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Reviews Wrong Turn

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Reviewer

Supernulf

Backwoods forever!

Habe gerade den in den USA recht erfolgreich gelaufenen Streifen "Wrong Turn" im Rahmen einer Pressevorführung genossen. Als absoluter Fan von Backwoods-Filmen à la "Texas Chainsaw Massacre" und "Beim Sterben ist jeder der Erste" setzte ich in "Wrong Turn" große Hoffnungen - Hoffnungen, die mehr als erfüllt wurden! Zwar wandelt der Film auf mehr als ausgetretenen Pfaden, schafft es jedoch durch Non-Stop-Hochspannung und eine sehr düstere Atmosphäre, den geneigten Zuschauer extrem gut zu unterhalten. Das geliebte Backwoods-Feeling kommt wirklich voll zur Geltung; und die nötige Härte ist ebenfalls vorhanden. Endlich mal wieder ein kompromissloser No-Fun-Slasher, der einem definitiv keine Toiletten-Pause lässt.

Fazit: Für Fans von Leatherface und Konsorten ein absolutes Muss!

Felix Schweiger * 6.5

Im Wald da hausen die...

Ein Stau auf dem Highway zwingt einen Schönling auf die selten befahrenen Pfade der amerikanischen Hinterwälder. Dort fährt er prompt auf das einzige andere Fahrzeug auf, und voila wir haben einige "Gestrandete", die auch dann prompt vor Eingeborenen auf der Flucht sind.
Ein Film der alten Schule wird uns hier serviert, mit ein paar feinen Schocks, hie und da ein bisserl gesplatter, den üblichen Logikbiegungen und mehr oder weniger glaubwürdigen Wendungen, dennoch nichts, was man nicht schon mal gesehen hätte, auch wenn hier die Zusammenstellung einigermassen rund wirkt.
Fazit: Wald & Wiesengaudi, die sicher auf ausgetretenen Teenies-im-Wald-Pfaden wandelt, aber auch nicht mehr.

Herr_Kees * 6.0

Ich rieche, rieche Menschenfleisch!

Auch wenn DELIVERANCE im Filmdialog erwähnt wird, THE HILLS HAVE EYES ist das deutlichere Vorbild für WRONG TURN. Mit der Motivation der Bösewichter hält man sich denn auch nicht lange auf, das sind einfach mutierte Debile, die auf Menschenfleisch stehen. Der Film macht als "schnörkelloser" (Programmheft) Horrorthriller alles richtig und bedient damit mit Sicherheit den Horrormassengeschmack (ein paar der ohnehin nicht wirklich notwendigen Verstümmelungen nimmt die FSK dann vielleicht noch raus, damit sich auch 16-jährige bei der wilden Waldhatz amüsieren können).

Also wieder mal durchschnittliches, recht unterhaltsames Popcorn-Horrorkino ohne eigene Ideen und mit dem üblichen müden Schlussgag (diesmal erst im Abspann). Der Trailer war irgendwie fesselnder.

war im Metropol, Stuttgart

psx-guru * 5.5

Solider Old-School Horror

...Oder...
Ein Horrorstreifen, wie viele andere...
Tja, ich konnte mich nicht für einen Titel entscheiden...

Mit hohen Erwartungen schaute ich mir Wrong Turn an. Nach einem sehr guten Start lässt der Film dann leider einige Zeit lang stark nach. Insgesamt wirkt die Handlung altbacken und total aufgesetzt. Die insgesamt schwache Einleitung gipfelt dann jedoch in einem recht guten Hauptteil. Auf eine gute Handlung wartet man jedoch leider vergebens. Ein Teenie mit flottem Auto gerät in einen Stau, da ihm das zu lange dauert, will er den Stau umfahren. Das hätte er dann mal besser sein gelassen... Naja, halt eben irgendeine Handlung in der ein paar Teenies abgeschnitten im verlassenen Wald landen...
Ein paar Schockeffekte und ein wenig Splatter findet man dann nun doch endlich und man wird für die lahme Einleitung entschädigt. Spannung habe ich leider vergeblich gesucht, denn man hat alles wirklich schon mehr als einmal gesehen... Wieder einer der Filme bei denen man sich nach 10 Minuten nur noch fragt: Wird einer überleben? Wenn ja, wer?
Ich kann den Film wirklich nur Liebhabern des Old-School Horrors empfehlen. Innovationen irgendeiner Art sucht man hier vergebens...

Eraserhead * 8.0

Deliverance meets Muttertag

Welch ein lustiger Film! War total überrascht. Natürlich absolut nichts neues, ein Haufen Hillbillies (gabs viel auf dem FFF!), die Teenies abschlachten. Überraschend brutal und der ideale Film für 3 Bier und Popcorn.

staunte im Turm-Palast, Frankfurt

D.S. * 5.5

Nur die Harten kommen in den Garten...

... bzw. wieder raus.

Tja, es wurde mittlerweile eigentlich wirklich schon alles gesagt, was es zu diesem Film über und für Teenies zu sagen gibt: solide inszeniert, durch und durch altmodisch (was Story und Figuren angeht), recht kurzweilig, aber in keiner Sekunde überraschend oder beeindruckend. Es sei denn, man ist ein Splädda-Kid: die waren im Kino reichlich vorhanden, und werden wohl vor ihren Freunden nun damit prahlen können, einen richtig ultrabrutalkrassen Bluuuuudstreifen gesehen zu haben ;)

Alle anderen können hier eine aktualisierte Version von THE HILLS HAVE EYES erleben, vermischt mit einem Spritzer TEXAS CHAINSAW MASSACRE - allerdings nur, was das Setting und die Typisierung der "Bösen" angeht. Sowohl die Bösartigkeit als auch der Psychosefaktor von TCM fehlen WRONG TURN leider komplett. Was weiterhin fehlt, ist ein klarer Höhepunkt. Die Story läuft halt so vor sich hin, wie auch unsere Teens vor der degenerierten Hillbillie-Familie dahinlaufen - jeweils, ohne richtig von der Stelle zu kommen. Zwar langweilt man sich nicht, ein paar Stellen, an denen man "Autsch" denkt, sind auch vorhanden, aber einen wirklich erhöhten Puls kann der Film nicht erzeugen. Der Trailer wirkt da wesentlich tighter... und er verspricht eine "Legende", ein "Mysterium", das vom Film selbst aber leider überhaupt nicht angesprochen wird. Da geht es tatsächlich nur um klassisches "vor-dem-schwarzen-Mann-Davonlaufen". Ein bißchen Drogen und Sex müssen dann auch noch sein, um ALLE Klischees zu bedienen, ebenso ein etabliertes Rollenverhalten - und fertig ist der B-Movie-Videotheken-Kracher.

Naja, was soll’s, kann man sich ansehen. Aber besser nicht allzuviel erwarten. 5,5 Punkte.

war im Cinemaxx, Berlin

videot * 5.0

Wirklich gut an dem Film hat mir am Ende die Ausnutzung des Surroundsound-Systems gefallen.
Glück gehabt und Wrong Turn im grossen, modernen Saal sehen dürfen, wo besonders während der Nachtsequenzen eine prima Stimmung aufkam.
Ansonsten ist die Handlung von Anfang bis Ende absehbar, und auch wenn ich ein Fan von TCM bin, nicht mehr ganz das was ich bei neuen Filmen sehen möchte... selbst das Ende war schon klar.
Von den Splattereinlagen her ist offensichtlich, das wie bereits auf dem Verleihplakat zu erkennen ein Massenpublikum angesprochen werden soll... einerseits wird zuviel gezeigt um auf der psychologischen Geige zu spielen, andererseits zu wenig um wirklich ein würdiger Slasher zu sein.
Als bitterer Nachgeschmack bleiben noch die Killerbabies, vom Gehabe und Vokabular stark an The Goonies gemahnend und nicht wirklich angsteinflössend... eher Sparte Behindertenverarschung.
Trotzdem hab ich mich nicht gelangweilt... zum Lachen mit dem Nachbarn gabs genug Stoff ;)

verweste im Cinemaxx, Berlin

Narenta S * 1.5

Dieser Review enthält SPOILER!
Als erstes mal wirken die Schauspieler langweiliger, nichtssagender und ausdrucksloser als alle Britney Spears Liedchen auf einmal. Fassen wir zusammen: also da haben wir die Schlampe, den Kiffer, den Witzbold, die schüchterne-keinen-Überlebenswillen-Habende und die nur-die-Harten-kommen-in-den-Garten-Kampf-Amazone, die immer-hart-guckende-Superfrau.. naja weiter... Hallo? Ist es nicht Zweck eines guten Filmes vielleicht wenigstens etwas ähnliches wie Spannung aufzubauen? Die Story ist vielleicht, vielleicht nicht schlecht.. ok, so etwas gabs ja schon mal.. mehr oder mal weniger, aber die Umsetzung war so auf Hollywood getrimmt (genauso wie die Schauspieler), dass da die Leidenschaft für diesen Film so dermaßen unterging! Die Hillbillies sehn so billig aus wie der Vorbau von Dolly, und das die Viecher die Kinderlein immer wieder sofort aufspürten war auch so vorhersehbar wie sonst nix. Der einzige Höhepunkt in dieser Katastrophe war wirklich dieser symphatische alte Mann an der Tankstelle, der Werbung für Doctor BEST machen könnte, den stell ich in diesem Film auf einen Sockel.. ;))) und 1,5 auch nur wegen dem OPPI!

Jule87 S * 6.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Typisch oder nicht?

Also, als erstes will ich mir mal die Handlung vorknöpfen. Es sind mal wieder junge Leute in Gefahr, und wieder bleiben zwei übrig, die man sich vorher schon denken kann. Natürlich sind es ein Kerl und ein Weib! Ganz zufällig fährt Chris auf ein anderes Auto rauf, was auch ganz zufällig ne Panne hat. Naja, und auf’m Weg zur Tankstelle kommen sie wie immer an einem Haus vorbei, wo natürlich auch wieder Mörder drinnen leben. Mal ganz ehrlich: welcher Horrorfilm beinhaltet solche Handlung nicht? Die Schauspieler finde ich hingegen ganz in Ordnung. Was ich auch noch gut finde sind die genetischen Mutationen, die auf Menschenfleisch stehen. Mal was anderes! Der Film hat eine gewisse Spannung in sich, zwar kann man voraussehen wer ermordet wird und wer nicht, aber im großen und ganzen lohnt es sich den Film anzuschauen.

Slasher_2004 * 8.0

Spannend... vom Anfang bis zum...

...Teenie Slasher-üblichen Ende.

Wrong Turn fesselt, und das unheimlich!
Mensch, einen solch spannenden sieht man nun wirklich selten.

Auf dummes Gelaber (wie bei vielen anderen Teenie-Slashern üblich) wird vollkommen verzichtet.
Zum anderen sind einige Szenen sehr sehr brutal, meiner Meinung ist eine FSK16 nicht gerechtfertigt.

Sonst aber, bis auf die schönen Naturaufnahmen, bietet der Film nichts weltbewegendes.
Innovationen?
Fehlanzeige!

Der Soundtrack passt sehr gut.
Manchmal werden einem wahrhaftige Schockmomente geboten (gut festhalten!), die mich persönlich wirklich vom Sessel erheben haben lassen.

Leider gerät der Film etwas ins Peinliche durch die fatalen "Mörder" bzw. "Monster". Die sehen wirklich so selten dämlich aus, wie in kaum einem anderen von mir gesehenen Film. Auch, dass sich in jedem Film anfangs jemand verfahren muss, nervt so langsam!

Fazit: Kaum Innovationen, teils etwas peinlich, aber allemal extrem spannend.

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Wrong Turn
  • f3a.net: 6.8/10 42
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-20 02:36

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