s Saint (2010) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Saint

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Reviewer

landscape * 5.0

Billige Fernsehproduktion?

Hätte lieber Hesher im größeren Saal gesehen - und nicht SINT, wo einem das Latex von der Maske in den Schoß bröselt.
Die Anfangsszene mit dem Rendering des Schiffes lässt Schlimmes erwarten - ganz so billig bleibt die CGI dann doch nicht, ein Glück.
Naja, die Kohle für den Film hat wohl der Nikolaus eingesackt...

Ich war für den Film zu alt, habe schon zu viele andere gesehen, da hat 13th Street mal wieder frische Ware: ein Schüßchen Popcorn, eine Dosis Splatter, Pyro, Nikolausdeko - eigentlich ganz kurzweilig. Und zwischen FOG und den anderen "betagten" Filmen macht sich SINT ganz gut.

glotzte im Cinemaxx 3, Hamburg

D.S. * 6.5

St. Niklas bringt den Splatter-Spaß

Klar, SAINT ist nicht gerade die aufwändigste Produktion aller Zeiten, vor allem, was Masken und Effekte angeht. Dafür ist er ein effektiv inszenierter, gekonnt erzählter kleiner Fun-Snack: schön böse, recht blutig und erstaunlich witzig. Als direkter Vergleich bietet sich etwa SATAN’S LITTLE HELPER an - SAINT ist aber deutlich routinierter umgesetzt und konstant unterhaltsamer, außerdem heftiger.

Man merkt dem Film die lange Erfahrung von Regisseur Dick Maas jederzeit an: Er treibt seine Geschichte um den wahren, den bösartigen Santa Klaus schnörkellos voran, zielstrebig von einem Joke zur nächsten Splatter-Szene führend, dabei konsequent respektlos mit einem nicht unwichtigen Bestandteil der holländisch christlichen Feierkultur ins Gericht gehend. Ein, zwei nette Jump-Scares gibt es obendrauf - und fertig ist der belanglose, bestens aufgelegte Spaß für Zwischendurch, beim Festival oder auch in der Weihnachtszeit daheim.

Ein typischer Midnight-Madness-Kandidat. Aber einer der besseren Sorte. Empfehlenswert!

war im Metropolis 8, Frankfurt

ViktorKrankenstein * 7.5

Perfekter No-Brainer

Herrlich und genau das, was ich erwartet hatte, ein kurzweiliger, humorvoller No-Brainer mit hohem Splattergehalt.
Die Handlung des Films startet im 15. Jahrhundert mit einer mit viel Liebe dargebotenen CGI-Szene, die atmosphärisch stark an Burtons Stop-Motion-Filme erinnert und so einen perfekten Einstieg in den Film liefert. Wir werden Zeuge, wie ein als Bischof gekleideter Mann (offensichtlich soll es St. Nikolaus sein, der allerdings viele Jahrhunderte zuvor lebte), mit einer plündernden Horde durch die Dörfer zieht, wahllos Leute abschlachtet und im Anschluss seinen Beutezug mit viel Alkohol feiert. Das passt den Bewohnern der Umgebung natürlich gar nicht und so werden der vermeintliche Bischof und seine Leute kurzerhand im Schein des Vollmondes gelyncht. Doch der Tote und seine Gefährten wollen nicht ruhen und so kehren denn fortan alle 23 Jahre (jeweils wenn der Vollmond auf den 6.Dezember fällt) die Untoten mordend und brandschatzend zurück...
Und just vor 23 Jahren musste Goert, mittlerweile in den Diensten der Polizei, mitansehen, wie eben jene untoten Horden seine Familie abgeschlachtet und sein Heim in Brand gesetzt haben. Er ist somit der einzige, der um die Gefahr weiß, die Amsterdam am kommenden Nikolaustag bevorsteht...
Das ist für einen Trash-Film eine ganz ordentliche Prämisse und gewürzt mit ein bisschen Teenie-Romanze, viel Action und Over-the-top-Gore-Effekten, weiß dieses kleine B-Movie-Spektakel durchaus zu gefallen. Und wer weiß, vielleicht kommt der Nikolaus ja schon bald wieder...

war im Metropolis 8, Frankfurt

FFFler * 5.5

FÜCK

Santa ist mal wieder on the loose und darf in diesem niederländischen Slasher mal wieder die Menschheit dezimieren. Lustig ist das aufgrund einiger durchaus sehenswerten Kills durchaus, aber auch aufgrund der Sprache wenn aus einem Fuck jedesmal ein Fück wird. Doch obwohl der Film durchaus Spaß macht, macht er in meinen Augen aus seinem Szenario zu wenig, vor allen Dingen Santa selbst kommt mir viel zu wenig in den actionreicheren Szenen vor. Obwohl das Ganze wie schon erwähnt nett anzusehen ist, überwiegt doch eher die Enttäuschung, dass so wenig aus der Idee gemacht wurde; da hat der genreverwandte Santa’s Slay deutlich mehr zu bieten.

Erstveröffentlichung

staunte im Cinemaxx 7, Berlin

mdbnase * 5.0

bemühter aber blutiger Splatter(Spaß?) aus NL

Hatte mich ja schon auf eine Art 'Santas Slay' in bunt eingestellt, und diese bekommt man mit dem neuen Werk von Dick Maas auch geboten. Leider enttäuscht der Film trotzdem, auch wenn er sehr bemüht scheint und ein paar nette Szenen bereit hält. Die Story ist natürlich nicht gerade tiefgründig, bietet aber genügend Raum für blutige, nicht mal schlecht gemachte FX. Solch einen Splattergehalt hat man bei Dick Maas bisher noch nicht gesehen. Auch weist der Film einige actiongeladene Szenen und eine rasante Verfolgungsjagd der etwas anderen Art auf. Leider ist mir der Humor dieser Komödie verschlossen geblieben. Mehr als ein leichtes Schmunzeln war da leider nicht drin. Vom Macher von 'Eine Familie zum Knutschen' hätte ich da schon mehr Biss erwartet. Grottig auch das Make-Up von Santa, das in keiner Weise überzeugen kann. Ausstattung und Setting passen sich dem an und auch einige Bilder, die Stimmung vermitteln sollen, wirken recht billig (z.B. der künstliche Schneefall & die nächtlichen Winterlandschaften) und stehen im Kontrast zum restlichen Look des Films, der manchmal wie ein TV-Krimi wirkt. Trashig kann man das aber nicht wirklich nennen - dafür nimmt sich der Streifen zu ernst. Als kleiner Happen in der Weihnachtszeit kann man das blutige, kurzweilige Filmchen zwar goutieren, aber die offensichtlichen Schwächen sind manchmal schon ärgerlich. Da hätte man mehr draus machen können, aber scheinbar waren die Möglichkeiten sehr begrenzt. Schade!

war im Metropol 1, Stuttgart

glorrk * 4.0

Der Nikolaus ist auch nicht mehr das, was er einmal war.

...und alle zig Jahre kommt er als böser Nikolaus zurück und holt sich die unartigen Kinder und Teenies und auch die, die artig waren.

Der Film bleibt jedoch trotz ein paar netter goriger Szenen und lustiger Momente irgendwie ziemlich blutleer. Oft denkt man - "wann geht es jetzt endlich richtig los" - und irgendwann war der Film zu Ende.

Vielleicht hat mich auch die Diskrepanz zwischen einerseits Hochglanzlook und andererseits doch teilweise trashiger Anmutung gestört. Und Horrorfilmklischees werden zuhauf aufgefahren.

Man wird unterhalten, hat jedoch sofort das meiste vergessen und irgendwie war doch eine Menge Leerlauf drin.

4 von 10 gefüllten Nikolaussäcken.

goutierte im Cinema, München

MarxBrother81 * 7.5

Dick Maas rulez!!!

Der Vater von "Familie Flodder" und "Verfluchtes Amsterdam"gilt in Holland als nicht untalentiert.
Er hat es sogar mal bis nach Hollywood gebracht um seinen Fahrstuhlschocker "Fahrstuhl des Grauens" neu zu interpretieren, mit vollem Misserfolg.
Danach drehte er fürs holländische TV ein bisschen Käse, um dann sein Werk im Kino wieder aufzunehmen.
Er widmet sich wie in den 1980ern wieder dem Genre Horror.
Zur Freude aller Fans!
Denn Maas beweist das er Oldschool-Slasher drehen kann, ohne alt und verblasst zu wirken.
Sein killender Blutsantaclaus ist ein echter Gewinn für das europäische Kino.
Hier erfüllt das Genre noch seinen Zweck: derbe Schocks und blutige Gags wechseln sich mit einem stimmigen Ambiente gnadenlos ab.
Einfach nur Klasse!
Ein bisschen mehr Pfiff im Drehbuch wäre das I-Tüpfelchen gewesen, auf einer schaumigweichen Sahnetorte!

Heidi * 4.0

Der wahre Nikolaus

Egal, wie gut oder schlecht man diesen Film bewerten will, ich habe eines gelernt, offensichtlich steht bei den Niederländern der Nikolaustag höher im Kurs als das Weihnachtsfest.

Der Rückblick und Aufhänger der Story zu Anfang des Films und Rückblende der Geschehnisse von 1968, liefern eine gute Ausgangsbasis, aus der man hätte mehr machen können. In der Gegenwart läuft der 08/15-Teeniehorror ab, worin der Polizist Goert, der 1968 seine Family durch die Hand des Nikolauses verlor, ein unglaubwürdige Rolle spielt. Die Handlung ist vorhersehbar.

Fazit: Leichte Unterhaltung ohne Ansprüche

42 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Saint
  • Score [BETA]: 59
  • f3a.net: 5.2/10 42
  • IMDb: 6.5/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-18 18:34

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