s Melody’s Smile (2007) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Melody’s Smile

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Reviewer

Tweek S * 5.0

Dieser Review enthält SPOILER!
Kurz belichtet:
Der Film möchte so eine Art französisches "Schweigen der Lämmer" sein und schafft es erwartungsgemäß nicht. Insgesamt doch eher konventionellen Thrillerstrukturen erlegen, verheddert er sich in seinen parallelen Handlungssträngen, anstatt sich auf einen zu konzentrieren und diesen konsequent und gut zu verfolgen. Und wenn dann zur Mitte bereits die Täter präsentiert werden, geht auch die eh nur mäßig ausgeprägte Spannung flöten. Ob unsere junge Polizistin es dann bis zum Ende doch noch schafft, das Mädchen zu retten, interessiert da kaum noch, da dem Zuschauer nie wirklich die Gelegenheit gegeben wurde, eine Beziehung zum Opfer aufzubauen. Am Schluß ergeben sich dann irgendwie fast alle ihrem Schicksal und sind tot. Super. Und wieso Melody nun gelächelt hat, weiß ich immer noch nicht. Aber über den Unsinn des internationalen Verleihtitels wurde ja schon in anderen Foren heiß diskutiert. Fazit: Durchschnittliche Genrekost für Vielgucker, was für zwischendurch.

Lovecraft * 7.5

Klein, aber fein

Der einzige Vorwurf, den ich "Melody’s Smile" machen kann ist, daß er doch etwas gemächlich in die Gänge kommt; ansonsten ist aus meiner Sicht diese "gelassene" französische Kleinstadt-Version von "Silence of the lambs" eine kleine Perle (da hat das Programmheft mal recht), die zwar nicht das Rad neu erfindet, dafür aber mit interessanten und dreidimensionalen Charakteren und einer relativ komplexen Handlung aufwarten kann. Technisch kann man an dem Film erst recht nichts bemängeln, das Setting fasziniert und auch der Soundtrack ist gelungen. Aus dem durchweg überzeugenden Cast sticht die bezaubernd-umwerfende Hauptdarstellerin Mélanie Laurent noch heraus, allein wegen ihr lohnt der Besuch des Filmes.

Klare Empfehlung!

war im Cinemaxx 7, Berlin

tatabanya S * 6.0

Dieser Review enthält SPOILER!

anders als erwartet

Wollte den Film erst sehen, nach dem Trailer dann doch nicht, weil ich dacht, zu viele Schreckmomente, nachdem dann alle gingen, bin ich doch schwach geworden. Soviel zur Vorgeschichte. Der Film wird zumindest nicht langweilig zwischendurch. Der Soundtrack französisch eben. Ganz nett sind die Polizeiermittlungsarbeiten, und die Jung-Kommissarin hat (aus gegebenen Anlass, wie man später erfährt) ein gutes Gefühl für das, was passiert. Unklar blieb mir nicht nur Melody’s Lächeln, sondern auch der Hintergrund der (Mit)Täterin. Hab ich da was verpasst? Ich habe eine Theorie, die bislang noch keiner teilen mag (Stockholm Syndrom?). Man kann die Motive der Täter eben mehr erahnen, als dass man sie präsentiert bekommt. Die Geschichte der Polizistin hingegen ist ganz gut dargelegt. Wobei, die DuschSzene hat wohl nicht zum Weiterbringen der Geschichte beigetragen. Sie unterstützt eher die spätere Aussage von ihr "ich mache alles alleine." Wenn ihr versteht, was ich meine.
Abgesehen von all dem, ist der Showdown doch wieder in Ordnung.

verweste im Cinemaxx 7, Berlin

D.S. * 6.0

Das Schweigen der Drehbuch-Logik

saß im Metropolis 6, Frankfurt

32 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Melody’s Smile
  • Score [BETA]: 64
  • f3a.net: 6.8/10 32
  • IMDb: 6.0/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-11-27 03:07

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