s The House of the Dead (2003) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The House of the Dead

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Reviewer

Felix Schweiger * 7.0

House? Island!

Ein paar Teens wollen auf die Party des Jahres, doch weil sie das Boot verpassen, springt ein Schmuggler als Taxi ein. Unheil droht am Horizont, ist doch die Insel, auf der die Fete steigt, bekannt als "Insel der Toten".
Als Videospielverfilmung mit Schnipseln aus dem Spiel garniert, braucht der Film einige Zeit, bevor es richtig zur Sache geht. Dann aber dafür mit dem längsten Zombiegemetztel der Filmgeschichte, ein paar Bullet-times inklusive. Danach rutscht der Film völlig in die Trash-Ecke ab, gut unterhalten hab ich mich trotzdem.
Fazit: Teurer Zombie Edeltrash, Popocorn und Bier nicht vergessen.

goutierte im Cinema, München

SnowMaster S * 2.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Der Film zum Spiel?

Die Handlung des Films zum gleichnamigen Sega Klassiker ist schnell erzählt:
Ein paar Teenies chartern ein Schmugglerboot samt Kapitän (eher gelangweilt gespielt von Jürgen Prochnow) und Matrose (gut gespielt von Clint Howard - leider einer der ersten, der über die Klinge springen musste), um zu einem 'Rave' auf der Isla del Morte (zugegebenermaßen selbst für geographieschwache Menschen ein seltsamer Name für eine Insel irgendwo vor Seattle) zu kommen. Auf der Insel finden sie den Rave jedoch verlassen vor (als der Rave im vollen Gange war, waren es aber auch nicht mehr 25 Personen!!) und treffen schnell auf die letzen Überlebenden des Zombieüberfalls und auf eine scharf-schiessende Küstenwachen-Polizistin. Danach wird im Grunde nur noch auf Zombies geschossen, und nach und nach dezimiert sich auch die Gruppe der Lebenden. Es folgt eine äußerst haarstäubende Erklärung der Existenz der Untoten auf der Insel und ein Showdown mit dem Schöpfer der wandelnden Leichen.

Sofort nach Beginn des Films fällt dem passionierten Lightgun-Schützen auf, dass die Vorgänge auf der abgelegenen, zombiebewohnten Insel nichts mit dem gleichnamigen Videospiel zu tun haben (außer dass auf der Bühne des 'Raves' ein nicht gerade dezentes Sega-Banner prangt). Einziger gemeinsamer Nenner ist das Erschießen von Untoten, was zugegebenermaßen auch den Reiz des Videospiels und so manch anderer Splatterfilme ausmachte.
Trotzdem ist der Film meiner Meinung nach selbst für minimalistische Ansprüche ungenügend. Das teure Equipment der Matrix-Anlage und der Revolverkamera wurden zum Teil grauenhaft schlecht genutzt (Bullet-time, während der Protagonist die Action verdeckt, etc.) während man sich nicht entschließen konnte, ob das ganze eine Parodie werden oder ernst genommen werden wollte.

guckte im Cinema, München

BloodyMary * 1.5

House of Desaster

Ja, ja, ich weiß: man soll keine hohen Erwartungen haben, wenn man sich einen Film ansieht. Trotzdem hatte ich eine gewisse Erwartung von House of the Dead. Angekündigt wurde ein Zombie-Gemetzel erster Klasse - Romero läßt grüßen. Und was kam?
Ein Film, dessen roter Faden sich mehr und mehr in ein blassrosa Zwirn verwandelte. Die Dialoge waren so grottenschlecht, daß man ihn als Stummfilm effektvoller hätte einsetzen können.
Alleine das Casting des Filmes läßt vermuten, daß der Produzent all’ seine Freunde und Bekannten eingeladen hat, damit er das Set für den Rave-Act voll bekommt. Komplett daneben.
Selbst Jürgen Prochnows Rolle konnte mit nichts aufpoliert werden. Das dachte sich der Mime wohl auch und unterließ es, seine - sonst gute - Qualität als Schauspieler in diesem Film einzusetzen.

Special Effects wurden versucht, mit der Matrix-Technik aufzupolieren. Hier gewinnt man den Eindruck, daß die Macher des Streifens das Equipment zum Sonderpreis erhalten hätten, nur die Bedienungsanleitung nicht dazu. Sehr krasse Verwurstung von eigentlich hervorragenden Ressourcen.

Wer einen Horror-Zombie-Film sehen möchte, der sollte lieber alte Schinken wie 'Ein Zombie hing am Glockenseil' etc. rauskramen und sich House of the Dead sparen.

Der Film birgt keine Steigerung, eher ein Gefälle ins Banale. Dialoge von bisher ungeahnter Belanglosigkeit ließen vermuten, daß das Drehbuch - wenn überhaupt - on the spot geschrieben wurde.

Der Film war ausverkauft - alleine der Reaktion der Zuschauer (auspfeifen, reingröhlen, lautstarkes kommentieren) war es zu verdanken, daß ich mir die 90 Minuten voll gegeben habe. Denn das war das einzig Unterhaltsame an dem Film.

Wer aber sehen will, wie schlecht man Filme machen kann, der ist hier gut beraten.

Sorry for that.

war im Cinema, München

corey_Sic S

Dieser Review enthält SPOILER!
Es soll die größte Raveparty der Welt stattfinden und das auch noch auf einer Insel, die von Seemännern "Isla del morte" (Filmzitat: that’s spanisch for "death") genannt wird. Naja 4 Jugendliche verpassen jedenfalls jegliche Möglichkeit, um auf die Insel zu kommen, was Ihnen (vorerst) das Leben rettet, denn während der Rave stattfindet, überfallen Zombies die Party und metzeln alles nieder, was mit Drogen zugepumpt auf der Fete rumhüpft. Schließlich bezahlen die Teenies dann aber einen Fischer, der sie zu der Insel schifft. Dort angekommen, geschehen auch schon die ersten merkwürdigen Dinge, der Rave ist leer, die Zombies kommen und das Metzeln beginnt. Ende der Story....
Was soll man zu diesem Film mehr sagen als "Ach Du heilige scheiße, wer hat denn diesen Rotz verbrochen". Es beginnt ja schon mal grauenhaft. Der Film basiert auf dem gleichnamige Arcade Game von Sega und genau aus diesem Spiel hat man auch die Anfangssequenz genommen. Man sieht Bilder aus dem Spiel und das in so einer schlechten Auflösung, dass man sich bald wünscht, für die nächsten 90 Minuten zu erblinden, um das Grauen nicht mehr sehen zu müssen. Diese Sequenzen kommen nicht nur zu Beginn, sondern ziehen sich durch den gesamten Film und werden auch oft als Tötungssequenzen der Zombies verwendet. (Mein Gott sieht das scheiße aus!) Zu den Teenies, es ist einfach genial, da kommen vier normale Jugendliche auf die Insel und kaum tauchen ein paar Zombies auf, können alle 4 sämtliche Kampfsportarten, können alle möglichen Waffen bedienen (diese Waffen scheinen übrigens magisch zu sein, denn die Munition ging nie aus) und einer der der Jugendlichen entpuppt sich als Biologie- und Chemie-Experte. Zu den Zombies: Mann, sahen die billig aus! Außerdem konnten die Zombies denken, rennen, schleichen, springen, schwimmen, tauchen, teilweise fast fliegen. Was für eine Katastrophe. Der Oberbösewicht sah übrigens aus wie Skelettor in der Realverfilmung von "Masters of the Universe". Zur Kameraführung, auch wenn man die Kamera 10 mal in Zeitlupe um die feuernden Protagonisten drehen lässt und Kugeln in Matrix Manier im Film zeigt, es wird nicht besser und wirkt beim ersten mal schon fehl am Platze. Außerdem sah man nicht ein einziges mal, wie ein Zombie einen Menschen zerlegt hat, dafür aber genug umgekehrt, an Gore mangelt es dem Film nicht, das is der einzige Pluspunkt, es gibt eine Szene im Film, die die Rasenmäherszene aus "Braindead" toppt. 15 Minuten (oder sogar länger, wir haben schon gerätselt, ob sie die Szene den Rest des Films durchziehen) werden so viele Zombies in die Einzelteile zerlegt, dass einem Gorehound das Wasser im Munde zusammen läuft. Leider negativ ist dabei die nervtötende Musik in der ganzen Szene, das selbe Hip Hop/Metal lastige Soundfile, welches wirklich schlecht ist (und eigentlich mag ich Nu Metal), aber das ging an die Grenzen. Also, wer sich auf einem Filmabend die Kante gibt und ordentlich ablachen will (und das nicht, weil der Film witzig sein soll), dann kann man "House of the Dead" empfehlen. Gorehounds, die auf Story und sonstige filmische Elemente keinen Wert legen und nur Splatter wollen, können auch zugreifen. Alle anderen sollten einen großen Bogen um dieses wirklich daneben gegangene Filmprojekt machen.

war im Cinecitta', Nürnberg

ZardoZ * 1.0

Leider musste ich mir diese Gurke des Jahrhunderts ansehen, da die Kopie von Yesterday am Flughafen hängenblieb *g* Was soll ich sagen ... der Film hat wohl einen der dümmsten Plots, die ich jemals gesehen habe. Dazu diese beknackt aufgesetzte Coolheit, die pseudo Matrix-Effekte und eine Stimmung zum Einschlafen. Filmtechnisch miserabel, mit offensichtlichsten Anschlussfehlern (Wetter wechselt ständig). Die Schauspieler allesamt 08/15 - die Girlies wohl alle aus dem nächstbesten Table-Dance Club angagiert, zumindest ziehen die so schnell wie es nur gehen kann ihre Kleiderchen aus, um ihre einzigen Stärken zeigen zu können.
Bitte Herr Dr. Uwe Boll, wenn ihr einziges Talent darin besteht, nur andere Ideen und Techniken zu klauen, platte Dialoge mit Filmzitaten bzw. ständigen Bezügen zu anderen Filmen auszuschmücken, nur um als "Filmfreak" zu wirken, und das alles dazu noch so schlecht wie möglich umzusetzen, dann lassen Sie es bitte bleiben. Wenn sich der Film nicht nur so ungememein ernst nehmen würde... einfach nur Schrott ! Apropos, an alle Zombie Fans: Ausser der billigen Masken erinnert rein gar nichts an richtige Zombies, eher an irgendwelche Primaten, zumindest können die genauso springen, rennen, klettern, schwimmen...

war im Metropol, Stuttgart

Herr_Kees * 5.0

Plug and Play

Eine Gruppe erklärtermaßen nicht besonders heller Jugendlicher, die nebenbei allesamt Meister im Umgang mit Kampfkunst, Schwertern und Schusswaffen sind, mischen mit zwei Erziehungsberechtigten (darunter Jürgen Prochnow als Captain Kirk...) eine Insel voller hüpfender Zombies auf.

Gut, von einem Drehbuch wollen wir mal nicht anfangen, die Dialoge rascheln, die Darsteller sind hölzern, die Kulissen von OBI und die Effekte höchstens durchschnittlich. Trotzdem ist es erstaunlich, wie unterhaltsam (oder sagen wir mal besser: schnell vorbei) das alles ist. Die Inszenierung ist recht flott und auch die Szenenübergänge (zum Teil mit zwischengeschnittenen Computerspielfetzen) treiben das ganze zügig voran. Man muss sich also nicht langweilen und auch nicht ärgern, wenn man nicht will. Schließlich ist HOTD ein Film von Fans für Fans, mit zahlreichen (mal mehr, mal weniger peinlichen) Anspielungen auf Genrefilme, dafür ohne eigene Ideen.

Noch eine technische Richtigstellung: In HOUSE OF THE DEAD kommt keine Bullet-Time zum Einsatz, es handelt sich hierbei um simple Kamerarundfahrten in Zeitlupe, die zum Teil im Computer etwas aufgebrezelt wurden. Die Optik kommt eher aus der Computerspielwelt als aus MATRIX. Ob das jetzt gut oder schlecht aussieht, ist Geschmackssache.

war im Metropol, Stuttgart

Eraserhead * 6.5

Scheinbar bin ich der einzige, der den Film auf dem FFF gut fand (bis auf die blöden Videospielsequenzen). Aber mal ehrlich: viel Splatter, Kotze und Scheiße und viel blöde Sprüche und natürlich (ich schäme mich): A lot of Boobs! Unterhaltsames Popcorn-Kino, da hab ich echt schon schlechteres gesehen.

war im Turm-Palast, Frankfurt

D.S. * 2.5

Zieht den Stecker!

Au weia. War dieser Film ernst gemeint? Ich kann es mir ja eigentlich nicht vorstellen - jedoch läßt nichts darauf schließen, daß Uwe Boll hier eine Persiflage im Sinn hatte...

Zombies mit neonrot leuchtenden Augen, schauspielerische Leistungen unterhalb jeder Diskussionswürdigkeit, die dümmsten Sprüche diesseits von RAMBO - ja, das ist HOUSE OF THE DEAD. Der Bodensatz des FFF 2003, und ganz sicher einer der schlechtesten Filme der letzten zehn Jahre. Mit extraviel Klischees, mit ohne Handlung, mit nicht einmal trashigem Unterhaltungswert.

Gut, was will man auch von einem Film erwarten, der auf einem 3-D-Shooter nicht nur BASIERT, sondern ihn weitgehend 1:1 NACHSPIELT? Das, immerhin, macht er recht detailliert und originalgetreu, was er uns auch fortwährend vorführt: Regelmäßig wird eine kurze Sequenz aus dem Sega-Hit eingeblendet, und im folgenden erleben wir, wie die Filmfiguren die exakt gleichen Bewegungen und Handlungen vollführen. Deshalb auch fand ich es nicht einmal sooo ärgerlich, daß viele Genre-Gesetze hier nicht gelten: Sicher, normalerweise können Zombies weder rennen noch springen; und normalerweise reicht es nicht, sie per Kugel, Messer oder Tritt einfach irgendwo am Körper zu treffen, um sie zu töten. Im Spiel verhält es sich aber nun mal so, und das übernimmt der Film nun mal, bis ins Detail. Hier, und NUR hier, kann man ihm also kaum ernsthafte Vorwürfe machen.

Soviel zur Ehrenrettung. Daß das ganze als Film aber nicht funktionieren kann, sondern extrem schnell extrem langweilt, hätte schon vor Drehbeginn klar sein müssen. So aber erleben wir endlose Monotonie; einen Handlungsverlauf, den man genau vorhersehen kann und, kurz gesagt, NICHTS, was den Zuschauer auch nur ansatzweise fesseln könnte. Im Gegensatz zum Spiel ist er hier nämlich nicht in der Lage, selbst aktiv zu werden - und Zuzuschauen hat bei 3-D-Shootern noch nie großen Spaß gemacht, wenn sie außer dem Shooten nichts zu bieten hatten.

Zu diesen storytechnischen Unzulänglichkeiten kommen dann noch schockierend schlechte Masken und Effekte, unmotiviertes und darum nervendes Rumgeballere und amateurhaftes Blutgespritze en masse sowie eine Inszenierung, für die "Spannung" ein Fremdwort ist - und fertig ist das filmische Desaster. Das ganze kommt so albern und unprofessionell daher, daß man es wirklich kaum glauben möchte. Aber es ist die traurige Wahrheit: abgesehen von einem halbwegs netten Soundtrack und, zugegeben, guter Kameraarbeit ist HOUSE OF THE DEAD ein Armutszeugnis; ein Machwerk, für das sich Uwe Boll gehörig schämen sollte. 2,5 Punkte

staunte im Cinemaxx, Berlin

Umelbumel * 3.5

Schlecht aber lustig!

Ja, der Film ist nicht gut. Die Story ist blöd, die Schauspieler mies, von den bescheuerten Zombies ganz zu schweigen. Aber: der Film ist so blöde, dass er wieder lustig wird. Das war aber wohl nicht der Sinn des Filmes. Der ist im Gegensatz zu Mucha Sangre eher ernst gemeint... und das macht alles so blöd. Die Pseudo-Matrix-Effekte haben mich am meisten genervt. Die haben so überhaupt nicht reingepasst, dass es mich richtig geärgert hat. Ansonsten ist der Splatter ganz ok. Empfehlen kann ich den Film nicht, aber wer ihn guckt, wird so richtigen Trash sehen... :-)

war im Cinemaxx, Hamburg

SunDowner * 1.0

Machmal kehren sie wieder, die...

schlechtesten Filme aller Zeiten. Es ist wirklich eine Kunst mit einem anständigen Budget und einigermaßen bekannten Darstellern einen Film tot zu drehen und diesem schon als Leiche in die Kinos zu schicken.
Jürgen Prochnow, einst gefeierter Star aus Deutschland der in Hollywood Karriere machte...dann kamen Filme wie das unsägliche und erbärmlich schlechte "Bierfest" oder Machwerke wie dieses.
Wer "House of the Dead" einen Zombiefilm nennt müsste normalerweise vom Blitze beim A-A machen getroffen werden. Auch wenn man euch den Stumpfsinn bei Aldi um Einen Euro Fuffzig nachschmeißen sollte....kauft euch lieber ne Tiefkühlpizza. Da hat selbst die Verpackung mehr Unterhaltungswert als dieser Totalschwachsinn.

psychonaut * 2.0

Ist schon lange her...

... aber ich weiß noch genau, wie ich damals im Kino saß und dachte: Das darf doch alles nicht wahr sein! Die Story *prust* kann man getrost vergessen. 08/15-Schema, alles schon mal gesehen, keine Überraschungen vorhanden. Die Schauspieler waren absolut unbrauchbar, etwas schade um den ehemaligen Herrn Kaleu, aber der hat auch an keiner Stelle überzeugen können. Handwerklich: ganz, ganz schlimm, ein typischer Boll eben. Ich habe mich auch schon (wenn auch selten) von schlechten Filmen gut unterhalten gefühlt - bei dem hier nicht. Ich wüsste auch nicht, welche Klientel Spaß an dem Film haben könnte. Schaut man sich die Bewertungen und Kritiken im Netz an, offensichtlich keine. Allerdings fand meine damalige Freundin den damals "gar nicht sooo schlecht", aber die Beziehung hat auch nicht lang gehalten...

Fazit: In über 15 Jahren FFF die mit Abstand ungenießbarste Gurke überhaupt!

37 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The House of the Dead
  • f3a.net: 3.3/10 37
© Fantasy FilmFest Archiv 2021-05-09 01:23

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