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Review The Midnight After

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Es fährt ein Bus nach Nirgendwo
von Lovecraft

Hongkong, Mongkok bei Nacht: Als der gut besuchte Kleinbus aus einem Autobahntunnel wieder auftaucht, ist nichts, wie es vorher war, die Stadt ist scheinbar menschenleer, Telefon und Radio funktionieren nicht mehr. Zunehmend panisch versuchen die, durch bizarre Todesfälle mehr und mehr dezimierten, Passagiere mit der Situation klar zu kommen: Irgend etwas stimmt hier ganz und gar nicht…

Es ist mir ein großes Bedürfnis, eine Lanze für "The Midnight After" zu brechen. Selten ist es mir passiert, daß ich von einem Film dermaßen geflasht wurde. Ein einmaliger Mysterystreifen, bizarr, spannend, urkomisch, tragisch, blutig, skurril, mit Subtext auf psychologischer und politischer Ebene (Übergabe von Hongkong an China, Probleme der Gentrifizierung), zudem großartig gefilmt und gespielt. Spätestens bei der Musicalnummer von David Bowies Space Oddity (incl. "Musikvideo") hat es mich nicht mehr auf dem Sitz gehalten. Ein bißchen erinnert Fruit Chans Regiewerk an den mysteriösen "End of Animals", trotz erheblicher Dialoglastigkeit aber mit grandiosem Unterhaltungswert.

Ach, wenn ***SPOILER***das Ende nicht derart abrupt ausfiele, und würde dem zähneknirschenden Zuschauer zumindest eine Handvoll Fragen beantwortet, wäre dieser Asia-Film für mich locker ein Kandidat für eine 9+ Wertung. So sind immer noch 8 Punkte drin.

staunte im Cinestar, Berlin

50 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Midnight After
  • Score [BETA]: 59
  • f3a.net: 6.2/10 50
  • IMDb: 5.6/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-13 01:22

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