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Review The Midnight After

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Am I sitting in a tin can
von Heidi

Eine Einführung in den inhaltlichen Background zu "The Midnight After" wurde ja hier schon zu Genüge gegeben. Auch die genannten Parellen zu "Lost" und "Langoliers" kamen mir ebenfalls sofort in den Sinn.

Ich persönlich wurde mit diesem Mystery-Endzeit-Drama mit angemessenem Witz und Sarkasmus bis zur letzten Minute sehr gut unterhalten. Die Einführung der Protagonisten war kurz und wurde nicht unnötig in die Länge gezogen. Wie in einer "Blechbüchse" Major Tom durchs All gleitet, so steuern die 17 Protagonisten in einem kleinem Bus ins menschenleere Hong Kong (wobei es auch keine anderen Lebenwesen gibt). Wie Major Tom scheint es auch für diesen bunt zusammengewürfelten Haufen nichts zu geben, was sie in ihrer Situation tun können. Die "Space Oddity"-Sequenz ist deshalb das Herzstück und für mich das Highlight des Films. Dass dann der Film ab der Mitte des Films Fragen zu Sitte, Anstand und Moral aufgreift, ist auf Grund des Plots nur logisch.

Weshalb ich Punkte abziehen muss, ist, dass ich den Figuren die Verzweiflung, Aussichtslosigkeit, Beklemmungen ... nicht so richtig abkaufe. Mag daran liegen, dass ich Europäerin bin, aber mehr Intensität hätte dem Film meiner Meinung nach gut getan.

Für alle Mystery-Fans, die Spaß am Rätseln und Aufstellen von abstrusen Interpretationen haben, ein absolutes Muss.

war im Cinemaxx, München

50 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Midnight After
  • Score [BETA]: 59
  • f3a.net: 6.2/10 50
  • IMDb: 5.6/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-23 02:57

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