s Red Riding: 1974 (2009) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Red Riding: 1974

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Reviewer

Timo * 7.0

Zeit zerstört alles.

RED RIDING ist ein großartiger, dreiteiliger Krimi. Ziemlich undankbar für den Film selbst, dass auf dem FFF nur der erste Teil 1974 läuft. Dieser stellt zwar auf den ersten Blick eine eigene, in sich geschlossen Geschichte dar, dient der Trilogie aber eigentlich eher als Einleitung. Gerade der dritte Teil 1983 öffnet dem Zuschauer erst das volle Ausmaß dieses vielschichtigen Dramas. Im FFF-Programm dient der Film daher wohl eher als Teaser um die 3er-DVD Box interessanter zu machen. Sie wird auch demnächst in Deutschland erscheinen. Dennoch halte ich fest: RED RIDING ist ein großartig gespielter Film mit einem wunderschönen Look. Der gesamten Reihe würde ich sogar einen Stern mehr geben. Er lebt von einer dichten Atmosphäre, weniger von Gewalt und Gekröse.

Francis S * 9.0

Dieser Review enthält SPOILER!
red riding ist eine heftige krimiverfilmung, die zumindest mir arg an die nieren ging - wie man so schön sagt.
ein junger journalist entdeckt bei seinen recherchen über einen mord an einem schulmädchen parallelen zu vergangenen fällen und eine ausufernde korruption in yorkshire und umgebung. der film begleitet ihn bei seinen untersuchungen, durch die er zielscheibe der politik und wirtschaft wird. noch bevor er die ganze wahrheit entdecken kann, wird er "gewarnt", indem er brutalst von polizisten misshandelt wird.
diese ungerechtigkeit und skrupellosigkeit hat mich zutiefst negativ berührt.
das setting und der sound sind so 70er jahre, dass man denken könnte, der film stammte aus der zeit.

dies ist der erste film einer trilogie (1974, 1980, 1983), die in deutschland nur auf dvd erscheint.

ps: achso, was ich noch vergessen habe. sämtliche schauspieler müssen beim casting hin auch auf ihre rauchertauglichkeit geprüft worden sein. denn anders kann ich mir nicht erklären, wie die das gequalme ausgehalten haben.

war im Cinemaxx 7, Berlin

Bassprofessor

Catch a ride!

Red Riding: 1974 ist der Auftakt einer ursprünglich für das englische Fernsehen produzierten Trilogie, basierend auf 4 Büchern. Angesiedelt im England des Jahres (Überraschung!) 1974, gerät ein junger Journalist auf der Recherche nach den Hintergründen eines grausigen Mordes in ein Netz aus Verschwörungen, Intrigen und Begierde.

Der rauhe und kalte Stil des Films fängt wunderbar die Atmosphäre der 70er-Jahre Film-Noir-Krimis ein. Die Darsteller sind gut besetzt und die Geschichte spannend erzählt. Jedoch ist auch hier der größte Haken:

Red Riding: 1974 reißt mehrere Handlungsstränge auf, beleuchtet sie mal intensiver, mal oberflächlicher und bringt die meisten auch in sich geschlossen wieder zu einem, wenn auch meist unbefriedigenden, Ende.

Dies ist wohl nicht einem schlechten Drehbuch geschuldet, sondern einfach der Stellung in der Trilogie als Ouvertüre, die einen Vorgeschmack auf Kommendes geben soll. Somit ist es wohl unangebracht, den Film als einzelnes Werk abschließend zu bewerten.

Handwerklich ist er sehr gut gelungen und die Geschichte macht auf jeden Fall Lust auf die folgenden Teile. Daher eine Empfehlung, aber dann am besten als komplette Trilogie!

staunte im Cinecitta' 3, Nürnberg

34 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Red Riding: 1974
  • Score [BETA]: 70
  • f3a.net: 6.3/10 34
  • IMDb: 7.6/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-10-26 11:10

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