückten) Humor und hat mir von vorne bis hinten Spaß gemacht! War an diesem Tag mein Highlight (noch vor "Isolation")

Empfehlenswert!!

saß im Cinedom 9, Köln

FFFler * 7.0

Lustiger Schwedenhappen

Sehr cooler und vor allen Dingen lustiger schwedischer Vampirfilm. Nimmt sich nie wirklich ernst und hat viele Lacher zu bieten. Eine Story sucht man zwar vergeblich, jedoch wird der Zuschauer 90 Minuten bestens, wenngleich auch sehr kurzweilig, unterhalten. Ach ja, beim Abspann mitlesen ;)

glotzte im Metropolis 6, Frankfurt

46 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Frostbite
  • f3a.net: 6.3/10 46
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-18 22:40

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